Eintracht Trier: Vorfreude auf das Match bei Ex-Bundesligist

Stadt Trier. Ein Gastspiel bei einem langjährigen Erst- und Zweitligisten, eine 27.000-Mann-Arena als Austragungsstätte mit einem weiterhin Bundesliga reifen Rasen...: Auch Roland Seitz, Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05, müsste lügen, wenn er sagen würde, das Duell am Samstag, ab 14 Uhr, beim SV Waldhof Mannheim 07 sei ein Auswärtsspiel wie jedes andere.

 

"Wir freuen uns alle sehr darauf", bekennt der SVE-Coach vor dem Match im Carl-Benz-Stadion. Ihre Stärke auf fremden Plätzen - auswärts ist man noch ungeschlagen in dieser Saison und sammelte hier in vier Begegnungen immerhin acht Punkte - werfen die Blau-Schwarz-Weißen in die Waagschale. Demgegenüber steht das bisher gute Heim-Abschneiden der Waldhöfer. "Sie haben sämtliche sieben Punkte zu Hause geholt. Das sagt eigentlich schon alles aus", lässt Seitz durchblicken. Der magere 16. Tabellenplatz macht die Situation für den SVW am Samstag aus seiner Sicht aber gewiss nicht leicht. "In einem Umfeld wie dem der Mannheimer wird viel erwartet. Ich denke schon, dass sie gegen uns mit einem bestimmten Druck umgehen müssen."

Von der Mannschaft seines Kollegen Rainer Hollich konnte sich Seitz im jüngsten Heimspiel gegen den SSV 1846 Ulm selbst ein Bild vor Ort machen. Während Christoph Anton und Baldo di Gregorio weiter ausfallen, haben sich Innenverteidiger Mario Klinger und Steven Kröner nach ausgeheilten Blessuren zurück gemeldet. Verletzt ist derweil Torwart-Neuzugang Stephan Loboué. Der zu Beginn der vergangenen Woche verpflichtete Schlussmann hat sich im Donnerstags-Training ein Band oberhalb des Wadenbeinköpfchens gezerrt und muss einige Tage pausieren. Für ihn wird Philipp Basquit auf der Auswechselbank des Carl-Benz-Stadions Platz nehmen.

Keinen großen Hehl machte Roland Seitz daraus, der zuletzt sehr stabilen Abwehrformation weiter sein Vertrauen zu schenken - also neben Mario Klinger mit Torge Hollmann in der Innenverteidigung, Kapitän Fouad Brighache rechts und Thomas Konrad links. Auch ansonsten dürfte sich gegenüber der Startformation des jüngsten Matchs am Mittwoch vor einer Woche beim SC 07 Idar-Oberstein (0:0) nichts ändern, zumal der Coach wieder mit ein 4-1-4-1-System spielen lassen will - und das aus voller Überzeugung: "So haben wir bereits elf Treffer in sieben Spielen erzielt. Zudem garantiert es uns ein kompakteres Mittelfeld."

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.