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Erste Corona-Verdachtsfälle in Trier

Stadt Trier. Die Stadt Trier und das zuständige Gesundheitsamt des Kreises Trier-Saarburg teilen mit, dass es heute mehrere Fälle mit grippeähnlichen Symptomen gegeben hat, bei denen die Betroffenen auf das Corona-Virus getestet werden.

In einem Fall war eine Familie betroffen, die aus Oberitalien nach Trier eingereist war. Weil sich die Familie zuvor in dem vom Corona-Virus betroffenen Bereich in Norditalien aufgehalten hatte, wurde sie vom Rettungsdienst unter den in solchen Fällen vorgegebenen Schutzmaßnahmen zur Untersuchung in ein Trierer Krankenhaus gebracht. Dort wurden Abstriche gemacht, die Auswertung der Proben läuft. Ergebnisse werden am Montag erwartet. Die Familie befindet sich bis dahin in Heim-Quarantäne.

Drei weitere Fälle mit grippeähnlichen Symptomen wurden aus einer Trierer Gemeinschaftseinrichtung gemeldet und direkt beim Gesundheitsamt untersucht. Bei einem konnte in einem Schnelltest eine Virusgrippe nachgewiesen werden. Keiner der Betroffenen hatte eine Verbindung zu einem aktuell vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet. Daher geht das Gesundheitsamt hier nicht von einer Coronavirusinfektion aus.

Allein von Freitag auf Samstag sind über 20 bestätigte Influzena-Meldungen beim Gesundheitsamt eingegangen. Das Gesundheitsamt des Kreises Trier-Saarburg empfiehlt, auch wegen der Übertragungsgefahr bei der Grippe auf Hygiene-Maßnahmen wie Händewaschen insbesondere bei der Nahrungszubereitung zu achten und die übliche „Hustenetikette“ einzuhalten. Bei fieberhaften, grippeähnlichen Erkrankungen, bei denen ärztliche Hilfe nötig ist, sollte vor dem Arztbesuch telefonisch Kontakt mit den Praxen oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst aufgenommen werden.

(red/pa)

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Kommentar von Heinzen
Gestern waren wir in der Notaufnahme im Trierer Brüder Krankenhaus. Auch wenn man keine Panik machen will hat man das Gefühl nicht gut aufgehoben zu sein. Ein Patient kam herein mit starkem Hustenanfall. Hat an der Anmeldung gestanden und über die Theke furchtbar gehustet. Dann hat er sich ins Wartezimmer gesetzt und weiter gehustet. Andere die auch da saßen haben sich von ihm weg gesetzt auf die andere Seite,holten ihren Schal oder ähnliches vor den Mund. Wir saßen von 12 bis 16 Uhr im Wartezimmer. Irgendwann kam er nach einer Behandlung zurück ins Wartezimmer und trug einen Mundschutz und auch alle anderen Ärzte und Schwestern die mit ihm zu tun hatten liefen zum Teil panisch mit Mundschutz herum . Plötzlich war er weg. Aber bitte wie soll man so etwas ignorieren und keine Panik haben das man in Zeiten von Corona so jemanden neben sich im Wartezimmer sitzen hat??????????????????

Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden

Mayen. Am 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet.  Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die "Mayors for Peace" Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern. Die "Mayors of Peace" fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten.“ Mehr als 7.900 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 680 Städte in Deutschland. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden – in diesem Jahr insbesondere für die Verlängerung des New-Start-Vertrages – ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen. Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen. Mehr Informationen unter www.mayorsforpeace.deAm 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982…

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