Erwin-Berg-Memorial bringt hohen Spendenerlös

6000 Euro für Villa Kunterbunt, Palliativstation und Hospiz

Stadt Trier. Exakt 5973 Euro: So hoch war der Erlös des Erwin-Berg-Memorials am vergangenen Freitag in Konz-Niedermennig. In Gedenken an den kürzlich verstorbenen, allseits sehr beliebten und anerkannten Fußballtrainer hatten frühere Schützlinge als „Erwins Eleven“ und die "Kicker gegen Krebs" (Endstand. 7:3) ein Benefizspiel ausgetragen. 400 Zuschauer waren zu Gast, spendeten, verzehrten und ersteigerten auch Fußball-Souvenirs für den guten Zweck.

 

Am gestrigen Donnerstag nun fand bei Sport-Fleck in der Monaiser Straße in Trier die Scheckübergabe statt. Nachdem das Orga-Team den Betrag noch auf volle 6000 Euro aufgerundet hatte, erhielten die Villa Kunterbunt, die Palliativstation des Mutterhauses und der Trierer Hospizverein jeweils ein Drittel des erzielten Betrages. Das Geld soll in konkrete Projekte fließen, wie die Vertreter der Spendenempfänger ankündigten.

Konkrete Projekte

Dr. Christoph Block etwa will die 2000 Euro für ein Geschwisterprojekt und neue Spielsachen für den Garten der Villa Kunterbunt verwenden, die Palliativstation schafft  nach Angaben von Chefarzt Dr. Lorenz Fischer neue Pflege-Liegestühle für die schwerstkranken Patienten an - und der Hospizverein investiert das Geld laut Vorstandsmitglied Enver Schrömbgens in eine Fortbildungsveranstaltung für Personen, die mit dem Pflegebereich zu tun haben. "Ein solches Spiel mit vielen früheren Weggefährten hätte Erwin sicher sehr gefallen", sagte Andrea Berg, die Witwe des verstorbenen Trainers. Die Auswahl der drei Spendenempfänger sei ganz bewusst getroffen worden, denn ihr Ehemann habe in den letzten Monaten seines Lebens viel Hilfe und Zuneigung in der Palliativstation und im Hospiz erfahren. Mit der Villa Kunterbunt habe es früher Kontakt gegeben, schließlich war Erwin Berg einer der Initiatoren der Benefizfußball-Mannschaft "Sterntaler".

Erwin-Berg-Turnier 2016 geplant

Andrea Berg dankte allen, die zum Gelingen des Memorials beigetragen hatten, allen voran dem Schirmherrn Dr. Peter Krapf und dem SV Krettnach, auf dessen Sportanlage das Spiel stattfand und der mit zahlreichen Helfern aktiv beteiligt war. Die von Bergs Sohn Manuel und Stefan Fleck aus der Taufe gehobenen "Erwins Eleven" wollen im kommenden Jahr erneut im Tälchen spielen. Dann plant der SV Krettnach anlässlich seines 70-jähriges Vereinsbestehens ein Turnier mit Klubs, für die Erwin Berg früher tätig war, darunter auch der FSV Salmrohr, Eintracht Trier und der SV Mettlach.AA

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