Ex-Eintrachtler wird DFB-Trainer

Michael Prus wird U16-Trainer

Stadt Trier. Michael Prus – früher lange Jahre in Diensten der Trierer Eintracht - ergänzt ab 10. August das Trainerteam von DFB-Sportdirektor Hansi Flick und übernimmt in der kommenden Saison die U 16-Juniorennationalmannschaft. Das meldet der Deutsche Fußball-Bund auf seiner Website. "Mit den größten Talenten des deutschen Fußballs zu arbeiten, ist eine tolle Aufgabe, auf die ich mich sehr freue", sagt Prus. Zuletzt arbeitete er als Verbandssportlehrer in Schleswig-Holstein und betreute bereits von 2007 bis 2014 als Co-Trainer Juniorennationalmannschaften des DFB. Während seiner aktiven Zeit absolvierte der Verteidiger 220 Bundesligaspiele für den FC Schalke 04.

 

Der heute 48-Jährige stand außerdem von 1998 an für fünf Jahre in Diensten der Trierer Eintracht, trug dabei 92 Mal das Dress mit der Porta auf der Brust und schaffte mit dem SVE 2002 auch den langersehnten Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Danach war er zwei Saisons lang für die Eintracht-U19 verantwortlich und war hier mitverantwortlich für den Aufstieg in die A-Junioren-Bundesliga 2005. In dieser Liga coachte Prus das Team aber nicht, übernahm stattdessen die inzwischen in die drittklassige Regionalliga abgestiegene erste Mannschaft, die in der 2005/06er Runde sogar noch eine Etage tiefer rutschen sollte. Am 24. Oktober 2005 wurde Prus beurlaubt, als seine Mannschaft nur Platz 17 belegte.

Auch Pezzaiuoli nach Eintracht-Zeit zum DFB

Erst Eintracht und danach Junioren-Nationaltrainer: Das gab es schon einmal. Im September 2006 übernahm Marco Pezzaiuoli den SVE, musste aber nach vier Spielen wieder seinen Platz räumen. Ab Juli 2007 an war er dann für rund drei Jahre für verschiedene DFB-Nachwuchsteams verantwortlich. DFB-Sportdirektor Hansi Flick sagt zur Verpflichtung von Prus: "Michael hat sowohl als Profi, wie auch als Trainer enorm viele Erfahrungen gesammelt, von denen unsere Talente profitieren werden. Er kennt die Abläufe und Strukturen im DFB bereits aus seiner Tätigkeit als Co-Trainer und wird unser Trainerteam mit seinem Fachwissen verstärken."

Quelle: DFB

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Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden

Mayen. Am 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet.  Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die "Mayors for Peace" Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern. Die "Mayors of Peace" fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten.“ Mehr als 7.900 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 680 Städte in Deutschland. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden – in diesem Jahr insbesondere für die Verlängerung des New-Start-Vertrages – ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen. Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen. Mehr Informationen unter www.mayorsforpeace.deAm 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982…

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