FSV Tarforst liefert Spitzenreiter Karbach heißen Fight

Stadt Trier. Die regionale Schützenhilfe für den Tabellenzweiten der Fußball-Rheinlandliga vom SV Mehring blieb aus: Der FSV Trier-Tarforst verlor am Samstag Abend mit 0:1 gegen den Spitzenreiter FC Karbach.

 

 

"Es war das erwartet schwere Match bei einem taktisch gut eingestellten Team", resümierte Karbachs Trainer Torsten Schmidt. Dass es eng zugehen würde, war ihm schon im Vorfeld klar: "Tarforst hatte vorher nur zwei Tore mehr als wir kassiert. Da muss auch schon mal ein eigener Treffer reichen..." Und den erzielte Maximilian Junk in der 73. Minute. Enrico Köppen hatte sich den Ball energisch im Mittelfeld erkämpft, der passte steil auf Tim Puttkammer, dieser wiederum spielte Tarforsts Schlussmann Johannes München aus und legte quer.

Zöllner sieht viel Positives

Trotz der Niederlage sah FSV-Trainer Patrick Zöllner viel Positives: ''Meine Mannschaft hat das recht gut gemacht und dem Tabellenführer Paroli geboten. Aus meiner Sicht war das Spiel über neunzig Minuten ausgeglichen. Schade, dass wir uns dann noch dieses Tor gefangen haben, bei dem wir den Ball hätten vorher klären können." Zahlreiche Zweikämpfe, zwei Teams, die sich nichts schenkten: Über weite Strecken bot sich den Zuschauern eine ausgeglichene Begegnung. Abweichend von Zöllners Darstellung, erwies sich der Tabellenführer vom Vorderhunsrück aber in den ersten 25 Minuten als klar besser. Da störte der FCK die Gastgeber immer wieder erfolgreich im Spielaufbau und strahlte gerade bei Standardsituationen große Gefahr aus. So segelte ein lang gezogener Freistoß von Mathias Fischer an den Pfosten (sechste Minute), scheiterte der agile Köppen nach Hereingabe von Nenad Lazarevic aus kurzer Distanz an FSV-Keeper München (15.) und sorgte ein halbes Dutzend Eckbälle meist für einige Verunsicherung im Tarforster Strafraum. Ein Mal musste auch Lukas Schmitt eingreifen, indem er einen Drehschuss von Nicola Rigoni um den Pfosten lenkte (17.). Die von Patrick Zöllner trainierten Tarforster fighteten sich zwar in die Partie, mussten aber bereits zur Pause ein klares Chancenplus des FCK anerkennen, weil noch Köppen mit einem Heber über München knapp scheiterte (35.) und Lazarevic mit einem Schlenzer haarscharf das Ziel verpasste (37.).

Hohes Tempo, weniger Chancen

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spieltempo hoch, die Torraumszenen wurden jedoch abgesehen von der Chance für Fischer (fand in der 51. Minute in München seinen Meister), dem Kopfball von Tarforsts Dominik Lay (55.) und dem Versuch aus spitzem Winkel aufs Karbacher Tor von Marc Picko (74.) sowie der finalen Möglichkeit von Gorges seltener. Nicht zu vergessen natürlich das Tor des Tages...

Statistik: Aufstellung FSV Trier-Tarforst: München - Gorges, Lay (88. Thon), Hassani, Thielen - Decker (82. Spruck), Haubrich, Meis, Picko - Weirich, Rigoni (60. Kasel). Aufstellung FC Karbach: Schmitt - Birkner, Eberhardt, Hohns - Puttkammer, Romes, Junk (80. Rahic), Gietzen, Fischer - Lazarevic (60. Feilberg), Köppen (90.+3 Flaßhaar) Schiedsrichter: Rostamzada (Mayen) Zuschauer: 183 Tor: 0:1 Junk (73.)

 

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