Gelingt der Eintracht in Offenbach die Wende?

Fußball-Regionalligist muss weiter auf Keilmann verzichten

Stadt Trier. Drei Siege (alle zu Hause), zwei Unentschieden – und doch erst zwei Punkte auf der Habenseite. Wenn man die aktuelle Tabelle der Regionalliga Südwest betrachtet, wundert man sich zunächst einmal über die recht kuriose Statistik unseres kommenden Gegners Kickers Offenbach (Anstoß: Sonntag, 14 Uhr im Sparda-Bank-Hessen-Stadion). Der Grund: Wegen Einleitung eines Insolvenzverfahrens Ende Mai wurden den Hessen zum Saisonbeginn 2016/2017 neun Punkte abgezogen.

Walldorf, Nöttingen, Pirmasens –  drei Mannschaften haben es in dieser Spielzeit bereits versucht, aber keiner ist es gelungen , wenigstens einen Punkt vom Bieberer Berg in Offenbach zu entführen. Lediglich Zweitligist Hannover 96 konnte bei den Hessen im DFB-Pokal einen 3:2-Erfolg einfahren. Jedoch benötigten die Niedersachsen, abgelaufene Saison noch Erstligist, sogar einen Foulelfmeter in der Schlussminute der Verlängerung, um den Einzug in die zweite Runde des Pokals zu sichern.
Keine einfache Aufgabe also, welche die Mannen um Trainer Peter Rubeck am kommenden Sonntag erwartet. Das Team wird natürlich alles daran setzen, ihr Punktekonto (bisher 4) zu verbessern. Bei diesem Aufeinandertreffen fehlen wird Torhüter Chris Keilmann, der weiterhin an einer Schulterverletzung laboriert.

Volle Rückendeckung für Rubeck und Semar

Vom Vorstand von Eintracht Trier gibt es unterdessen – trotz holprigen Saisonstarts – Rückendeckung für Trainer und Mannschaft: „Wir sind uns der derzeit schwierigen sportlichen Situation bewusst. Peter Rubeck und sein Team sowie unser Sportlicher Leiter Heiner Semar genießen unser vollstes Vertrauen, und wir stehen voll hinter ihrer Arbeit“, sagt Vorstandsmitglied Roman Gottschalk. Und sein Kollege Harry Thiele ergänzt: „Wir durchlaufen derzeit eine unangenehme Phase, die in erheblichem Kontrast zur Hinrunde der Vorsaison steht. Unsere gesamte Konzentration gilt nun den anstehenden Ligaspielen sowie der Begegnung im Rheinlandpokal.“

Quelle: Eintracht Trier

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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