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Gladiators: 7500. Punkt und zu wenige weitere

Stadt Trier. Beim letzten Auftritt vor Playoff-Beginn erlitten die Römerstrom Gladiators per 75:81 in Nürnberg ihre 13. Saisonniederlage und verbuchten damit das gleiche Hauptrunde-Quantum und die gleiche Platzierung wie 2015/16 und 2016/17. Nur der Viertelfinal-Gegner ist neu. Nach Kirchheim (3:0) und Chemnitz (2:3) sind es die Heidelberger Academics.

Schon früh in der Franken-Metropole erzielte Justin Alston den 7500. Korbpunkt der Gladiators-Geschichte. Es war die 10:8-Führung des Abends, der ein 33:38-Rückstand, eine kurzfristige Führung im letzten Viertel und eine Verkürzung von 70:79 auf 75:79 folgten. 

Viel wichtiger als dies alles ist natürlich die nahe Zukunft, die auch bei einem Sieg in Nürnberg nicht anders ausgesehen hätte: Zunächst trifft man sich am Weißen Sonntag in Heidelberg, wo die Trierer am 11. Februar mit 77:85 unterlagen. Manche Fans werden ergänzen: "Weil der erkrankte Jermaine Bucknor erstmals fehlte." Die  Heidelberger Halle, die nur 1800 Zuschauer verträgt, war auch Schauplatz der höchsten von mittlerweile 45 Gladiators-Niederlagen: Am 22. Januar 2017 gab es dort ein 51:91. Am 11. April 2018 folgt dann die erste in Trier angesiedelte Playoff-Begegnung. An der Mosel verloren die Heidelberger immer, zuletzt vor fünf Monaten mit 76:87. Wer jetzt drei der maximal fünf Begegnungen für sich entscheidet, trifft im Halbfinale auf Crailsheim oder Hanau. Beide Halbfinal-Sieger steigen auf in die Erste Liga.           

Dranginis und Alston zweistellig                        

Kyle Dranginis, der mit 35 Korbpunkten seit dem ersten Spieltag  Saisonrekordler der Gladiators ist, war mit 19 Zählern erstmals in der Rückrunde Topscorer, insgesamt zum fünften Mal. Ebenfalls zweistellig traf "Air Force One" Alston (14).   

Die erfolgreichsten zehn Gladiators-Korbjäger der Hauptrunde bzw. nach 30 Spielen (in Klammern die jeweilige persönliche Anzahl der Spiele):  Bucknor 353 (29),  Joos 331 (22),  Dranginis 301 (29),  Schmitz 300 (25),  Shoutvin 229 (23),  Smit 211 (30),  Alston 171 (15),  Grün 131 (29),  Ilzhöfer 129 (30),  Schmikale 101 (29).  

BS/VA

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Mehrere Unfälle beschäftigten Rettungskräfte

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