Gladiators: Der neue Kader-Älteste passt

John Eggleston als Gladiator-Neulig schon gut integriert

Stadt Trier. Von Bernd Schneider und Vinzenz Anton. Vor zwei Auswärtsspielen in Folge kappten die Gladiators ihre dreiteilige Niederlagen-Serie mit einem 93:57-Sieg gegen die Rhöndorfer Dragons. Der Tabellenletzte und Aufsteiger aus der Nähe von Bonn wird eher nicht wiederkommen, weil wohl absteigen: Da fehlt es an Zweitliga-Reife. In ihrem vorletzten Heimspiel des Jahres und der Hinrunde waren die Moselaner ungefährdet und konnten persönliche Rekorde jagen. Prompt baute Brandon Spearman ("Eine verrückte Woche") mit 27 Korbpunkten eine neue Höchstzahl der kurzen Gladiators- Geschichte, und der 18-jährige Sebastian Herrera schraubte dank vier (!) Dreiern die persönliche Bestleistung auf 16.

Die Personalie, die nicht fehlen darf: John Eggleston, professionell schnell engagierter Ersatz für den freigestellten Eric Anderson, zeigte sich nach sieben Trainingseinheiten schon gut integriert. Erster nach-Spiel-Eindruck des Mannes, der im Dezember 27 wird und einziges in den achtziger Jahren geborenes Kader-Mitglied ist: "Es war schön. Das Team hier spielt sehr gut zusammen. Es hat viel Spaß gemacht." Egglestons Premiere-Zahlen: zehn Punkte, acht Rebounds, 21 Einsatzminuten. Schon wegen seiner Größe dürfte "Jack" künftig zum Startquintett gehören. Trainer Marco van den Berg hatte an Egglestons Einstand verständlicherweise nichts auszusetzen und konkretisierte: "Er betreibt eine gute Kommunikation und passt sehr gut zu uns."

"Guter Job" des Neuen

Kilian Dietz bescheinigte dem neuen Teamkameraden einen "guten Job", verwies auf den "Druck" nach der kleinen Niederlagenserie und hatte auch noch einen Gedanken für Anderson übrig: "Es ist natürlich nicht ohne, einen Mitspieler von jetzt auf gleich zu verlieren." Der Hauptgrund dafür wird von denen, die ihn verlässlich kennen, szenenüblich verschwiegen. Mangels Kenntnis verschweigen musste van den Berg den Grad der Verletzung bei Alexander Engel, der früh ausfiel. Verlierer-Trainer Boris Kaminski merkte den körpersprachlichen Unterschied zwischen den beiden Mannschaften an.

Zweithöchste Niederlage von Rhöndorf

Wenn's nur der oder das gewesen wäre! Weit mehr wirkte sich unter anderem ein 33:54-Minus der Gäste bei den Rebounds aus. Es war übrigens nicht mal Rhöndorfs höchste Niederlage, sondern die zweithöchste. Die erfolgreichsten fünf Gladiators-Korbschützen nach elf Spielen: Spearman 165, Evans 162, Anderson 105, Smit 94, Breiling 56.

 

 

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