Gladiators Trier: Zuschauer-Rekord und Energie-Plus

Basketballer dicht vor dem Halbfinale

Stadt Trier. 45 Stunden nachdem sich ein Gladiators-Sieg in Kirchheim wiederholt hatte, blieb die Wiederholung einer Gladiators-Heimniederlage gegen Kirchheim aus. Und durch das 79:76 am zweiten April-Sonntag liegen Triers Basketball-Profis bestens auf Kurs Zweitliga-Halbfinale.

 Von Bernd Schneider    

Das angestrebte Playoff-Spiel am Freitag dieser Woche in der  Arena platzt vielleicht, ohne dass irgendein einheimischer “Anstreber“ deswegen auch nur im Geringsten enttäuscht ist: Falls die Gladiatoren von der Mosel auch am Dienstag in Kirchheim triumphieren, ist der baden-württembergisch/rheinland-pfälzische Viertelfinal-Teil bereits erledigt - und statt am 15. April zu spielen, würde 3:0-Sieger Trier entweder auf seinen Halbfinal-Start in Jena warten oder Jenas eventuell nötiges Freitag-Spiel in  Chemnitz abwarten.

Vorliebe für Chemnitz?

Wobei eine Trierer Vorliebe für eine unwahrscheinlichere Halbfinal-Quali der Chemnitzer sinnvoll ist, weil dann alle ungeraden der höchstens fünf Spiele in Trier stattfinden würden. Bleibt noch zu betonen, dass beide Halbfinal-Sieger das sportliche Recht zum Aufstieg in die Erste Liga haben werden. Allerdings: Stand jetzt kann Trier das Halbfinale auch noch verpassen. Und es kam natürlich nicht unerwartet, dass Gladiators-Trainer Marco van den Berg trotz 2:0 mahnte “Wir sind noch nicht durch!“ Kontrahent Michael Mai sieht weder einen mentalen Vor- noch Nachteil in der Tatsache, dass seine Mannschaft nunmehr drei Mal in Folge siegen muss, um dem Ausscheiden zu entgehen.

3212 Zuschauer heben den Schnitt

Den Grund dafür, dass der Hauptrunde-Dritte das wegen eigener 34:22-  und später Führung nach 61:69  naheliegende  Serien-1:1 verpasste, sah Mai hauptsächlich in einem Energie-Plus der Trierer, das wohl auch durch die starke Unterstützung begünstigt gewesen sei. Diese Unterstützung war quantitativ noch stärker als üblich: Der Zuschauer-Rekord für Gladiators-Heimspiele alias der Saison wurde von 2585 auf 3212 befördert und der Durchschnitt von 1863 auf 1948.                   

Evans verpasst Jubi-Punkt

Ein Kuriosum bemerkte wohl keiner der vielen Szenekenner auf den Rängen - und auch der Betroffene selber nicht: Bei Gladiators-Star Dwayne Evans schien es nur eine Frage der Spielzeit des Tages, dass er seinen 500. Korbpunkt der Saison erzielte. Denn er ging mit der Basissumme 489 und einem Durchschnitt von 16,3 ans Werk. Doch aus dem Jubiläum wurde nichts: Evans brachte nur zehn Zähler zustande - exakt halb so viele wie der zweitmalige Topscorer Justin Raffington, der auch bei den Rebounds (7) herausragte.  Van den Berg wies darauf hin, dass die Kirchheimer immer eine Antwort gewusst hätten - und hofft natürlich, dass dies nicht auch fürs 0:2 gilt.....        

Tipp-Spiel

Bei unserem Tipp-Spiel siegte Gladiators-Pressesprecher Stefan Kölbel (Prognose “82:80“) gegen Fan Jean-Claude Gaspard aus Orscholz (“81:75“) mit also 1:3-Abweichungen von der realen Differenz.

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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