Gothaer Verunsicherung

Der Auswärtstriumph der Gladiators gegen den Tabellendritten

Stadt Trier. Unmittelbar nach dem hohen Heimsieg gegen den Tabellenletzten aus Rhöndorf hatte Gladiators-Trainer Marco van den Berg eine mutige Aussage getätigt: "Wir können jeden Gegner schlagen." Dass die These des Niederländers nicht zu kühn war, zeigte sich so früh wie möglich - in Gestalt eines 76:67-Auswärtssieges gegen den Tabellendritten Rockets Gotha, der zuvor daheim lediglich gegen Vechta verloren hatte.

Von Bernd Schneider

 

Noch zwischen drittem und letztem Viertel sah es nicht nach einem Trierer Thüringen-Triumph aus, denn da lagen die Moselaner mit 48:53 in Rückstand. Doch dem folgte ein sensationeller 10:0-Lauf, der natürlich eine Gothaer Verunsicherung auslöste. Diese legte sich nicht mehr, während "gegenüber" genügend Stabilität bestand, um auf Siegkurs zu bleiben. Dwayne Evans und Brandon Spearman erzielten zusammen allein 57,9 Prozent der Korbpunkte der van-Berg-Schützlinge, die ohne Kilian Dietz und Alexander Engel antreten mussten.

Evans am Ende überragend

Evans bescheinigte der Coach "eine überragende Leistung im letzten Viertel". Nächste Gladiators-Aufgabe und zweite nach der Verlängerung des Vertrages von Kevin Smit (bis Saison-Ende) ist am Vorabend des zweiten Advent das Gastspiel in Chemnitz beim östlichsten Pro-A-Mitglied. Sieben Tage danach steht das letzte Gladiators-Heimspiel des Kalenderjahres an: Am 12. Dezember sollen die "Knights" aus Kirchheim unter Teck, die südlichsten Liga-Genossen, in die Knie gezwungen werden. Und ihren Hinrunde-Ausklang (19. Dezember) bestreiten die westlichsten Zweitliga-Akteure schließlich in der nördlichsten Stadt: Hamburg.

Die erfolgreichsten fünf Gladiators-Korbschützen nach zwölf Spielen: Spearman 186, Evans 185, Anderson 105, Smit 99, Breuling 68.

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