Großer Kampf, aber keine Punkte: Trier verliert 0:1

Eintracht muss sich Play-off-Favorit geschlagen geben

Stadt Trier. Leer ist die Trierer Eintracht zum Start in die neue Saison in der Fußball-Regionalliga Südwest ausgegangen: Vor 2128 Zuschauern im Moselstadion hieß es am Ende 0:1 gegen die Sportvereinigung 07 Elversberg.

Die am Ende der vergangenen Saison in den Play-offs um den Einzug in die Dritte Liga am FSV Zwickau gescheiterten Saarländer untermauerten am Samstag ihre Ansprüche, erneut Erster oder Zweiter zu werden. Die Eintracht hielt unterdessen voll dagegen - nd hätte durchaus einen Punkt verdient gehabt. .„Läuferisch und kämpferisch haben wir eine gute Partie gemacht. Das Engagement hat gepasst“, bilanzierte Eintracht-Trainer Peter Rubeck.  Durch den Ausfall von Christoph Anton musste Rubeck im Mittelfeld improvisieren, hatte er Anton doch wie gehabt für die rechte Außenbahn eingeplant. Drt begann nun Florian Riedel. Die Neuzugänge Kevin Heinz, Lukas Billick, Michael Blum, Adrian Schneider und Sebastian Szimayer schafften auf Anhieb den Sprung in die Startelf.

Bohl sorgt für Schrecksekunde


Die Anfangsphase war geprägt vom gegenseitigen Abtasten. Die besseren Gelegenheiten verzeichnete die Eintracht. Sebastian Szimayer (5.) und Patrick Lienhard (20. und 41.) prüften den Elversberger Torhüter Daniel Batz. Auf der Gegenseite mussten die Moselstädter nur eine Schrecksekunde überstehen, als Steffen Bohl einen durchgerutschten Eckball am langen Pfosten nicht verwerten konnte (38.). „In der ersten Halbzeit haben wir trotzdem noch zu ängstlich gespielt. Wir hätten entschlossener pressen müssen“, analysierte Rubeck. Dieses Bild änderte sich im zweiten Spielabschnitt. Nach Wiederanpfiff machte der SVE einen starken Eindruck und eroberte zusehends die Kontrolle über die Partie. Durch viel Laufarbeit wurde Trier gefährlich. Ein Musterbeispiel war der Angriff in der 50. Minute, der um ein Haar zum Torerfolg geführt hätte. Der umtriebige Robin Garnier klaute im Elversberger Aufbauspiel den Ball und leitete weiter auf Sebastian Szimayer, dessen Schuss das Tor nur knapp verfehlte. „Da hätten wir in Führung gehen müssen“, haderte Rubeck. Wie aus dem Nichts gingen danach die Gäste in Führung. Die Saarländer behaupteten den Ball im Trierer Strafraum. Edmond Kapllani vollendete zum 0:1 (59.). Trainer Peter Rubeck zollte dem Torschützen Respekt: „Dieses Tor haben sie überragend gemacht. Das muss man anerkennen. Ansonsten habe ich keine Elversberger Torchance mehr gesehen.“

Trier probiert alles

Trier gab sich anschließend keinesfalls geschlagen. Trainer Peter Rubeck reagierte und brachte mit Muhamed Alawie und Rico Gladrow zwei frische Offensivkräfte, was sich sofort bemerkbar machte. Gladrow gab in der 68. Minute einen strammen Schuss ab, den Batz nur mit Mühe an den Pfosten lenken konnte. In der 88. Minute war es wieder Szimayer, der nach einer halbhohen Hereingabe für Gefahr sorgte.  Batz war jedoch den entscheidenden Schritt schneller am Ball. Ein Tor wollte den Hausherren nicht mehr gelingen, Elversberg brachte die Führung über die Zeit. „Bis zum kommenden Heimspiel am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen den FC Homburg werden wir jetzt hart arbeiten, um erfolgreicher zu sein“, gab sich Rubeck kämpferisch.

 

Statistik

Eintracht Trier: Keilmann – Billick, Dingels, Schneider, Heinz – Riedel (71. Dittrich), Garnier (63. Alawie), Telch, Blum (57. Gladrow) – Lienhard, Szimayer
SV Elversberg: Batz – Kohler, Maek, Kehl-Gomez, Birk – Ivana (76. Sellentin), Bohl (83. Cuntz), Washausen, Oesterhelweg – Obernosterer – Kapllani (73. Göttel)
Tor: 0:1 (59.) Kapllani
Schiedsrichter: Pascal Müller (Löchgau)
Zuschauer: 2128

 

Quelle: Eintracht Trier

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