Herber Dämpfer: Eintracht verliert klar mit 0:3 in Lautern

Rückschlag im Kampf um Play-off-Platz in Regionalliga

Stadt Trier. Glatt mit 0:3 musste sich der SV Eintracht Trier 05 in seinem Auswärtsspiel der Fußball-Regionalliga beim 1. FC Kaiserslautern II geschlagen geben und erfuhr so einen herben Dämpfer im Rennen um einen der beiden Play-off-Plätze. Zwei Tore kurz vor der Halbzeit brachten die Hausherren auf die Siegerstraße. Insgesamt war die Niederlage verdient, fiel aber zu hoch aus.

 

Auf dem Betzenberg gab es am Ostersonntag keine Ostergeschenke für Eintracht Trier. Bis zur 40 Minute war die Eintracht ordentlich im Spiel. Danach entschieden zwei Tore innerhalb von drei Minuten das Spiel für die Hausherren. "Insgesamt haben wir das Spiel völlig verdient verloren. Bis zum 1:0 war ich noch einigermaßen zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Gegen Ende der zweiten Halbzeit haben wir versucht uns zu wehren0. Das 1:0 war der Knackpunkt in unserem Spiel", sagte Peter Rubeck in der Pressekonferenz nach Spielende. "Dazu sind wir heute auf einen starken Gegner getoffen."

Kapitän Dingels ist zurück im Team

In Kaiserslautern fand Kapitän Michael Dingels nach überstandenen Rückenproblemen den Weg zurück in die Startelf. Ansonsten vertraute Rubeck dem Personal vom überzeugenden 4:0-Heimsieg am Dienstag gegen Astoria Walldorf. Auf dem Betzenberg entwickelte sich zunächst ein abwartendes Spiel mit ausgeglichenen Spielanteilen. Die gefährlicheren Torchancen verbuchte aber die Eintracht. Nach einem Eckball schnappte sich Daniel Hammel im Gewühl den Ball und schoss nur wenige Zentimeter über die Querlatte (13.). Die beste Gelegenheit hatte Christian Telch per Standardsituation. Sein Freistoß aus 17 Metern konnte nur mit großer Mühe von FCK-Keeper Jan-Ole Sievers entschärft werden (23.). Umso überraschender war die Führung der Hausherren. In der 40. Minute zog der eingewechselte Nils Seufert aus der zweiten Reihe ab. Sein Schuss wurde unglücklich abgefälscht und schlug im Trierer Tor ein. Nur drei Minuten später erhöhten die Pfälzer auf 2:0. Nach einer Kombination auf der linken Seite legte Tino Schmidt auf den in der Zentrale postierten Robert Glatzel ab, der zum 2:0 einschieben konnte. Mit der komfortablen 2:0-Führung konnte der FCK die zweite Halbzeit etwas ruhiger angehen und agierte einen Tick defensiver.

SVE mit schwacher Spieleröffnung

Spieleröffnung der Eintracht war nun gefragt, jedoch wollte am Ostersonntag nicht viel gelingen. Erst in der Schlussviertelstunde und nach einer Taktikumstellung (Rugg kam für Spang) kam die Eintracht-Offensive in Schwung. In der 74. Minute hatte Patrick Lienhard den Anschlusstreffer auf dem Kopf. Nach einer Flanke von Florian Riedel strich sein Kopfball nur Zentimeter am Tor vorbei. Anschließend kamen Benedikt Koep (75.) und Charlie Rugg (77.) zu vielversprechenden Gelegenheiten. Ein Tor für den SVE wollte bis zum Schlusspfiff jedoch nicht mehr fallen. Stattdessen fingen sich die Trierer einen Konter zum 3:0-Endstand ein (89.). "Wir müssen immer 120 Prozent geben und uns alles hart erarbeiten. Wenn wir nur 100 Prozent geben, reicht das nicht", kommentierte Peter Rubeck nach Spielende. Am kommenden Samstag, 14 Uhr, spielt der SVE im Moselstadion gegen den Bahlinger SC.

Statistik

1.FC Kaiserslautern: Sievers - Becker (76. Kyere), Schultz, Schindele, Koch - Grösch (36. Seufert) - Osei Kwadwo, Pokar, Bajric, Schmidt - Glatzel Eintracht Trier: Keilmann - Riedel, Dingels, Buchner, Müller - Hammel (82. Bidon), Spang (62. Rugg), Telch, Anton (70. Garnier) - Koep, Lienhard Tore: 1:0 (40.) Seufert, 2:0 (43.) Glatzel, 3:0 (89.) Osei Kwadwo Schiedsrichter: Patrick Hartmann (Groß-Zimmern) Besondere Vorkommnisse: gelb-rote Karte gegen Robin Koch (88.) Zuschauer: 890 im Fritz-Walter-Stadion

Pressemitteilung SV Eintracht Trier 05

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