Hundeangriff - Halter kümmert sich nicht um verletztes Kind

Stadt Trier. Vermutlich ein Jack-Russel-Terrier hat sich am Samstag in Olewig in den Fußknöchel eines Neunjährigen verbissen. Die Halter setzten ihren Weg fort, ohne sich um die Schmerzenschreie des Kindes zu kümmern, teilt die Polizei mit und ruft Zeugen auf, sich zu melden.

Am vergangenen Samstag, 18. Dezember, gegen 16 Uhr befuhr ein neunjähriger Junge mit seinem Fahrrad den Gehweg parallel zur Caspar-Olevian-Straße im Stadtteil Olewig. Als ihm eine Personengruppe mit einem Hund entgegenkam, stieg der Junge ab, um der Gruppe Platz zu machen und einem möglichen Konflikt aus dem Weg zu gehen. Auf gleicher Höhe sprang der Hund jedoch dann unvermittelt in Richtung des Jungen und verbiss sich in dessen Fußknöchel, wodurch eine offene Wunde entstand. Den Schmerzensschreien des Kindes zum Trotz, setzte die Personengruppe ihren Weg fort, ohne sich auch nur im Ansatz um das verletzte Kind zu kümmern.

Bei dem attackierenden Tier könnte es sich um einen Hund der Rasse Jack Russel Terrier handeln, der mit weißem Fell und braunen Flecken beschrieben wird.

Gehalten wurde der Hund von einer Frau, ca. 50 Jahre alt, mit kurzen rötlichen Haaren und einer korpulenten Figur. Die Frau soll in Begleitung eines jugendlichen Mädchens sowie zweier Kinder gewesen sein.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu der beschriebenen Gruppe, bzw. zu dem Vorfall machen können, sich mit der Wache der Polizeiinspektion Trier unter 0651-9779/5210 in Verbindung zu setzen.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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