Johannes München ist in Konz der Tarforster Derby-Held

Torwart hält in Schlussminute einen Elfmeter

Stadt Trier. Der FSV Trier-Tarforst bleibt in der Fußball-Reinlandliga weiter auf dem Vormarsch. Einem deutlichen 5:0-Heimerfolg über die SG Neitersen, folgte am Sonntag Nachmittag ein 1:0 im Derby beim SV Konz.

Der FSV dominierte die Partie im Saar-Mosel-Stadion. Einzig SVK-Keeper David Kwast machte den Unterschied, der sein Team des Öfteren vor weiteren Gegentoren bewahrte. Bereits in der ersten Viertelstunde notierte die Tarforster Mannschaft um Trainer Patrick Zöllner zahlreiche Chancen. Nicola Rigoni, Benedikt Decker sowie Martin Gorges verpassten jeweils die Tarforster Führung. Konz tat sich dagegen schwer und verbuchte im ersten Durchgang lediglich eine Chance. Aber auch nach Wiederanpfiff behielten die Tarforster das Zepter in den Händen und konnten sich schließlich nach gut einer Stunde dank einer tollen Solo-Aktion durch André Thielen mit dem 0:1 erlösen.

Viel Spannung am Ende

Reichlich Spannung keimte aber auch noch einmal gegen Ende auf - zwar nicht mit Toren, dafür aber mit einem Platzverweis und einem Elfmeter. Sven Haubrich versuchte an der Mittellinie einen Konzer Vorstoß mit einem taktischen Foul zu unterbinden. Der Schiedsrichter entschied zunächst auf Vorteil. Haubrich foulte aber erneut - und dieses Mal mit nachhaltigen Folgen. Der Referee pfiff und verwies Tarforsts Abwehrhüne aufgrund der zwei Fouls binnen kurzer Zeit mit der gelb-roten Ampelkarte vom Platz. Kurios, aber regelkonform! Doch das Drama mit zehn Mann auf dem Platz nahm eiskalt seinen Lauf. Nach einem fraglichen Foul von Lauritz Meis an Steffen Hausen gab es Strafstoß für Konz. Kapitän Stefan Becker nahm Maß, schoss aber Keeper Johannes München direkt in die Arme.

Zöllner: "Dreckigen Sieg eingefahren"

Pech für Konz und Glück für den FSV, der im Konzer Mosel-Saar-Stadion seinen zweiten Sieg in Folge einfuhr. FSV-Trainer Patrick Zöllner bilanzierte: "'Wir haben einfach mal einen dreckigen Sieg eingefahren und Chancen des Gegners erst gar nicht zugelassen. Unsere eigene Chancenauswertung muss jedoch in Zukunft besser sein, dann geht so ein Sieg auch mal höher aus. Unterm Strich war es aber ein hochverdienter Sieg im Derby beim SV Konz." Weiter geht es für den FSV am Samstag, ab 17.30 Uhr, wenn in einem weiteren Derby die SG Badem in Tarforst antritt. Quelle: www.fsv-trier-tarforst.de

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