Klare Ansage: Eintracht Trier gewinnt verdient mit 4:0

Astroria Walldorf nach 14 Minuten schon 0:3 hinten

Stadt Trier. In dieser Form wird die Trierer Eintracht in der Fußball-Regionalliga Südwest sicher noch eine ganze Weile um einen der beiden vorderen Plätze mitspielen: Mit einem klaren und auch in der Höhe absolut verdienten 4:0 (3:0) über den FC Astoria Walldorf untermauerte das Team von Trainer Peter Rubeck seine Ambitionen, am Ende einen Play-off-Platz zu belegen.

Geholfen hat am Dienstag Abend inmitten der englischen Woche vor 2206 Zuschauern im Moselstadion indes ein zunächst konfuser Gast aus Nordbaden, der gerade in der Anfangsphase deutlich unterstrich, warum er zuvor in neun Partien nur einen Sieg einfahren konnte - und den gegen das abgeschlagene Schlusslicht Saar 05 Saarbrücken. "Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, wie sie  die Enttäuschung von Neckarelz weggesteckt hat", lobte Rubeck drei Tage nach dem ärgerlichen 1:1 im Stadtteil von Mosbach. "Wir wollten heute unbedingt zu Null spielen und den Zuschauern etwas bieten. Das ist uns gelungen."

Trierer sehr aggressiv

Sein Gegenüber, der Walldorfer Coach Matthias Born, attestierte seinem Team, in den ersten 15 Minuten "definitiv nicht auf dem Platz" gewesen zu sein. Mit viel Aggressivität, Schnelligkeit und Selbstbewusstsein versetzte der ohne den gelb-rot-gesperrten Torge Hollmann und auch ohne den am Rücken verletzten Kapitän Michael Dingels angetretene SVE die Astoria anfangs von einer Verlegenheit in die nächste: In der dritten Minute brachte der bärenstarke Patrick Lienhard die Hausherren in Front. Benedikt Koep hatte zuvor den Ball kurz vor dem Walldorfer Strafraum erobert. Drei Minuten später legte Koep nach, als er einen schlimmen Fehlpass von Benjamin Hofmann abfing und sich energisch bis zum Tor durchkämpfte. Als nächstes war Christoph Anton dran und tunnelte Keeper Michael Hiegl (14.). Benedikt Koep hatte zuvor einen Zweikampf gegen Steffen Haas gewonnen. Nur mühsam kämpfte sich Walldorf in die Partie - auch, weil die Eintracht etwas zurückschaltete. "In der zweiten Hälfte waren wir endlich im Spiel drin, agierten so, wie wir uns das eigentlich von Anfang an vorgenommen hatten", sagte Astoria-Trainer Born hinterher. So knapp wie in der 53. Minute, als Eintracht-Keeper Chris Keilmann im Eins-gegen-eins gegen Marcus Meyer klärte, wurde es aber selten.

Hammel scheitert und trifft

In der 61. Minute schob Daniel Hammel nach guter Vorarbeit von Anton über links am langen Pfosten noch vorbei. Neun Minuten später war er aber auf Vorarbeit von Koep und im Anschluss an eine gelungene Kombination aus kürzester Distanz erfolgreich. Seine zweite und letzte Chance hatte der Vorjahresaufsteiger beim 25-Meter-Freistoß von Thorben Stadler, den Keilmann über die Latte lenken konnte (80.)."Die Mannschaft ist nach der Niederlage in Mannheim wieder zu einem richtigen Team gereift. Jeder hat einen tollen Job gemacht. Auch die Spieler, die eingewechselt wurden. Dazu muss ich meinem ganzen Team, das mich unterstützt, ein großes Kompliment aussprechen. Denn nach dem Spiel gegen Neckarelz war nicht viel Zeit, sich auf den Gegner einzustellen. Wir haben schon auf der Rückfahrt angefangen, uns auf das neue Spiel vorzubereiten. Wir arbeiten hier alle sehr hart für den Erfolg", so Rubeck abschließend. Das 0:0 von Mitaufstiegskonkurrent Waldhof Mannheim gegen den Bahlinger SC sorgte am Dienstag Abend im Trierer Lager für eine weiteres Stimmungsplus. Ostersonntag, ab 14 Uhr, tritt die Eintracht nun beim 1. FC Kaiserslautern II an.

Statistik

Eintracht Trier: Keilmann - Riedel, Laux, Buchner, Müller - Hammel (81. Masselter), Telch (77. Garnier), Spang, Anton (85. Bidon) - Koep, Lienhard FC Astoria Walldorf: Hiegl - Hofmann, Haas, Pellowski, Kiermeier - Hofbauer (60. Stadler), Mohr, Kern, Meyer (67. Geist)- Bozic (77. Becker), Carl Tore: 1:0 (3.) Lienhard, 2:0 (6.) Koep, 3:0 (14.) Anton, 4:0 (70.) Hammel Schiedsrichterin: Katrin Rafalski (Großenritte) Zuschauer: 2206

 

 

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