Martina Greve

Kreis Trier-Saarburg ist "Mittelstandsfreundliche Kommune"

Stadt Trier. Wirtschaftsstaatssekretär Uwe Hüser hat vier rheinland-pfälzische Kommunen als "Mittelstandsfreundliche Kommunen 2012" im Schloss Rheinfels bei St. Goar ausgezeichnet. Die Stadt Andernach, die Verbandsgemeinde Wörrstadt und der Landkreis Trier-Saarburg wurden für ihr herausragendes mittelstandsfreundliches Verhalten geehrt. Der Rhein-Hunsrück-Kreis erhielt einen Sonderpreis für besonders vorbildliches kommunales Engagement zur Unterstützung der Wirtschaft vor Ort bei der "Fachkräftesicherung in Zeiten des demografischen Wandels". Landrat Günther Schartz und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises, Hubert Rommelfanger, nahmen den Preis für Trier-Saarburg entgegen.

"Der Wettbewerb bestätigt die Erfahrung, dass gerade in Rheinland-Pfalz viele positive Beispiele für wirtschaftsfreundliches Handeln von engagierten Vertretern der Kommunen zu finden sind. Besonders herausragend waren in diesem Jahr die Initiativen im Bereich Fachkräftesicherung ? ein maßgebliches Thema der Zukunft, wenn es um Standortfragen geht. Bei der Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spielten die Kommunen eine, wenn nicht sogar die wichtigste Schlüsselrolle. Sie pflegten den direkten Umgang mit den Unternehmen vor Ort", so Staatssekretär Hüser.

Die feierliche Preisverleihung, zu der nicht nur kommunale Vertreter, sondern auch die Wirtschaftsförderer eingeladen waren, fand in Kooperation mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) statt. Aus insgesamt 36 Kommunen des Landes hat eine unabhängige Jury die vier Preisträger ausgewählt. Jede Preisträgerkommune erhält einen Betrag in Höhe von 7.500 Euro vom Wirtschaftsministerium.

Der Wettbewerb fand 2012 zum siebten Mal statt und wurde gemeinsam mit den Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern, den Landesverbänden Freie Berufe und Einzelhandel, der Landesvereinigung Unternehmerverbände (LVU), den kommunalen Spitzenverbänden und unter wissenschaftlicher Begleitung des Instituts für Mittelstandsökonomie Trier (Inmit) durchgeführt. Diese Institutionen bildeten gemeinsam mit anderen Fachleuten die Jury. "Große Unternehmensnähe, ein enger, ständiger Kontakt zur Wirtschaft, eine intensive Betreuung im Genehmigungsverfahren", all dies sind nur einige der Aspekte, die die Mittelstandsfreundlichkeit des Landkreises Trier-Saarburg nach Meinung der Jury auszeichnen. Dieses klare Votum der Unternehmen für Trier-Saarburg hat die Jury dazu bewogen, ihn in der  Wettbewerbsrunde auszuzeichnen.

Als Teil der Wirtschaftsregion Trier wird interkommunales Handeln für die Unternehmen vor Ort großgeschrieben. Auch die Energiewende stemmen Kommune und Unternehmen gemeinsam.

Trier-Saarburg ist Pilotkommune im Modellprojekt "Projektierung kommunaler Energiegesellschaften" des Landkreistages Rheinland-Pfalz und des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz sowie Gesellschafter der Energieagentur Region Trier GmbH. Mit dem Wettbewerb "Familienfreundlicher Betrieb" wird vor Ort aktiv für familienorientiertes Handeln in Unternehmen geworben und vorbildliches Engagement von ansässigen Unternehmen ausgezeichnet. Die kreiseigene Stiftung "Zukunft in Trier-Saarburg" gibt hier Impulse für die weitere Entwicklung des Kreises als zukunftsorientierter Wirtschafts- und Lebens (stand) ort.                                 RED

Foto: Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsstaatssekretär Uwe Hüser (links) überreicht Landrat Günther Schartz im Beisein von  Thomas Brosius, Geschäftsführer der in Föhren ansässigen Firma Brosius GmbH (rechts) die Urkunde "Mittelstandsfreundliche Kommune".    FF

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