Marx-Figuren zieren Porta Nigra

Stadt Trier. Im Stadtmuseum Simeonstift ist derzeit die Sonderausstellung »Ikone Karl Marx« zu sehen. Ergänzend hierzu werden demnächst 500 Marx-Figuren rund um die Porta Nigra und den Simeonstiftplatz aufgestellt. Die Figuren betraten vor kurzem erstmals symbolisch Trierer Boden.

Gerade in Anbetracht der derzeitgen Banken-und Wirtschaftskrise scheinen die kapitalismuskritischen Theorien von Kar l Marx so aktuell wie schon lange nicht mehr. Um die Inhalte, für die der in Trier geborene Nationalökonom steht, geht es in der derzeitigen Sonderausstellung des Stadtmuseum allerdings nicht. Vielmehr werden hier ikonographische - also bildhafte - Darstellung von Marx gezeigt. Passend dazu hat der Künstler Ottmar Hörl 500 etwa einen Meterhohe Marx-Figuren in vier unterschiedlichen Rottönen geschaffen, die bald das Arealum die Porta zieren werden und für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Marx hat viele Facetten

"Das Marx-Schema ist rot. Marx hat mehrere Facetten, er ist nicht in einem Schema zusehen, dafür stehen auch dievier Rottöne", sagte Hörls Agent Christoph Maisenbacher bei der Ankuft der Figuren, welche auf dem Gelände der Firma Steil Kranarbeiten stattfand. Die Figuren wurden durch eine Grundfinanzierung lokaler Sponsoren ermöglicht, zu welchen auch die Firma Steil zählt. "Wir sind ein alteingesessenes Trierer Unternehmen und fühlen uns mit der Trierer Kulturverbunden. Karl Marx ist für uns Kultur", sagte Birgit Steil, geschäftsführende Gesellschafterin. Auch auf Seiten des Stadtmuseum freut man sich über die Figuren:"Sie sind eine wunderbare Ergänzung für unsere Ausstellung", sagte Dr. Bärbel Schulte. SP

 

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