Miezen: Klassenverbleib jetzt wieder gut möglich

Stadt Trier.  Der Klassenverbleib für die DJK/MJC Trier in der Frauenhandball-Bundesliga ist jetzt wieder in Reichweite: Vor 2000 Zuschauern gewannen die Miezen am Samstag Abend das Derby gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern mit 29:23, sind zwar weiterhin Letzter, haben aber nur noch einen einzigen Zähler Rückstand zum rettenden Ufer ? und das Match beim Vorletzten SVG Celle vor Augen (Samstag, 25. April, 19.30 Uhr).

Unter den Augen der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer starteten die Miezen stark und führten in der 15. Minute bereits mit 10:3. Zur Pause lautete der Vorsprung 16:9. "Die Anfangsphase war katastrophal", fasste Ladies-Coach Caslav Dincic zusammen. "Schlechter geht es fast kaum!"

Nach der Pause wird es eng...

Nach dem Seitenwechsel wurde es nach einer sicher geharnischten Kabinenansprache Dincics  nochmal ganz schön eng für die Gastgeberinnen. Plötzlich hieß es 22:21 /48.). Die potenziellen Schlüsselszenen in der 50. und 51. Minute ? jeweils stand Miezen-Torfrau Jessica Kockler im Fokus, indem sie zunächst einen Tempogegenstoß abwehrte und Siegerin gegen die frühere Triererin Caroline Thomas blieb. Wenig später hielt sie auch noch einen Siebenmeter gegen  Annika Ingenpaß. Als Thomas dann beim Stande von 23:21 für die MJC eine weitere Zeitstrafe kassierte (53.),  war die Partie für die Vulkan-Ladies gelaufen. Denn Trier bekam die zweite Luft und baute die Führung wieder aus, sodass die Partie 29:23  endete. "Wir haben Trier durch unsere dummen Fehler aufgebaut", sagt Coach Dincic.

Mit voller Power nach Celle

Miezen-Geschäftsführer Jürgen Brech freute sich über einen "großen Schritt ? nicht mehr und nicht weniger". Mit der Power und dem Elan aus dem Derby wolle und müsse man nun auch das Kellerduell in Celle angehen, so Brech weiter. Begeistert zeigte er sich von der Stimmung in der sehr gut gefüllten Arena: "Heute wurde nochmal deutlich: Trier braucht Handball ? und der Handball braucht Trier." Co-Trainerin Jana Arnosova zeigte sich ebenso erleichtert über den Erfolg im "Spiel der Spiele", wie sie das Derby bezeichnete. "In der zweiten Hälfte wurde es nochmal richtig knapp. Wir haben gezittert. Ich bin aber stolz drauf, dass es unterm Strich geklappt hat", so die Assistentin von (Spieler-) Trainer Cristina Cabeza. AA

Foto: Funkbild

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