Miezen vor Duell gegen Zwickau mächtig unter Druck

Zweitliga-Handballerinnen müssen zu ungewohnter Stunde ran

Stadt Trier. Der Druck auf die Trierer Zweitbundesliga-Handballerinnen vor dem Heimspiel am Samstag, 15 Uhr, gegen Trainerin Danielas Filip Ex-Klub BSV Sachsen Zwickau wird größer: Während die Konkurrenz im Tabellenkeller am vergangenen Wochenende punkten konnte, hängen die Moselstädterinnen mit nur einem Sieg aus den ersten acht Partien auf dem vorletzten Tabellenplatz fest. Filip mahnt weiter zur Geduld. Mit Zwickau kommt eine sehr homogene Mannschaft in die Arena, aber auch der Gegner hatte zuletzt Probleme.

Zu ungewohnter Anwurfzeit wollen die Trierererinnen gegen Zwickau endlich Konstanz in ihre Leistungen bringen und ein Zeichen setzen. "Wir treffen auf einen sehr starken Gegner und stehen vor keiner einfachen Aufgabe. Allerdings können wir auch viel besser spielen, als wir es im bisherigen Saisonverlauf gezeigt haben", sagt Trainerin Daniela Filip und fordert ihre Mannschaft auf "aufzuwachen!" Die Miezen wissen nach Aussage der 46-Jährigen Vertriebsassistentin um "den Ernst der Lage", bei der Analyse des kommenden Gegners weiß Filip allerdings auch, dass ein harter Brocken auf die Moselanerinnen zukommt.

"Sehr gute Qualität"

"Zwickau hat eine sehr gute Qualität im Kader, ist auf jeder Position doppelt besetzt und noch dazu eingespielt", so Filips Einschätzung. Wenn es eine wissen muss, dann die gebürtige Rumänin, die vor Saisonbeginn aus dem Osten an die Mosel wechselte. Dennoch sei die Partie gegen ihren Ex-Klub eine "Partie wie jede andere, Zwickau ein normaler Gegner." Die Gäste - in der vergangenen Saison hatten sie den Aufstieg als Dritter und mit einem Punkt Rückstand nur um Haaresbreite verpasst - reisen mit einigen Sorgen im Gepäck nach Trier, sind seit vier Spielen ohne Sieg und finden sich derzeit nur im Mittelfeld der Tabelle wieder.

Ansprüche sind andere...

Die Ansprüche im Osten sind nach der besten Platzierung der Vereinsgeschichte im Vorjahr allerdings andere. Großes Plus der Zwickauer Mannschaft ist ohne Frage die von Filip angesprochene Ausgeglichenheit: Sechs Spielerinnen haben in den ersten acht Partien mehr als 20 Treffer erzielt, keine Top-Shooterin, dafür von jeder Position gefährlich, so das Motto der Gäste. Für Filip, die am Samstag in Bestbesetzung antreten kann, spielt das allerdings keine Rolle. Vielmehr will man sich auf das eigene Spiel fokussieren: "Die Abwehr gewinnt die Begegnung", sagt die 46-Jährige und fordert neben einer aggressiven Spielweise, auch endlich Konstanz. Denn auch Filip weiß, dass nur Punkte zählen, um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Pressemitteilung DJK/MJC Trier

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