Nach 40 Jahren wieder vereint: Aufstiegself feiert Jubiläum

Besondere Gäste im Moselstadion

Stadt Trier. Zum kommenden Regionalligaspiel am Samstag, 30. April, 14 Uhr, gegen den SC Freiburg II darf sich Eintracht Trier über ganz besondere Gäste freuen. Fast genau 40 Jahre nach dem Zweitligaaufstieg 1975/76 trifft sich die Erfolgsmannschaft auf ein Wiedersehen. Mit dabei und extra eingeflogen: der Isländer Elmar Geirrson, der von seinen ehemaligen Mitspielern nur Pony genannt wird.

Insgesamt zwei Mal schaffte der SVE den Sprung in die zweithöchste deutsche Spielklasse. Doch die Aufstiegself aus der Saison 1975/76 realisierte dies unter ganz besonderen Voraussetzungen. "In der Vorbereitung haben wir uns um 6 Uhr zur ersten Trainingseinheit im Trierer Nordbad getroffen", erinnert sich Meistertrainer Günter Geulich. "Danach ging es für die meisten Jungs direkt auf die Arbeit. Wir hatten einen kleinen Kader, der nur um die 16 Spieler umfasste. Dadurch mussten praktisch alle Spieler jedes Wochenende ran."

Im Dunstkreis des Stadions aufgewachsen

Die recht kleine Truppe hatte aber einen Vorteil, der den Zusammenhalt förderte. "Fast alle Spieler sind im Dunstkreis des Stadions aufgewachsen. Das war das Besondere an der Mannschaft", gibt Geulich Preis. Einer, der nicht zu den Lokalmatadoren zählte, war Elmar Geirsson. Der Isländer wird zum Spiel gegen Freiburg II extra eingeflogen. "Wenn es einen Star in der Truppe gab, dann war er das", erzählt Günter Geulich über seinen ehemaligen Schützling, der sogar isländischer Nationalspieler war. Geirsson, dem schnell der Spitzname Pony (rührte von Island Pony) verliehen wurde, kam nur durch Zufall zur Eintracht. Während eines Praktikums, welches er im Rahmen seines Zahnarzt-Studiums in Konz absolvierte, wurde die Eintracht auf ihn aufmerksam. In Entscheidungsspiel um die Rheinlandmeisterschaft gegen die TuS Neuendorf holte der pfeilschnelle Stürmer den entscheidenden Elfmeter raus, den Wolfgang Riemann in der 85. Minute zum Siegtreffer verwandelte.

Legendäre Spiele

In der anschließenden Aufstiegsrunde setze sich der SVE gegen Wormatia Worms und Borussia Neunkirchen durch. Die Eintracht war in der zweiten Liga angekommen. Eintracht Trier begrüßt im Moselstadion: Günter Geulich (Trainer), Ernst Weber (Betreuer), Klaus Bleidt, Wolfgang Riemann, August Basten, Michael Veit, Hans Redwanz, Wolfgang Müller, Elmar Frank, Horst Brand, Norbert Lehder, Helmut Zöllner, Elmar Geirsson, Erwin Zimmer, Charly Schroeder, Dieter Göden, Klaus Görsch. Wolfgang Tullius ist leider bereits zwischenzeitlich verstorben.

Pressemitteilung Eintracht Trier

 

 

 

 

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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