Play-off greifbar, aber es ist kompliziert

Gladiators ein zweites Mal Opfer des hessischen Zweitligiste

Stadt Trier. Die Serie von Heimsiegen der Trierer Basketball-Profis ist gerissen: Die Hanauer White Wings triumphierten zum zweiten Mal gegen die Gladiators, diesmal mit 72:66. Triers Playoff-Qualifikation liegt nach wie vor nahe. Sicher ist jedoch nur, dass Besseres als der sechste Rang nicht mehr entstehen kann.

Von Bernd Schneider 

Wenn die Gladiators eins der restlichen beiden Spiele gewinnen, sind sie auf besagten sechsten Platz fixiert und zum Play-off-Auftakt beim Klassements-Dritten zu Gast. Verliert Trier hingegen gegen Hamburg und in Nürnberg, könnte es zu einem Fünfer-Direktvergleich mit Baunach, Chemnitz, Hanau und Nürnberg kommen. Und da wären die Trierer die Dummen. Voraussetzung für die Direktvergleichs-Teilnahme sind (außer für Trier) zwei Siege. Das ist weitgehend zweifelhaft: Baunach spielt noch in Gotha, Nürnberg noch in Kirchheim, Hanau gar gegen Jena und in Vechta. Relativ gut möglich ist ein Überholen Triers nur für die Chemnitzer, weil sie gegen Essen und in Leverkusen spielen. Bei einem Vierer-Direktvergleich ohne Hanau dürften die Trierer in Nürnberg höchstens mit sechs Korbpunkten Differenz verlieren.          

Hanaus dritter Sieg in Folge

Zum 14. Spiel in Trier: Hanaus Profis waren nach dem Aufstieg oft keineswegs überfordert - auch an der Mosel nicht. Das einzige hessische Pro-A-Mitglied zimmerte auf seiner allerersten Rheinland-Pfalz-Tour den dritten Sieg in Folge. Ursachen dafür waren sehr gute Starts in beide Halbzeiten (mit den Folgen 13:4 und 66:54) sowie sehr geschicktes und effektives Arbeiten in der Offensive. Aus Trierer Sicht schien sich alles zum Guten zu wenden, weil man bis zur Halbzeitpause auf 31:36 herangekommen war. Aber die Hessen, deren Trainer Simon Cote hinterher genüsslich konstatierte “Wir haben viel gelernt“ und deren Spieler Kruize Pinkins mit 19 Korbpunkten Topscorer war, ließen sich nicht von ihrem Kurs abbringen. Auf Verliererseite beeindruckte mal wieder Dwayne Evans (14) - unter anderem mit riesigem Aktionsradius und sogar mit einer gewissen Artistik. Trainer Marco van den Berg, der seine Schützlinge für die nächsten beiden Wochen gut gerüstet wähnt, sieht Evans “irgendwann in der Europaliga“. Ein Jubiläum im Verborgenen war Tim Weber vergönnt: Mit seinem zweiten Dreier des Tages erzielte er den 2000. Korbpunkt der Gladiators.                               

Zuschauerschnitt gestiegen

Relativ spektakulär ist der Vergleich der Zuschauerzahlen bei je sieben Gladiators-Heimspielen 2015 und 2016: Die Hinrunde-Partien in Trier hatten 12025, die bisherigen Rückrunde-Begegnungen am Fort-Worth-Platz hingegen 13803 zahlende Zeugen. Der Zuschauer-Durchschnitt ist also von 1718 auf
1972 angestiegen.                    

Tippspiel

 Die Tippspiel-“Einsätze“ zum Hanau-Gastspiel lauteten “85:73“ (Fan Max Dahm aus Trier) und “83:59“ (Gladiators-Pressesprecher Stefan Kölbel). Demnach ist der junge.Fan Duellsieger mit also 18:30 Abweichungen von der realen Differenz. Die Prognosen zum Heimspiel gegen Hamburg am nächsten Samstag: Fan Guido Zeimetz (Altrich) “76:68“, Kölbel “80:76“.

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Verkauft: Modehaus Küster bekommt neuen Eigentümer

Mayen. Das Traditionshaus "Modehaus Küster" wird ab Januar 2022 durch einen neuen Eigentümer weitergeführt. Mit dem Start in das neue Jahr 2022 wird das Modehaus Küster Teil der "TEH- Textilhandelsgesellschaft Gruppe", Dortmund, die von dem ehemaligen Managementteam der "SiNN Gruppe" geführt wird. Die Sortimentsgestaltung soll auf Basis des bisherigen Erfolges fortgeführt und weiterentwickelt werden. Zudem sollen alle Mitarbeiter übernommen werden."Die führende Position des Modehauses Küster im nördlichen Rheinland-Pfalz wird uns helfen, das profitable Wachstum der TEH-Textilhandelsgesellschaft voran zu treiben" so Friedrich-Wilhelm Göbel, Geschäftsführer der TEH. "Das seit Jahrzehnten erfolgreiche Modehaus Küster ist eine regional bestens eingeführte Marke mit einem hochmotivierten und qualifizierten Personal, dessen Wert man nicht hoch genug einschätzen kann. Es ist unser Ziel, den Charakter und die regionale Eigenständigkeit und damit auch den Namen zu erhalten, gleichzeitig aber für das Modehaus die Vorteile der Zugehörigkeit zu einer größeren Gruppe zu realisieren." Der Standort Mayen sei kerngesund und man freue sich nun die Attraktivität von Mayen als Einzelhandelsstandort mitgestalten zu können, so der neue Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Göbe.Die bisherigen Eigentümer und Geschäftsführer des Modehaus Küster, Katja Küster- Schmitt und Markus Schmitt erklären dazu: "Die Entscheidung für einen Verkauf des seit drei Generationen geführten Familienunternehmens ist uns nicht leichtgefallen, aber die generelle Marktentwicklung sowie die corona-bedingten Einschränkungen der letzten 1½ Jahre haben unser als Einzelhaus geführtes Unternehmen vor immer größere Herausforderungen gestellt. Die TEH schätzt und versteht unsere Werte, wird alle Arbeitsplätze erhalten und auch der Stadt Mayen, der gesamten Region und den Kunden von Küster die gewohnte Qualität der Beratung und der Sortimente bieten. Die Zukunft des Hauses wird mit diesem Schritt gesichert, was uns außerordentlich freut. Insbesondere der Fortbestand der Arbeitsplätze unserer insgesamt 45 Mitarbeiter/innen lag uns bei dieser Entscheidung sehr am Herzen."Für die Kundinnen und Kunden des Modehauses Küster soll sich keine "fühlbare" Veränderung ergeben, persönliche Betreuung der Kunden und verlässliche, modisch attraktive Sortimente soll auch Basis des Erfolges des neuen Eigentümers werden. Das digitale Einkaufserlebnis wird jedoch in Zukunft an Bedeutung gewinnen, da die TEH Gruppe die interaktive Kommunikation mit allen Kundinnen und Kunden durch eineKunden App unterstützt. Die Kunden App wird im März 2022 eingeführt, durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Küster erläutert und kann bei Bedarf auch auf dem Smartphone der Kunden installiert werden. Alle bisherigen Kundenvorteile und Bonusprogramme werden in der Kunden App fortgeführt. Kurzinfo Modehaus Küster:Seit 1950 ist das Modehaus Küster in Mayen mit derzeit 45 Mitarbeiter*innen für modebewusste Kunden und Besucher die erste Adresse für Fashion, Lifestyle & Trends mit Qualität und Anspruch. Im modernen Ambiente des mit 3000 qm großzügig gestalteten Modehauses im Herzen von Mayen – direkt am Marktplatz gelegen – werden auf 3 Etagen stets die angesagten Modetrends und eine große Auswahl an internationalen Markenkollektionen präsentiert. Die angenehme Einkaufsatmosphäre und die persönliche Kurzinfo "TEH-Textilhandelsgesellschaft mbH":Die TEH- Textilhandel GmbH, Dortmund, ist ein national agierender stationärer Multibrand Textilhändler im gehobenen Preissegment, der eine Konsolidierungsstrategie verfolgt, d.h. durch die Fortführung von bestehenden Textilhändlern und textilen Handelsstandorten wächst. Persönliche Betreuung der Kund*innen, eine mit den Industriepartnern gemeinschaftlich verantwortete Sortimentspolitik und eine geschwindigkeitsoptimierte Logistik sind die besonderen Merkmale der TEH Strategie. Das Führungsteam der TEH besteht ausnahmslos aus langjährig erfahrenen Branchenprofis. In 2022 werden die Standorte Mayen, Göppingen und Bad Kreuznach eröffnet, weitere Standorte sind in Planung.Das Traditionshaus "Modehaus Küster" wird ab Januar 2022 durch einen neuen Eigentümer weitergeführt. Mit dem Start in das neue Jahr 2022 wird das Modehaus Küster Teil der "TEH- Textilhandelsgesellschaft Gruppe", Dortmund, die von dem ehemaligen…

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