Prinzenpaare feiern Silberjubiläum der Trierer Prinzenzunft

Stadt Trier. Mit einem Jubiläums-Sommerfest feierte die Prinzenzunft der Stadt Trier 1987 e.V. im Restaurant Estricher Hof ihr 25-jähriges Bestehen.

Nach der Begrüßung durch den neuen Präsidenten Jürgen Schlich, der als Karnevalsprinz von 2008 souverän durch den Abend führte, ließ sein Vorgänger im Amt und Ehrenpräsident Rolf Schichel die Geschichte der Prinzenzunft in launigen Worten Revue passieren.

 

So entwickelte sich aus einer Art Stammtisch ehemaliger Prinzessinnen und Prinzen, zu dem auch die künftigen Prinzenpaare kamen um sich über die bevorstehenden Sessionsaufgaben zu informieren, der Wunsch dem Ganzen festere Strukturen zu geben. Der Gedanke der Prinzenzunft war geboren und seit 1987 ist die Vereinigung der karnevalistischen Blaublüter als eingetragener Vereine registriert. "Auch heute noch verstehen wir uns als Berater für die künftigen Prinzenpaare. Ebenso verstehen wir uns als Förderer des Zusammenhalts der ehemaligen Prinzenpaare," so Schichel. Mittlerweile besteht die Prinzenzunft aus aktiven Mitgliedern, die alle ehemalige Prinzen oder Prinzessinnen gewesen sein müssen. Die inaktive Mitgliedschaft ist jedoch für Jeden möglich.

Doch die Prinzenzunft der Stadt Trier hat sich auch über den Karneval hinaus einen Namen in der Stadt Trier gemacht. Mit der (seit 1988) jährlichen Verleihung des Franz-Weissebach-Preises an eine Persönlichkeit aus Trier, die sich über die lokalen Grenzen hinaus und mit der Franz Weissebach nachgesagten Schlitzohrigkeit um seine Heimatstadt verdient gemacht hat und mit der Ausrichtung des Prinzenballs der Prinzenzunft. 

Im Jubiläumsjahr verzichtet die Zunft wegen der Kürze der folgenden Kampagne auf den Prinzenball und lud stattdessen die ehemaligen Prinzenpaare zur  Jubiläumsfeier in den Estricher Hof.

Zum Programm des Abends gehörten neben zahlreichen Anekdoten aus der "Regierungszeit" der verschiedenen Prinzenpaare auch die mit viel Applaus belohnten Auftritte des Theater-Tenors Ferry Seidel, der unter anderen Partien aus "My fair Lady" zum Besten gab.

Mit einem gemütlichen Beisammensein bei Bier und Wein ging der gelungene Sommerabend zu Ende.

 

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