Radner und Castello drehen das Spiel für die DJK

Sieg im letzten Auswärtsmatch der Saison

Feyen. Eine gute Ausgangsbasis hat sich die DJK St. Matthias Trier vor dem finalen Saisonspiel am kommenden Samstag, ab 17.30 Uhr, auf der Bezirkssportanlage in Trier-Feyen gegen den SV Zeltingen-Rachtig geschaffen: Mit einem Sieg kann die Mannschaft des scheidenden Trainers Franz-Josef Blang definitiv den sicheren Klassenverbleib packen.

Am vorletzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga West feierte die DJK einen 2:1-Erfolg bei der SG Buchholz/Manderscheid/Hasborn. Alle Treffer fielen nach dem Seitenwechsel: Zunächst brachte  Patrick Scheid die Gastgeber in der 51. Minute in Front. Bedingt aber auch durch die Hereinnahme von Günter Blang – etatmäßiger Akteur der zweiten Garnitur – konnte die DJK danach indes deutlich mehr Chancen kreieren als in der insgesamt schwachen ersten  Hälfte („In der Kabine musste ich so laut wie noch nie werden“, so Coach Blang). Es dauerte bis zur 71. Minute, ehe Kim Radner, der sich trotz Umzugsstress zur Verfügung gestellt hatte, im Anschluss an  Ecke zum Ausgleich einköpfte. Es kam noch besser: Neun Minuten vor dem Abpfiff von Schiedsrichter Arndt Collmann aus Welschbillig schloss Stefan Castello (biss trotz Verletzung auf die Zähne) eine gelungene Aktion zum 1:2 ab.

Blang muss auf Dres-Brüder verzichten

„Im Laufe des Spiels haben sich die Jungs zusammen gerissen und verdientermaßen noch die drei Punkte eingefahren“, durfte Trainer Blang, der auf die angeschlagenen Brüder Kevin und Patrick Dres verzichten musste, aufatmen. Dank des Sieges in Hasborn ist die DJK sogar auf den zehnten Tabellenplatz vorgerückt und hat jetzt 35 Zähler auf dem Konto.  Dahinter rangieren mit je einem Zähler weniger die Spielgemeinschaften aus Wallenborn und Osburg auf den Positionen elf und zwölf. Für den Fall, dass neben Mosella Schweich und dem SV Konz mit dem SV Morbach auch noch ein dritter regionaler Vertreter in die Bezirksliga absteigt, müssen sich aus dieser wiederum fünf Teams Richtung A-Klasse verabschieden.

Pressemitteilung DJK St. Matthias Trier

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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