SVE-Trainer warnt vor individuell gut besetztem Neuling

Eintracht will mit Sieg gegen Steinbach Platz zwei festigen

Stadt Trier. Im Heimspiel gegen den Aufsteiger TSV Steinbach möchte die Trierer Eintracht am Samstag, ab 14 Uhr, ihren zweiten Tabellenplatz in der Tabelle der Fußball-Regionalliga Südwest verteidigen und an die jüngsten, torhungrigen Leistungen anknüpfen.

 

Die Eintracht ist derzeit in Top-Form. Auch im siebten Auswärtsspiel in Folge hatte der SVE drei Punkte an die Mosel entführen; 5:2 stand es am vergangenen Samstag nach 90 Minuten gegen die U3 des SC Freiburg. Damit ist die Elf von Peter Rubeck weiterhin das auswärtsstärkste Team der Liga. Aber auch im Moselstadion wurde die Bilanz zuletzt aufpoliert. Mit der 6:0-Galavorstellung gegen die Kickers Offenbach meldeten sich die Blau-Schwarz-Weißen eindrucksvoll in der Spitzengruppe der Regionalliga zurück. Durch den Sieg in Freiburg gelang sogar der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. "Aber davon lassen wir uns nicht unter Druck setzen", meinte Rubeck direkt nach dem Spiel im Breisgau. "Das ist eine schöne Momentaufnahme.

Ex-Darmstädter Bundesligaprofi coacht Steinbach

" Mit dem TSV Steinbach kommt am Samstag ein eher unbekannter Gegner ins Moselstadion. Die Mannschaft aus dem Lahn-Dill-Kreis stieg im vergangenen Sommer von der Hessenliga in die Regionalliga auf. Trainer Peter Cestonaro, der einst in der Bundesliga für Darmstadt 98 auf Torejagd ging, hat seine Mannschaft im Sommer runderneuert und einige erfahrene Drittligaspieler wie Sascha Marquet oder Moritz Göttel verpflichtet. Aktuell stehen die Hessen mit zehn Punkten auf dem 14. Tabellenplatz. Eintracht-Trainer Peter Rubeck sieht eine schwierige Aufgabe auf sein Team zukommen: "Das wird ein ganz anderes Spiel für uns. Sie werden eher darauf aus sein, ihr Tor zu verteidigen. Dann müssen wir guten Fußball spielen. Jeder erwartet jetzt einen Sieg für uns. Aber ich kann nur sagen: Sie haben gute Einzelspieler. "

Fragezeichen hinter Fiedler und Spang

Personell gibt es beim SVE den einen oder anderen Wackelkandidaten. Matti Fiedler (Adduktorenprobleme) und Christopher Spang (Pferdekuss) mussten am Mittwoch beim Pokalspiel gegen die SG Neumagen-Dhron/Trittenheim (4:1) angeschlagen ausgewechselt werden. Dafür feierte Christoph Anton sein Comeback. Er kann nach seinem ausgeheilten Handbruch mit einer Stützschiene auflaufen kann. Ebenfalls wieder ins Training eingestiegen ist Dennis Gerlinger, der einen Muskelfaserriss auskurieren musste. "Gegen Steinbach wollen wir natürlich am liebsten in Bestbesetzung antreten", hofft Rubeck.

 

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