Traditionsduell: Eintracht Trier trifft auf die TuS Koblenz

Team von Ex-Bundesligacoach Petrik Sander zu Gast

Derby-Time im Moselstadion: Die TuS Koblenz will sich als Aufsteiger wieder in der Regionalliga etablieren und in dieser Saison den Klassenverbleib schaffen. Die Eintracht hingegen strebt den zweiten Heimsieg an.

Das war eine bittere Auswärtsfahrt: Im fast 400 Kilometer entfernten Ulm musste Eintracht Trier am Dienstag eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Muhamed Alawie brachte die Moselstädter in der neunten Minute früh in Führung. Anschließend war der SSV Ulm die abgezocktere Mannschaft und drehte die Partie. "Mit dem Abwehrverhalten war ich überhaupt nicht zufrieden. Wir haben die Gegentore hergeschenkt", schimpfte SVE-Trainer Peter Rubeck in der Spieltags-Pressekonferenz. Gegen Koblenz bietet sich nun die Chance zur Wiedergutmachung. Morgen möchte der SVE wieder an das anknüpfen, was er beim vergangenen Heimspiel gegen den KSV Hessen Kassel auf dem Platz zeigte. Bei dem überzeugendem 3:1-Heimsieg waren die Trierer die klar spielbestimmende Mannschaft mit zahlreichen Chancen. So soll der zweite Heimsieg der Saison gegen die TuS eingefahren werden.

Marx ist brandgefährlich

Der Gast vom Deutschen Eck ist nach einem einjährigen Intermezzo wieder zurück in der Regionalliga. Trainer Petrik Sander (früher unter anderem bei Energie Cottbus in der Bundesliga tätig) hielt der TuS auch in der Oberliga die Stange und führte die Mannschaft im Sommer zum Wiederaufstieg. Unter anderem steht Ex-Eintrachtler Christoph Buchner seit dieser Saison im Koblenzer Kader. Zuletzt gelangen der TuS gegen die Mitaufsteiger FC Nöttingen und Teutonia Watzenborn-Steinberg zwei Siege in Folge. Besonders auf sich aufmerksam machte Innenverteidiger Andre Marx, der für alle vier Saisontore des Tabellensiebten verantwortlich ist. Nach Standards, vornehmlich getreten von Andreas Glockner, ist Marx brandgefährlich.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.