Trierer Miezen landen auf fünftem Turnierplatz

Stadt Trier. Die Trierer Zweitliga-Handballerinnen präsentieren sich beim Lotto-Cup in guter Verfassung und halten gegen die Konkurrenz mit. MJC-Vorstand Jürgen Brech hebt die geschlossene Mannschaftsleistung hervor.

Viele neue Erkenntnisse, eine funktionierende Mannschaft und sportlich gute Leistungen: Der Auftritt der Trierer Bundesliga-Handballerinnen beim Lotto-Cup macht Lust, vor allem aber Mut für die kommende Spielzeit. "Das war eine durchweg positive Vorstellung der Mannschaft, die trotz des kleinen Kaders bemerkenswerte Auftritte hingelegt hat", so ein zufriedener MJC-Vorstand Jürgen Brech. 

Team scheint zu funktionieren

Platz fünf sprang heraus, gepaart mit der Erkenntnis, dass die Mannschaft von Trainerin Daniela Filip vor allem als Team funktioniert und die eine oder andere spielerische Schwäche durch Kampfgeist wettmacht. Denn noch lief nicht alles rund, vor allem in der Vorrunde mussten die Moselanerinnen lange ums Weiterkommen zittern. Nach zwei guten Auftritten gegen Achenheim (22:13) und Göppingen (15:17) klappte gegen den TSV Birkenau fast gar nichts. Die 13:16-Niederlage blieb allerdings ohne Folgen, aufgrund der besseren Tordifferenz zogen die Miezen in die Zwischenrunde ein und überzeugten dort durchweg.

Kockler hält stark

Aufbauend auf einer starken Jessica Kockler ("Jessi hat wie entfesselt gehalten und war unser Fels in der Brandung!") im Tor, spielte das Team von Filip geradlinig und schnell nach vorne. Gegen Amsterdam noch im Pech (12:14) folgten zwei Siege gegen Ligakonkurrent Rödertal (13:9) und den französischen Vertreter Yutz (11:8), die zum Einzug ins Viertelfinale reichten. "In diesen beiden Partien haben wir sehr aggressiv verteidigt, dass war der Schlüssel zum Erfolg", so Filip und ergänzt: "In der Abwehr haben wir schon viel richtig gemacht. Arbeiten müssen wir vor allem an unseren Abschlüssen. Wir lassen zu viele Tormöglichkeiten ungenutzt."

 Im Viertelfinale "keine Körner mehr"

Im Viertelfinale ging es dann erneut gegen Frisch Auf Göppingen und hier hatten die Miezen "keine Körner" mehr. Mit 10:16 musste man sich dem einzigen Erstligisten deutlich geschlagen geben und belegte in der Endabrechnung einen guten 5. Platz. Den Turniersieg sicherte sich unterdessen Ligakonkurrent Neckarsulm, das im Finale gegen Göppingen deutlich mit 19:10 die Oberhand behielt, und seine Ambitionen als Aufstiegsfavorit damit eindrucksvoll untermauerte. Ex-Mieze Maxime Struijs wurde als beste Spielerin ausgezeichnet.

 

Ergebnisse Lotto-Cup:

 

Vorrunde:

Miezen ? Achenheim (FRA)   22:13

Miezen ? Göppingen               15:17

Miezen ? Birkenau                  13:16

 

Zwischenrunde:

Miezen ? Amsterdam 12:14

Miezen ? Rödertal                  13:9

Miezen ? Yutz (FRA)             11:8

 

Viertelfinale:

Miezen ? Göppingen               10:16

 

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