Weiterer Rückschlag: Gladiators unterliegen in Paderborn

Trierer bleiben in Westfalen unter ihren Möglichkeiten

Stadt Trier. Die Römerstrom-Gladiators Trier mussten am sechsten Spieltag der laufenden Basketball-ProA-Saison ihre zweite Auswärtsniederlage in Folge hinnehmen. Gegen die Uni Baskets Paderborn verloren die Gladiatoren am Ende mit 76:83 (40:39).

 

 

"Wir haben heute erneut nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Die Trainingswoche und die Vorbereitung auf das Spiel waren sehr gut. Deswegen ist es umso ärgerlicher, wenn man dann seine Leistung nicht abrufen kann", erklärte ein sichtlich geknickter Johannes Joos nach der zweiten Niederlage auf fremden Parkett innerhalb der letzten sieben Tage. Trier startete zunächst gut in die Partie und führte durch Punkte von Ryan Nicholas und eine starke Defensivleistung in den ersten Minuten früh mit sieben Zählern (7:14). Doch bereits im ersten Viertel zeigte sich einer der Hauptgründe, warum das Team von Cheftrainer Marco van den Berg das Spiel am Ende nicht für sich entscheiden konnte: Viele Unkonzentriertheiten im Spiel und gleich sechs Turnovers in den ersten zehn Minuten brachten die Uni Baskets bis zum Ende des ersten Spielabschnitts erneut auf einen Punkt an die Gäste heran (17:18).

Partie immer ausgeglichener

Im zweiten Viertel entwickelte sich vor 962 Zuschauern im Sportzentrum Maspernplatz in Paderborn eine immer ausgeglichenere Partie. Die Gladiators schafften es lange Zeit nicht, sich deutlich abzusetzen und ließen sich von den Paderbornern um Cheftrainer Uli Naechster immer wieder zu überhasteten Abschlüssen hinreißen. Einzig Jack Eggleston und ein gut aufspielender Joey van Zegeren schafften es zu diesem Zeitpunkt, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive Akzente im Spiel der Trierer zu setzen. Mit einem 1-Punkte-Vorsprung aus Sicht der Gladiators ging es in die Halbzeitpause (39:40). Nach dem Seitenwechsel rissen die Uni Baskets Paderborn den RÖMERSTROM Gladiators das Heft aus der Hand und dominierten eine immer kampfbetontere Partie. Chase Adams und Matt Vest erspielten den Gastgebern einen zwischenzeitlichen 8-Punkte-Vorsprung, die vor allem von teilweise haarsträubenden Fehlern im Aufbau der Gäste profitierten: Insgesamt 17 Turnovers und 11 Steals leisteten sich die van den Berg-Schützlinge bis zum Ende des dritten Viertels - zu viel an diesem Abend. Bei einem Spielstand von 62:54 gingen beide Teams in die letzte Spielpause. In den abschließenden zehn Minuten versuchten die  Gladiators Trier noch einmal an die Uni Baskets Paderborn heranzukommen, verspielten jedoch einfache Chancen zu leichtfertig. Knapp vier Minuten vor dem Ende der Partie begrab Maximilian Kuhle mit einem getroffenen Drei-Punkte-Wurf zum 75:61 die letzten Hoffnungen auf Seiten der Trierer Fans. Am Ende konnten die  Gladiators das Ruder nicht noch einmal herumreißen und verloren bei den Uni Baskets Paderborn mit 83:76.

Ausgeglichene Bilanz

Damit stehen für die Moselstädter nach dem sechsten Spieltag der Saison 2016/2017 insgesamt drei Siege und drei Niederlagen zu Buche. Trier rangiert hinter den Uni Baskets Paderborn mit sechs Punkten auf Tabellenplatz 8. Am kommenden Samstag, den 29. Oktober 2016, findet dann das nächste Heimspiel der Gladiators Trier gegen die OeTTINGER Rockets aus dem thüringischen Gotha statt. Tip-Off ist um 19 Uhr. Tickets für die Partie in der Arena Trier können unter www.römerstrom-gladiators.de, beim WOCHENSPIEGEL, Ticket Regional oder bei Voyages Emile Weber in Luxemburg erworben werden.

Quelle: Gladiators Trier

 


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