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An Lebenserfahrung und Lebensqualität gewonnen

Ewald Adams aus Kirchweiler wurde im Kreishaus mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz gewürdigt.
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Landrätin Julia Gieseking (2.v.r.) überreichte Ewald Adams (3.v.l.) die Ehrenurkunde. Anita Adams (v.l.), Rainer Berlingen, Thomas Scheppe und Gordon Schnieder gratulierten.

Landrätin Julia Gieseking (2.v.r.) überreichte Ewald Adams (3.v.l.) die Ehrenurkunde. Anita Adams (v.l.), Rainer Berlingen, Thomas Scheppe und Gordon Schnieder gratulierten.

Foto: Kreisverwaltung Vulkaneifel

Daun/Kirchweiler. Seit Jahrzehnten setzt sich Ewald Adams aus Kirchweiler für seine Heimat ein. Dafür wurde er nun mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Adams war 15 Jahre lang Kreistagsmitglied und in zahlreichen Ausschüssen aktiv. Bis heute ist er Mitglied im Aufsichtsrat des Natur- und Geoparks Vulkaneifel. Darüber hinaus ist Ewald Adams seit 2019 im Verbandsgemeinderat tätig. Auch in seiner Heimatgemeinde Kirchweiler ist er ehrenamtlich engagiert. Unter anderem war er von 1974 bis 2008 Schriftführer des Gemeinderates, in dem er dieses Amt seit 2019 erneut ausführt. Neben seiner kommunalpolitischen Tätigkeiten ist Ewald Adams insbesondere in den Vereinen der Ortsgemeinde Kirchweiler ehrenamtlich tätig. So war er 45 Jahre lang aktives Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr und führte dort über viele Jahre verantwortungsvolle Positionen aus. Im FC Kirchweiler brachte Ewald Adams sich fünf Jahre als ehrenamtlicher Geschäftsführer ein.
In Kirchweiler ist er aufgrund seiner fachlichen Kompetenz ein geschätzter Impuls- und Ratgeber. Der Kirchweiler Ortsbürgermeister Rainer Berlingen, der gemeinsam mit Landtagsmitglied Gordon Schnieder »Anstifter« der Ehrung war, betonte bei der Verleihung der Ehrennadel, dass er maßgeblich an vielen wichtigen Entscheidungen innerhalb der Vereine beteiligt war. Unter anderem sei er Initiator für den Bau des Feuerwehrgerätehauses in Kirchweiler gewesen und habe dazu beigetragen, dass es etwa zur Hälfte in Eigenleistung erbaut werden konnte. »Mein Anspruch war es immer, eine gute und gewissenhafte Arbeit zu leisten – egal auf welcher Ebene«, sagte Ewald Adams: »Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten waren eine Herausforderung, aber sie waren auch mit Erfolg und Anerkennung verbunden – insbesondere in den Vereinen. Es sind nicht nur viele Freundschaften über die Jahre entstanden, sondern ich habe auch einiges an Lebenserfahrung und Lebensqualität gewonnen.« Dabei dankte er vor allem seiner Familie, die ihren Ehemann und Vater oft vermissen musste.


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