Johannes Mager

Bankmitarbeiter vereiteln Schockanruf-Betrug

Hillesheim. Ein 83-jähriger Mann wäre fast Opfer des Trickbetrugs geworden.

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Derzeit werden vermehrt Schockanrufe festgestellt.

Derzeit werden vermehrt Schockanrufe festgestellt.

Foto: Archiv

Aufmerksame Bankmitarbeiter haben am gestrigen Donnerstag verhindert, dass ein 83-jähriger Mann Opfer eines Betrugs wurde. Am Nachmittag erhielt der Mann aus dem Bereich der Stadt Hillesheim einen betrügerischen Schockanruf. Angeblich meldete sich seine Tochter, die behauptete, einen schweren Unfall verursacht zu haben. Im Anschluss übernahm das Telefonat ein angeblicher Polizeibeamter aus Trier und suggerierte dem 83-Jährigen, dass er für seine Tochter eine Kaution in einem hohen vierstelligen Betrag hinterlegen müsse. Durch geschickte Gesprächsführung bewegte der Anrufer den Geschädigten dazu, sich zu seiner Hausbank zu begeben, um Geld abzuheben. Die Bankmitarbeiter erkannten die bereits hinlänglich bekannte Betrugsmasche jedoch und sie klärten den Mann darübr auf. Umgehend begaben sich auch die Beamten der Polizeiinspektion Daun zum Geschädigten und konnten ihn beruhigen. Die echte Tochter konnte erreicht werden, ihr ging es gut.

Die Polizei warnt an dieser nochmals eindringlich. Die Polizei wird zu keiner Zeit zur Übergabe von Geldbeträgen, zwecks Abwendung von Strafen oder zur Hinterlegung von Kautionen auffordern. Wer solche Anrufe erhält, sollte auf den ihm bekannten Kontaktnummern Kontakt zu seinen Angehörigen aufnehmen und umgehend die örtliche Polizeiinspektion verständigen