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Gordon Schnieder gewinnt im Vulkaneifelkreis

Marco Weber (FDP) landet knapp vor Jochen Kracht, Kandidat der Freien Wähler, auf dem dritten Platz.
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Erneut holt Gordon Schnieder (CDU) das Direktmandat im Wahlkreis Vulkaneifel. Foto: privat

Erneut holt Gordon Schnieder (CDU) das Direktmandat im Wahlkreis Vulkaneifel. Foto: privat

Auch wenn er wie die gesamte CDU Federn lassen musste, hat Gordon Schnieder (CDU) das Direktmandat im Wahlkreis 20 (Vulkaneifel) gewonnen. Damit verteidigt er seinen Wahlsieg aus dem Jahr 2016. Schnieder holt 37,9 Prozent der Stimmen, Schmitt kommt auf 33,3 Prozent. Schnieder büßt im Vergleich zur Landtagswahl 2016 fünf Prozent ein, während Schmitt um 3,1 Prozentpunkte zulegt. 8,4 Prozent entfallen auf Marco Weber (FDP), knapp dahinter liegt Jochen Kracht (Freie Wähler) mit 8,1 Prozent. Es folgt Beate Härig-Dickersbach (AfD) mit 5,6 Prozent. Die AfD hat bei den Erststimmen im Vulkaneifelkreis im Vergleich zu 2016 ebenfalls stark verloren - um 3,5 Prozentpunkte. Dr. Hildegars Slabik-Münter (Die Linke) landet mit 4,6 Prozent auf Platz sechs, die sonstigen Parteien vereinen 2,1 Prozent auf sich. Für die Grünen war diesmal kein Kandidat angetreten. Auf den jeweiligen Landeslisten stehen Astrid Schmitt (Platz 9) und Marco Weber (Platz 5) auf aussichtsreichen Positionen, um ihr Mandat auch in der kommenden Legislaturperiode fortzuführen. Bei den Zweitstimmen gab es im Vulkaneifelkreis ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU, wobei die SPD auf 34,7 Prozent kommt, die CDU auf 33,2 Prozent. Für die CDU ist das ein herber Verlust, lag sie bei den Landtagswahlen doch noch bei 42,9 Prozent. Die SPD konnte sich gegenüber 2016 um 3,7 Prozentpunkte verbessern. Grund zum Jubeln haben die Freien Wähler, die erstmals mit einer Landesliste zur rheinland-pfälzischen Landtagswahl angetreten sind. Sie kommen in der Vulkaneifel auf 6,9 Prozent der Stimmen - ein Zuwachs von 5,5 Prozentpunkten. Mit geringen Verlusten gegenüber 2016 folgt die FDP mit 6,4 Prozent. Es folgen die Grünen mit 6,2 Prozent und die AfD mit 6,0 Prozent. Für die Grünen bedeutet das in der Vulkaneifel gegen über 2016 ein Gewinn von 1,9 Prozentpunkten, für die AfD ein Verlust von 3,5 Prozentpunkten. Die Linke holen 2,5 Prozent, die sonstigen Parteien 4,1 Prozent. Die Politikverdrossenheit scheint in den vergangenen fünf Jahren zugenommen zu haben, denn die Wahlbeteiligung lag im Vulkaneifelkreis diesmal bei 62,2 Prozent, während 2016 noch 69,2 Prozent der Wahlberechtigten den Gang zur Urne antraten.