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"Impfbrücke" erweitert Impfangebot

Der Landkreis Vulkaneifel möchte auf diesem Weg übrig gebliebene Impfdosen Impfwilligen kurzfristig zur Verfügung stellen. Interessierte haben die Chance, per SMS informiert zu werden und innerhalb der nächsten 45 Minuten nach der Benachrichtigung einen Termin wahrzunehmen.
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Im Landesimpfzentrum Vulkaneifel werden ab jetzt auch kurzfristige Termine über die "Impfbrücke" vergeben. Archivbild: Woltmann

Im Landesimpfzentrum Vulkaneifel werden ab jetzt auch kurzfristige Termine über die "Impfbrücke" vergeben. Archivbild: Woltmann

Impfwillige Personen können im Landkreis Vulkaneifel ab sofort als Nachrücker für eine kurzfristige Corona-Schutzimpfung mit übrig gebliebenem Impfstoff registrieren. Um die Verimpfunge des übriggebliebenen Impfstoffs zu optimieren, hat der Landkreis Vulkaneifel die "Impfbrücke" eingerichtet. Personen, die sich für das Verfahren registriert haben, wird automatisiert per Zufallsprinzip und kurzfristig ein Terminangebot per SMS gemacht, wenn Impfdosen oder Terminkontingente übrig sind. Die Impfbrücke ist also eine Unterstützung für das Landesimpfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim, um verfügbare Impfdosen schnellstmöglich an "Nachrücker" zu verteilen und Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Vulkaneifel ein Zusatzangebot zu unterbreiten. Wer kann sich anmelden? Folgende Voraussetzungen gelten zur Anmeldung für die "Impfbrücke":

  • Die Bürgerinnen und Bürger müssen einen Erstwohnsitz im Landkreis Vulkaneifel haben.
  • Sie haben bisher noch keine Corona-Schutzimpfung erhalten.
  • Sie verfügen über eine Mobilfunknummer, unter der sie kurzfristig per SMS benachrichtigt werden können. Benachrichtigungen sind ausschließlich per SMS auf dem Handy möglich.
  • Wer per SMS informiert wird, kann innerhalb kürzester Zeit (bis zu 45 Minuten) im Landesimpfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim vor Ort sein.
Die Anmeldung funktioniert ausschließlich über das Online-Formular auf der Homepage des Landkreises Vulkaneifel. Wie geht es nach der Anmeldung weiter?
  • Sind Impfdosen übrig, erhalten für die Impfbrücke registrierte Personen automatisiert nach dem Zufallsprinzip eine SMS mit einem Terminangebot, auf das diese schnellstmöglich reagieren sollten, um sich kurzfristig einen Termin zu sichern. Die Benachrichtigungen können täglich zwischen08 und 17 Uhr erfolgen.
  • Wer das zugesandte Terminangebot annehmen, beantwortet die SMS mit "JA". Erst wenn dann eine Termin-Bestätigung mit näheren Angaben erfolgt, wurde der Termin gesichert. Danach sollte man sich auf den Weg zum Landesimpfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim machen.
  • Es werden mehr registrierte Interessierte automatisiert benachrichtigt, als tatsächlich Rest-Dosen vorhanden sind. Wer das kurzfristige Angebot zur Impfung zuerst zusagt und die SMS mit "JA" beantwortet, sichert sich den Termin und bekommt diesen in einer weiteren SMS final bestätigt. Allerdings können die registrierten Personen bei weiteren Nachrückerrunden ein neues Angebot erhalten.
Die Kreisverwaltung weit darauf hin, dass es keine Garantie dafür gibt, dass Menschen mit Registrierung vom Landesimpfzentrums Vulkaneifel kontaktiert werden. Dies hängt immer davon ab, wie viele Interessierte sich eingetragen haben und wie viel Impfstoff tatsächlich noch verfügbar ist. Die "Impfbrücke" ersetzt nicht die normale Terminvergabe des Landes Rheinland-Pfalz, sondern ist ein zusätzlicher Service, wenn Impfstoff übrig ist. Die Kreisverwaltung weist daher darauf hin, dass alle impfwilligen Personen sich dennoch unbedingt auch regulär über die Anmeldeplattform des Landes Rheinland-Pfalz für einen Impftermin registrieren müssen. Unter Umständen erhalten diese hier schneller einen Impftermin, da nicht vorhersehbar ist wie viel Impfstoff im Landesimpfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim übrig sein wird und wie vielen Menschen daher kurzfristig ein Impfangebot über die Impfbrücke gemacht werden kann. Es ist also sinnvoll, sich auf beiden Wegen anzumelden.