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Vulkaneifel: Inzidenz rutscht unter 50

Die Werte der Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Vulkaneifel sinkt stetig.
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Der Landkreis Vulkaneifel ist auf einem guten Weg zu einer Lockerung der Corona-Regeln. Am heutigen Montag, 3. Mai, bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin unter 100. Ist dies auch morgen der Fall, kann ab Donnerstag die "Bundesnotbremse" gelöst werden, wenn die Kreisverwaltung eine entsprechende Allgemeinverfügung erlässt. Dann könnten zum Beispiel die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben werden, Treffen mit bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten (plus Kinder unter 14 Jahren) wieder möglich sein, ebenso inzidenzabhängige Öffnungen von Kulturstätten, des Einzelhandels, körpernaher Dienstleistungen und der Außengastronomie (mit Termin und negativem Coronatest). Und es sieht derzeit nicht schlecht aus, dass der Inzidenzwert niedrig bleibt, fiel der doch von gestern auf heute von 57,7 auf 46,2. "Wir schaffen es momentan, stabil unter 100 zu bleiben", verkündete Volker Schneiders, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, beim heutigen Presse-Jour-Fixe. Seit dem gestrigen Tag sind zwei Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, hinzu gekommen. Hierbei handelt es sich in beiden Fällen um neue Einzelfälle. Die Anzahl der bisher positiv getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel erhöht sich somit auf insgesamt 1888 Personen. Aus der häuslichen Isolation/ Quarantäne wurden nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes als genesen bislang insgesamt 1713 Personen entlassen - 20 Personen seit dem gestrigen Tag. Bis dato wurde in insgesamt 167 Fällen die britische Virusmutation B.1.1.7 nachgewiesen, in drei Fällen die südafrikanische Virusmutation B.1351 und in vier Fällen die brasilianische Virusmutation P.1. Am heutigen Dienstag gelten aktuell 116 Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel als akut mit COVID-19 infiziert. Davon befinden sich derzeit acht Personen in stationärer Behandlung. Seit Beginn der Pandemie gibt es bisher 59 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen. Aktuell sind insgesamt zweölf Betreuer und Bewohner der Weggemeinschaft Vulkaneifel in Quarantäne, da eine Person des Betreuungspersonals positiv auf COVID-19 getestet wurde. Zudem sind zwei Klassen am Hubertus-Rader-Förderzentrum in Gerolstein in Quarantäne augrund einer erkrankten Person aus der Schülerschaft. Zum bisherigen Stand der Impfungen im Landkreis Vulkaneifel Wie das Landesimpfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim mitteilt, wurden bis einschließlich Samstag, 1. Mai 2021 insgesamt 18.053 impfwillige Personen gegen COVID-19 durch das Landesimpfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim geimpft. Dies entspricht 29,77 Prozent der Bevölkerung des Landkreises Vulkaneifel. Davon haben bereits 7.266 (11,94 Prozent) Personen die notwendige zweite Impfung erhalten, so dass bisher insgesamt 25.319 Impfdosen im Landkreis Vulkaneifel durch das Impfzentrum in Hillesheim verabreicht worden sind. Hinzu kommen die Impfungen bei den niedergelassenen Ärzten: Laut Veröffentlichung der Kassenärztlichen Vereinigung haben die niedergelassenen Ärzte im Landkreis Vulkaneifel mit Stand vom 2. Mai insgesamt 4.342 Impfungen durchgeführt. Dies entspricht einer zusätzlichen Impfquote von 7,16 Prozent. Insgesamt kommt der Landkreis Vulkaneifel somit auf eine Impfquote an Erstimpfungen von 36,93 Prozent.


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