Claudia Neumann

Heute ist Welt-Frühgeborenen-Tag

Wittlich. Das Verbundkrankenhaus Bernkastel /Wittlich macht auf die kleinen Kämpfer aufmerksam
Bilder
Andrea Jehn, Oberärztin Früh- und Neugeborene/Pädiatrie, Rebecca Miesen und Sabrina Kirst, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen sowie Natascha Rinco, Stellv. Stationsleitung Früh- und Neugeborene/Pädiatrie mit ihrer Aktion zum Welt-Frühgeborenen-Tag

Andrea Jehn, Oberärztin Früh- und Neugeborene/Pädiatrie, Rebecca Miesen und Sabrina Kirst, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen sowie Natascha Rinco, Stellv. Stationsleitung Früh- und Neugeborene/Pädiatrie mit ihrer Aktion zum Welt-Frühgeborenen-Tag

Foto: Verbundkrankenhaus

Wussten Sie, dass eines von zehn Babys weltweit zu früh auf die Welt kommt? Normalerweise dauert eine Schwangerschaft rund 40 Wochen. Wird ein Baby vor der abgeschlossenen 37. Schwangerschaftswoche geboren, ist es ein sogenanntes "Frühchen". In Deutschland erblicken jährlich mehr als 60.000 Kinder zu früh das Licht der Welt!

 

Rund um den Globus wird am 17.11. auf die Belange dieser Frühgeborenen und ihrer Familien aufmerksam gemacht - und zwar in der Farbe Lila. Auch wir im Verbundkrankenhaus wollen uns anschließen und an diesem Tag besonders auf die kleinen Kämpfer aufmerksam machen.

 

Das Verbundkrankenhaus Bernkastel / Wittlich ist durch das Land RLP als Klinik mit perinatalem Schwerpunkt anerkannt. Das bedeutet, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Jugendheilkunde, Geburtshilfe und Kinderchirurgie besteht. Frühgeborene können bereits ab der 32. Schwangerschaftswoche oder einem geschätzten Geburtsgewicht von mehr als 1.500g entbunden und rund um die Uhr von einem erfahrenen Team aus ÄrztInnen und Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen versorgt werden.

 

"Uns ist es ein besonderes Anliegen, die Eltern frühzeitig in die Pflege ihres Kindes zu integrieren", erzählt Gaby van Kampen, Leitung der Station Früh- und Neugeborene, Pädiatrie. "Sobald die Kinder stabil genug sind, werden die Eltern angeleitet, ihre Kinder soweit wie möglich selbst zu versorgen". "Auch das klassische Kuscheln und Känguruhen darf natürlich nicht zu kurz kommen" berichtet Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Rebecca Miesen. "Känguruhen - das Kind unbekleidet auf die Brust der Eltern zu legen - dient dazu, Stimme, Geruch und Herzschlag der Eltern wahrnehmen" erklärt sie und berichtet weiter: "Es ist immer wieder schön die Fortschritte bei den Kleinen zu sehen und die Entwicklung der Frühchen zu beobachten".

 

Daher lautet am 17.11. das Motto auf der Frühgeborenen-Station des Verbundkrankenhauses Bernkastel / Wittlich: "Weil die Kleinen heute einfach mal die Größten sind!"

 

Weitere Informationen zu unserer Station für Neu- und Frühgeborenen finden Sie unter: https://www.verbund-krankenhaus.de/medizin-pflege/kinder-und-jugendmedizin/station-fuer-neu-und-fruehgeborene


Meistgelesen