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Impfzentrum Wittlich: alles zum Ablauf

Das Land Rheinland-Pfalz hat die Landkreise und kreisfreien Städte kurzfristig mit dem Aufbau und der Einrichtung von Impfzentren zur Bekämpfung des Corona-Virus beauftragt. Doch nicht jeder kann sich einfach impfen lassen. Es gibt einen strengen Ablaufplan.
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Ab Dienstag 15. Dezember soll es einsatzbereit sein und allen Bürgern eine Anlaufstelle bieten, die sich impfen lassen möchten.
"Auch, wenn der Koordinierungsstab verschiedene Standortoptionen herausgearbeitet hatte, fiel die Wahl relativ schnell auf das ehemalige Hela-Gebäude/-Gelände, das sich aufgrund seiner zentralörtlichen Lage, der guten Verkehrsverbindung, des großen Flächen- und Raumangebots und der Nähe zur Kreisverwaltung aufdrängte", so Manuel Follmann von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich. Bis es soweit ist, gibt es noch viel zu organisieren, daher hat Landrat Gregor Eibes mit Andreas Maus einen erfahrenen Verwaltungsbeamten als Koordinator für das Impfzentrum benannt. Unterstützt wird Maus durch den Kreisfeuerwehrinspekteur Jörg Teusch. Beide zusammen haben die Aufgabe Aufbau und Betrieb des Zentrums zu koordinieren.

Das gilt es zu beachten

In einem ersten Schritt ist die Inbetriebnahme einer Impfstraße angedacht. Da zunächst davon ausgegangen wird, dass Impfstoffe verimpft werden, die nach 21 - 28 Tagen eine zweite Impfung erfordern, wird in dem entsprechenden zeitlichen Abstand eine zweite Impfstraße eröffnet werden. Die Kapazität einer Impfstraße liegt nach derzeitigen Annahmen bei rund 200 Personen. Sobald der Impfstoff verteilt werden kann, müssen sich die Bürger an einen Ablaufplan halten: "Termine für Impfungen werden in Rheinland-Pfalz zentral telefonisch in einem Callcenter oder über ein Online-Formularcenter vergeben", so Follmann. Außerdem seien bestimmte Personengruppe priorisiert. Welche Gruppen das sind, sei laut Follmann noch nicht abschließend geklärt. Fest stehe: "Personen, die unangemeldet erscheinen, müssen leider zurückgewiesen werden." Personengruppen, die nicht mehr mobil sind oder nicht selbstständig in ein Impfzentrum kommen können, soll es als Ergänzung der Impfzentren mobile Impfteams geben. Sie sollen zum Beispiel Gemeinschaftseinrichtungen wie Pflegeeinrichtungen aufsuchen.www.bernkastel-wittlich.de(red)