Die Rettung für die uralte Brigida-Brücke

Dahlem. Was erst unlösbar schien, ist nun gelungen: Die Brigida-Brücke in Kronenburg wird in den nächsten Monaten saniert. Nachdem sie lange gesperrt war, wird sie nun als Autobrücke entwidmet, wieder begeh- und mit dem Rad befahrbar sein. Sie verbindet die Wanderwege Quellenpfad und Schneifelpfad mit dem Kronenburger See.  Für Jan Lembach, Bürgermeister der Gemeinde Dahlem, ist der Platz vor der barocken Brigida-Kapelle, an deren Apsis die Bruchsteinbrücke über die Kyll beginnt, der »schönste Platz«. Wolf Werth, Kurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) für den Kreis Euskirchen, überreichte zusammen mit Andre Bentz von WestLotto einen symbolischen Vertrag in Höhe von 47.000 Euro. Die Mittel stehen für die Instandsetzung der Brücke zur Verfügung. Vermutlich wurde die Brücke zur Zeit des Baus der Brigida Kapelle um das Jahr 1736 herum errichtet. Die 26 Meter lange Brücke besteht aus zwei Kreissegmentbögen von jeweils 6,5 Metern Länge. Die Brüstungen sind 1,25 Meter hoch. Seit dem 15. Jahrhundert bis 1850 gab es im Ortsteil Kronenburgerhütte eisenverhüttende Industrie. Dort wurden Gußöfen oder Takenplatten hergestellt. Die Brigida-Brücke verband den Ortsteil Kronenburgerhütte mit der Siedlung Kronenburg. Durch die Verkehrsbelastung und mangelhafte Verfugung konnte im Laufe der Zeit Wasser in das Mauerwerk eindringen. Es kam zu ausbrechenden Steinen, Frostschäden und Rissbildungen. Die Brücke musste gesperrt werden und war lange mit Folien abgedeckt, um weitere Schäden zu verhindern. Die ersten Angebote für Sanierungskosten wiesen eine Höhe von 300.000 Euro aus. Sogar über einen Abriss wurde im Rat nachgedacht. Jan Lembach holte neue Angebote ein. Die neue Kalkulation sah mit 94.000 Euro deutlich günstiger aus. Dann warben Rat, Verwaltung und der Eifelverein so viele Fördergelder ein, dass die Sanierung nun umgesetzt werden kann. Die 50-prozentige Beteiligung der DSD in Höhe von 47.000 Euro erwies sich so als wahrer Glücksfall. Wolf Werth freute sich, dass nun auch neben Großprojekten wie dem Kloster Steinfeld, Schloss Wachendorf oder dem Heidentempel bei Pesch nun auch dieses »Wahrzeichen Kronenburgs für Generationen gesichert wird«. Einen Teil der Gelder der DSD stammen von der WestLotto. Andre Bentz von WestLotto erklärte: »640 Millionen Euro werden jedes Jahr an Wohlfahrtsverbände, die DSD und für den Sport verwendet. So führen wir die Gelder wieder an die Kunden zurück.« Die NRW-Stiftung trägt 17.000 Euro und die Gemeinde trägt einen »angemessenen Teil von 30.000 Euro« bei. In den nächsten Wochen wird nun die Oberfläche mit Beton abgedichtet. Text und Foto: csWas erst unlösbar schien, ist nun gelungen: Die Brigida-Brücke in Kronenburg wird in den nächsten Monaten saniert. Nachdem sie lange gesperrt war, wird sie nun als Autobrücke entwidmet, wieder begeh- und mit dem Rad befahrbar sein. Sie verbindet…

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Asiatische Kampfkunst auf »sanftem Weg«

Lammersdorf. Am 13. Juni feiert der des Judo- und Ju-Jutsu-Clubs Lammersdorf im Straucher Pfarrheim sein Jubiläum.Lammersdorf/Strauch (ms). Der Budo-Pionier Hartmut Creutz (Jahrgang 1943) soll auf Antrag seines Vorstandskollegiums und einhelligen Willens der 250 Clubmitglieder zum Tag des Ehrenamtes höchste Auszeichnung und Würdigung gemeinnütziger Tätigkeit erfahren. Dies teilte die Vorstandsmannschaft um Manfred Sawallich mit.Budosteht für die begriffliche Zusammenfassung mehrerer asiatischer Kampfkunstarten wie Judo oder Ju-Jutsu. Der Verein betreibe sein Metier »auf der Grundlage des Amateur-Gedankens. Gemeinsames Training von Frauen und Männern ist selbstverständlich«. Ziel aller Aktivitäten sei die »Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sowie die Durchführung von Veranstaltungen, die dem Zusammenhalt und der Kameradschaft dienen«. In der Natur des athletischen Judo liege es, soziales Verhalten der Ausübenden zu fördern. Der JJC biete ein »einzigartiges Spartenangebot im Monschuer Land, besonders geeignet für ältere Menschen ohne spezielle Affinität zum Leistungssport«. Schon die Sechsjährigen können sich in mehreren Gruppen beweisen. Ju-Jutsu wird Jugendlichen (ab 15) und Erwachsenen geboten. Schon 17 Jahre erfreut sich die Sport- und Fitnessgruppe Ü 45 besonderer Beliebtheit. Bester Beweis für das rege Leben der Riege: In ihr fühlen sich Angehörige mehrerer Generationen wohl, auch Vertreter der Jahrgänge Ü 75. Die Wurzeln des Vereins begannen zu sprießen, als Hartmut Creutz während seiner Bundeswehrzeit (1963) bei der Marine in Wilhelmshaven die hohe Kunst der Budo-Techniken erwarb. Er brachte Wissen und Fähigkeiten zurück in die Eifelheimat - das Resultat gilt es nun zu feiern! 1964/65 fiel die nie bereute Entscheddiung zur Gründung des ersten Judo-Verins im Monschauer Land. Creutz und sein Lammersdorfer Judo-/Ju-Jutsu-Club waren die Vorreiter für weitere Gründungen elegant und mit gegenseitigem Respekt geführter wie den Gegner fair vor Blessuren verschonender Hallen-Zweikämpfe. Das für Samstag, 13 Juni, geplante Jubiläumsprogramm im Straucher Pfarrheim beginnt um 17 Uhr und lässt in Reihen der Ausrichter, zu Ehrenden wie des Publikums zum Festakt keine Wünsche offen. Mehreren Grußadressen geladener Persönlichkeiten aus Sport und Politik folgen Vorführungen aus Budo-Praxis und sportliche Kostproben an den Geräten. In einer historischen Rückschau werden Glanzlichter und Episoden der Vereinsgeschichte lebendig. Kinder, mittlere Jahrgänge und Senioren tragen gleichermaßen zum Gelingen einer bunten Vortragsfolge bei. Zum »Stargast« des Abends erkoren die gastgebenden JJC´ler den Kabarettisten Jupp Hammerschmidt.Am 13. Juni feiert der des Judo- und Ju-Jutsu-Clubs Lammersdorf im Straucher Pfarrheim sein Jubiläum.Lammersdorf/Strauch (ms). Der Budo-Pionier Hartmut Creutz (Jahrgang 1943) soll auf Antrag seines Vorstandskollegiums und einhelligen…

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