Sportbegeisterte Gemeinde feiert Erfolge

Roetgen. »Roetgen ist nicht nur eine sportbegeisterte Gemeinde, sie beheimatet auch eine ganze Reihe an erfolgreichen Athleten.« Daher hat Bürgermeister Jorma Klauss im letzten Jahr die Sportlerehrung ins Leben gerufen, die nun zum zweiten Mal stattfand.Roetgen (Fö). Prall gefüllt war der Sitzungssaal des Roetgener Rathauses, galt es doch zahlreiche Einzelsportler und Mannschaften zu ehren. Helmut Helzle, Vorsitzender des Gemeindesportverbandes, nutzte zu Beginn die Gelegenheit, für die guten Sportanlagen und die Unterstützung durch die Gemeinde zu danken.Fabienne Eschweiler stellte ihr akrobatisches Können auch in der Feierstunde unter Beweis. Körperspannung und Athletik begeisterten die anwesenden Sportler. Die 16-Jährige ist Sportakrobatin bei TKV Oberforstbach und wurde Nordwestdeutsche, Rheinisch-Westfälische und Landesmeisterin.Zwillingsschwester Celina ist im Wettkampfturnen ebenfalls rheinisch-westfälische Meisterin, war beim Bundespokal und turnt mit dem TV Konzen in der höchsten Liga des Rheinischen Turnbundes.Die 13-jährige Lea Stoffels wurde ebenfalls rheinisch-westfälische Meisterin und belegte Rang fünf beim Deutschland-Cup.Nach zwei deutschen Meistertitel muss sich Bernd Wolschke mit dem Westdeutschen Titel in Tennis Ü55 mit dem TuS 84/10 Essen trösten - und der Auszeichnung durch die Gemeinde Roetgen.Dreimal Pokal, zweimal MeisterGeschicklichkeit auf dem Quad beweist Ralf Kauper. Er wurde zum sechsten Mal deutscher Meister im »All-Terrain-Vehicle«.Mannschaftserfolge gab es in Roetgen eine Menge zu verzeichnen: Die Volleyballer des TV Roetgen wurden Kreispokalsieger - gleiches gelang den Handball-Damen. Deren zweite Mannschaft stieg in die Kreisliga auf.Auch die Fußballer waren erfolgreich. Die B-Jugend der SG Roetgen-Rott schaffte mit Pokalsieg und Meisteschaft gar das Double. Und die Herren des FC13 stiegen in die Bezirksliga auf und duellieren sich dort an der Tabellenspitze mit Lokalrivale SV Rott.»Ich bin zuversichtlich, dass es auch in 2017 wieder eine Menge sportlicher Erfolge zu feiern gibt«, erklärte Jorma Klauss, dankte für Engagement und wünschte größtmöglichen sportlichen Erfolg.»Roetgen ist nicht nur eine sportbegeisterte Gemeinde, sie beheimatet auch eine ganze Reihe an erfolgreichen Athleten.« Daher hat Bürgermeister Jorma Klauss im letzten Jahr die Sportlerehrung ins Leben gerufen, die nun zum zweiten Mal…

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Notunterkunft auf der Funk geschlossen

Höfen. Zum Jahresende ist in Höfen die letzte Notunterkunft der StädteRegion Aachen für Flüchtlinge geschlossen worden.Höfen. Die Unterkunft war am 1. Oktober 2015 vorbereitet und bereits am 5. Oktober mit 93 Flüchtlingen belegt worden. Die Kapazität musste schon kurze Zeit später auf insgesamt 172 Plätze erhöht werden. Die Flüchtlinge kamen überwiegend aus Syrien, Irak und Afghanistan. Um allen Helfern »Danke« zu sagen und gemeinsam auf die zeitweise sehr turbulenten Monate zurückzublicken zu können, wurde zum »Ausstand« eine kleine Abschiedsfeier veranstaltet. Diese wurde vom Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Städteregion Aachen e.V., das die Unterkunft betrieben hatte, in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Flüchtlingshilfe der StädteRegion Aachen organisiert. DRK-Präsident Ingo Kohnen dankte allen Beteiligten für die gute und intensive Zusammenarbeit: »Inzwischen können wir bei der Unterbringung von Flüchtlingen auf reichlich Erfahrung zurückgreifen, um eine umfassende Betreuung von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zu gewährleisten. Doch nur durch die engagierten Mitarbeiter und Ehrenamtier konnten wir so gute Bedingungen schaffen.« Kohnen hob auch die hervorragende Akzeptanz der Höfener Bevölkerung im Umgang mit Flüchtlingen hervor. Dank an JohnenAuch Marlis Cremer, die Leiterin des Amtes für Ordnungsangelegenheiten, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz der StädteRegion Aachen, bedankte sich bei der Stadt Monschau sowie allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern für die sehr gute Zusammenarbeit. »Insbesondere Axel Fielen und Gisela Bosle standen in der schwierigen Anfangsphase, sowie auch an Weihnachten und Silvester, rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung. Das hat die Abläufe sehr erleichtert«, so Cremer. Die Betreuung der Flüchtlingsunterkunft in Höfen übernahm das Deutsche Rote Kreuz. Marie-Theres Johnen leitete die Einrichtung, Abteilungsleiter war Naseem Jafri. Für die Sicherheit sorgte das Team der Firma Corsten Security aus Baesweiler. »Das Engagement in Höfen war sehr beachtlich. Es wurde schon kurz nach der Eröffnung eine Kleiderkammer eingerichtet. Es fand regelmäßiger Deutschunterricht statt und auch auf die sozialen Belange wurde große Rücksicht genommen. So wurde eigens ein Zimmer für die Frauen als Rückzugsort eingerichtet. Auch die kulturellen Belange kamen nicht zu kurz«, bilanziert Johnen. Nicht nur in Höfen hat das DRK in Zusammenarbeit mit der Stabs stelle Flüchtlingshilfe hervorragende Arbeit geleistet: »Alle fünf DRK Einrichtungen liefen problemlos und auch im Zuge des Rückbaus hat das DRK die StädteRegion Aachen tatkräftig unterstützt. Insgesamt wurden rund 80 Mitarbeiter in den Notunterkünften eingesetzt«, so Cremer. HintergrundInsgesamt kamen seit Herbst 2015 tausende Menschen innerhalb kürzester Zeit in die StädteRegion Aachen und mussten kurzfristig versorgt werden. Das Land NRW hatte die StädteRegion im September und Oktober 2015 im Rahmen der Amtshilfe um Unterstützung bei der Aufnahme von Flüchtlingen gebeten. Die StädteRegion hatte seit Anfang Oktober 2015 sieben Notunterkünfte mit insgesamt 1.103 Plätzen betrieben (u.a.): Monschau (Funk): 172 PlätzeSimmerath (Teil des Internats der Handwerkskammer): 90 PlätzeZum Jahresende ist in Höfen die letzte Notunterkunft der StädteRegion Aachen für Flüchtlinge geschlossen worden.Höfen. Die Unterkunft war am 1. Oktober 2015 vorbereitet und bereits am 5. Oktober mit 93 Flüchtlingen belegt worden. Die…

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Eifeler Kinderfilmreihe ist gestartet

Imgenbroich. Die Kinderfilmreihe des Amtes für Kinder, Jugend und Familienberatung der StädteRegion Aachen ist und bleibt ein beliebtes kulturelles Angebot für Kinder. Der »Dauerbrenner« in der städteregionalen Jugendarbeit geht 2017 bereits in sein 39. Jahr.Eifel. Die Kosten betragen an allen Kinonachmittagen zwei Euro pro Person. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 15.30 Uhr und enden gegen 18 Uhr. Insgesamt werden 2017 wieder neun Kinderfilme an fünf Orten gezeigt: jeweils montags im Jugendhaus Rott, dienstags im Pfarrzentrum Kalterherberg, mittwochs im Druckereimuseum Weiss, donnerstags Im Sportheim des TSV Kesternich und freitags im Haus Loven in Roetgen. »Einen spannenden und lustigen Spielfilm gemeinsam zu erleben und anschließend mit Bastel- und Spielaktionen ein wenig nachzuspielen macht Kindern auch heute noch viel Spaß«, sagt Ralf Pauli, Jugendpfleger beim städteregionalen Jugendamt. »Dies ist vor allem ein Verdienst der Filmteams, die sich immer wieder neue, kreative Sachen ausdenken, um jeden Kinobesuch zu einem kleinen Ereignis werden zu lassen.« Pauli weiter: »Die Programmhefte und Plakate sind noch vor Weihnachten an die Kindergärten, Grundschulen und Rathäuser in Monschau, Roetgen und Simmerath versandt worden. Und natürlich kann man bei mir auf Anfrage ein Programmheft kostenfrei erhalten«, ergänzt Claudia Vaaßen, zuständige Mitarbeiterin im Jugendamt. Vaaßen hatte sich bereits Mitte 2016 mit den örtlichen Teams zusammengesetzt und geeignete Filme von der Clubfilmothek der Jugend ausgewählt. »Dabei konnten wir von den langjährigen Erfahrungen einzelner Helferinnen toll profitieren, die viele Filme kennen und wissen, was bei den Kids toll ankommt. Auch selbst dann, wenn ein Film schon bekannt ist, schaffen die Teams beim Kinderkino immer eine besondere Atmosphäre«, freut sich Vaaßen. Im Oktober gibt es außerdem ein ganz besonderes Highlight: einen Filmworkshop! Auf diese Weise möchte das Team des Monschauer Internet-Fernsehsenders Mon TV und der Playfour Media Group Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren eine Möglichkeit geben, das Film- und Mediengeschäft aktiv kennenzulernen. Konkret geschieht dies in Form eines eigenen kleinen Magazins, das an einem Tag während eines Workshops entsteht.Die Kinderfilmreihe des Amtes für Kinder, Jugend und Familienberatung der StädteRegion Aachen ist und bleibt ein beliebtes kulturelles Angebot für Kinder. Der »Dauerbrenner« in der städteregionalen Jugendarbeit geht 2017 bereits in sein 39.…

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In jedem Mensch schlummert ein Künstler

Vossenack. Pointillismus könnte man als Ursprung der digitalen Fotografie bezeichnen. Ein Bild entsteht aus einer Vielzahl an Punkten. Wie das gelingt, das zeigt Künstler Antonio Furlan den Schülern in seinem Atelier in Vossenack. Vossenack (Fö). Mehrere Stunden täglich verbringt der 64-jährige Rentner mit Malen und Zeichnen. Die Leidenschaft, sich künstlerisch zu betätigen, hat ihn schon als Schulkind im italienischen Gorizia gepackt. Doch erst nachdem er 1971 nach Deutschland kam, erlernte er die künstlerischen Techniken und Tricks in der Malerei. »Meine Schwerpunkte liegen im Bereich Kubismus und Porträts von Tiere und Menschen«, erklärt Antonio Furlan. Freie Wahl Dabei arbeitet er mit unterschiedlichen Materialien wie Acryl - und Aquarellfarben, Buntstiften, Kreide oder Tusche. »Auch meine Schüler sind frei in der Wahl von Motiv und Technik, Format und Material«, unterstreicht der Künstler, der Kurse in seinem Haus, Stockberg 10, in Vossenack anbietet. Getreu dem Doppelmotto »Jeder Mensch ist ein Künstler oder jeder Künstler ist ein Mensch« will Furlan seine Mitstreiter fördern und fordern und sie auf ihrem Kenntnisstand abholen. »Zu mir kann jeder kommen, der sich für Zeichnen und Malerei begeistert«, versichert Furlan. Ob blutiger Anfänger, Fortgeschrittener oder Künstler, der einfach einmal eine neue Technik oder Stilrichtung erlernen will - bei Antonio Furlan sind sie ab etwa acht Jahren genau richtig. »Die Schüler sollten Zeit und Geduld, Fantasie und Begeisterung für die Kunst mitbringen«, so der Maler und Zeichner. Schließlich entstehe ein Bild nicht in kurzer Zeit, sondern sei ein Ergebnis vieler kleiner Schritte und eines kreativen Prozesses. Um sich selbst stetig weiter zu entwickeln und den Kritikern seiner Arbeiten zu stellen, beteiligt sich Antonio Furlan regelmäßig an Ausstellungen mit anderen Künstlern, etwa im Hürtgenwalder Rathaus oder bei der Aktion »Kunst aus der Eifel« im Einruhrer Heilsteinhaus. Eine Kursgruppe umfasst maximal fünf Personen. Kontakt Weitere Infos gibt es unter Tel. 02429/902152, per E-Mail an kunstatelier.furlan@gmx.de oder im Internet: www.kunstatelier-furlan.dePointillismus könnte man als Ursprung der digitalen Fotografie bezeichnen. Ein Bild entsteht aus einer Vielzahl an Punkten. Wie das gelingt, das zeigt Künstler Antonio Furlan den Schülern in seinem Atelier in Vossenack. Vossenack (Fö). Mehrere…

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Notunterkunft auf der Funk geschlossen

Höfen. Zum Jahresende ist in Höfen die letzte Notunterkunft der StädteRegion Aachen für Flüchtlinge geschlossen worden.Höfen. Die Unterkunft war am 1. Oktober 2015 vorbereitet und bereits am 5. Oktober mit 93 Flüchtlingen belegt worden. Die Kapazität musste schon kurze Zeit später auf insgesamt 172 Plätze erhöht werden. Die Flüchtlinge kamen überwiegend aus Syrien, Irak und Afghanistan. Um allen Helfern »Danke« zu sagen und gemeinsam auf die zeitweise sehr turbulenten Monate zurückzublicken zu können, wurde zum »Ausstand« eine kleine Abschiedsfeier veranstaltet. Diese wurde vom Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Städteregion Aachen e.V., das die Unterkunft betrieben hatte, in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Flüchtlingshilfe der StädteRegion Aachen organisiert. DRK-Präsident Ingo Kohnen dankte allen Beteiligten für die gute und intensive Zusammenarbeit: »Inzwischen können wir bei der Unterbringung von Flüchtlingen auf reichlich Erfahrung zurückgreifen, um eine umfassende Betreuung von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zu gewährleisten. Doch nur durch die engagierten Mitarbeiter und Ehrenamtier konnten wir so gute Bedingungen schaffen.« Kohnen hob auch die hervorragende Akzeptanz der Höfener Bevölkerung im Umgang mit Flüchtlingen hervor. Dank an JohnenAuch Marlis Cremer, die Leiterin des Amtes für Ordnungsangelegenheiten, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz der StädteRegion Aachen, bedankte sich bei der Stadt Monschau sowie allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern für die sehr gute Zusammenarbeit. »Insbesondere Axel Fielen und Gisela Bosle standen in der schwierigen Anfangsphase, sowie auch an Weihnachten und Silvester, rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung. Das hat die Abläufe sehr erleichtert«, so Cremer. Die Betreuung der Flüchtlingsunterkunft in Höfen übernahm das Deutsche Rote Kreuz. Marie-Theres Johnen leitete die Einrichtung, Abteilungsleiter war Naseem Jafri. Für die Sicherheit sorgte das Team der Firma Corsten Security aus Baesweiler. »Das Engagement in Höfen war sehr beachtlich. Es wurde schon kurz nach der Eröffnung eine Kleiderkammer eingerichtet. Es fand regelmäßiger Deutschunterricht statt und auch auf die sozialen Belange wurde große Rücksicht genommen. So wurde eigens ein Zimmer für die Frauen als Rückzugsort eingerichtet. Auch die kulturellen Belange kamen nicht zu kurz«, bilanziert Johnen. Nicht nur in Höfen hat das DRK in Zusammenarbeit mit der Stabs stelle Flüchtlingshilfe hervorragende Arbeit geleistet: »Alle fünf DRK Einrichtungen liefen problemlos und auch im Zuge des Rückbaus hat das DRK die StädteRegion Aachen tatkräftig unterstützt. Insgesamt wurden rund 80 Mitarbeiter in den Notunterkünften eingesetzt«, so Cremer. HintergrundInsgesamt kamen seit Herbst 2015 tausende Menschen innerhalb kürzester Zeit in die StädteRegion Aachen und mussten kurzfristig versorgt werden. Das Land NRW hatte die StädteRegion im September und Oktober 2015 im Rahmen der Amtshilfe um Unterstützung bei der Aufnahme von Flüchtlingen gebeten. Die StädteRegion hatte seit Anfang Oktober 2015 sieben Notunterkünfte mit insgesamt 1.103 Plätzen betrieben (u.a.): Monschau (Funk): 172 PlätzeSimmerath (Teil des Internats der Handwerkskammer): 90 PlätzeZum Jahresende ist in Höfen die letzte Notunterkunft der StädteRegion Aachen für Flüchtlinge geschlossen worden.Höfen. Die Unterkunft war am 1. Oktober 2015 vorbereitet und bereits am 5. Oktober mit 93 Flüchtlingen belegt worden. Die…

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Sportbegeisterte Gemeinde feiert Erfolge

Roetgen. »Roetgen ist nicht nur eine sportbegeisterte Gemeinde, sie beheimatet auch eine ganze Reihe an erfolgreichen Athleten.« Daher hat Bürgermeister Jorma Klauss im letzten Jahr die Sportlerehrung ins Leben gerufen, die nun zum zweiten Mal stattfand.Roetgen (Fö). Prall gefüllt war der Sitzungssaal des Roetgener Rathauses, galt es doch zahlreiche Einzelsportler und Mannschaften zu ehren. Helmut Helzle, Vorsitzender des Gemeindesportverbandes, nutzte zu Beginn die Gelegenheit, für die guten Sportanlagen und die Unterstützung durch die Gemeinde zu danken.Fabienne Eschweiler stellte ihr akrobatisches Können auch in der Feierstunde unter Beweis. Körperspannung und Athletik begeisterten die anwesenden Sportler. Die 16-Jährige ist Sportakrobatin bei TKV Oberforstbach und wurde Nordwestdeutsche, Rheinisch-Westfälische und Landesmeisterin.Zwillingsschwester Celina ist im Wettkampfturnen ebenfalls rheinisch-westfälische Meisterin, war beim Bundespokal und turnt mit dem TV Konzen in der höchsten Liga des Rheinischen Turnbundes.Die 13-jährige Lea Stoffels wurde ebenfalls rheinisch-westfälische Meisterin und belegte Rang fünf beim Deutschland-Cup.Nach zwei deutschen Meistertitel muss sich Bernd Wolschke mit dem Westdeutschen Titel in Tennis Ü55 mit dem TuS 84/10 Essen trösten - und der Auszeichnung durch die Gemeinde Roetgen.Dreimal Pokal, zweimal MeisterGeschicklichkeit auf dem Quad beweist Ralf Kauper. Er wurde zum sechsten Mal deutscher Meister im »All-Terrain-Vehicle«.Mannschaftserfolge gab es in Roetgen eine Menge zu verzeichnen: Die Volleyballer des TV Roetgen wurden Kreispokalsieger - gleiches gelang den Handball-Damen. Deren zweite Mannschaft stieg in die Kreisliga auf.Auch die Fußballer waren erfolgreich. Die B-Jugend der SG Roetgen-Rott schaffte mit Pokalsieg und Meisteschaft gar das Double. Und die Herren des FC13 stiegen in die Bezirksliga auf und duellieren sich dort an der Tabellenspitze mit Lokalrivale SV Rott.»Ich bin zuversichtlich, dass es auch in 2017 wieder eine Menge sportlicher Erfolge zu feiern gibt«, erklärte Jorma Klauss, dankte für Engagement und wünschte größtmöglichen sportlichen Erfolg.»Roetgen ist nicht nur eine sportbegeisterte Gemeinde, sie beheimatet auch eine ganze Reihe an erfolgreichen Athleten.« Daher hat Bürgermeister Jorma Klauss im letzten Jahr die Sportlerehrung ins Leben gerufen, die nun zum zweiten Mal…

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Ein Modezar und zwei Ex-Weinköniginnen an der Spitze

Ahrweiler. Ein kleiner Text zum Hospiz-Verein Rhein-Ahr vom 2. September 2007 war der erste Eintrag ins AW-Wiki. Fast zehn Jahre sind seitdem vergangen, und der Beitrag zum Hospiz-Verein wie das AW-Wiki insgesamt sind seitdem zu beachtlicher Größe gewachsen.  Für die Initiative »AW im Netz« war das jetzt Anlass, sich im Haus der Familie in Bad Neuenahr einen Abend lang mit dieser Online-Enzyklopädie für den Kreis Ahrweiler zu beschäftigen. Das AW-Wiki, so Gründer Anton Simons habe sich inzwischen zu einem universellen Führer durch den Kreis Ahrweiler entwickelt. Die Zahl der Artikel sei im vergangenen Jahr um 1500 auf jetzt 20.500 gewachsen. Außerdem seien 1700 Fotos ins Wiki hochgeladen worden; ihre Gesamtzahl liege nun bei fast 11.500. Im Laufe der Jahre hätten sich 964 Nutzer angemeldet, um beim Auf- und Ausbau des Wikis mit zu helfen. 116 davon seien 2016 aktiv gewesen. Texte, Fotos, Karten155.000 Artikel-Bearbeitungen habe es im vergangenen Jahr gegeben. Neben geschriebenen Texten und Fotos gebe es im AW-Wiki inzwischen auch eine stattliche Anzahl von Videos, beispielsweise von der Platt-Akademie in Ahrweiler, und Kartenausschnitte. Das AW-Wiki, eines von etwa 40 Stadt- und Regionalwikis in Deutschland, sei, wie Simons sagte, hinter dem Stadtwiki Karlsruhe Deutschlands zweitgrößte derartige Online-Enzyklopädie.Zu den am häufigsten aufgerufenen Artikeln zählten die AW-Wiki-Einträge zum Modeschöpfer Alfredo Pauly, zu den aus Dernau stammenden ehemaligen deutschen Weinköniginnen Mandy Großgarten und Julia Bertram sowie zu Eveline Lemke, der in Bad Bodendorf wohnenden ehemaligen Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz. Ganz weit oben in der Rangliste der am häufigsten aufgerufenen Artikel stünden auch die Beiträge zu Nürburgring, Laacher See und Rotweinwanderweg sowie zur Dokumentationsstätte Regierungsbunker und zur Brücke von Remagen.9000 PersonenAls »Who’s who für den Kreis Ahrweiler« enthalte das AW-Wiki inzwischen Artikel zu fast 9000 Personen aus Gegenwart und Geschichte des Kreises – zu Politikern und Pfarrern, zu Vereinsvorsitzenden, leitenden Mitarbeitern der kommunalen Verwaltungen, zu Wein-, Brunnen-, Bohnen- und Fischerköniginnen aus dem Kreis sowie zu Heimatforschern und Lokaljournalisten der Rhein-Ahr-Region.Darüber hinaus sei das AW-Wiki heute ein nahezu vollständiger Führer durch das Vereinswesen und die Behördenlandschaft sowie zu Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen des Kreises. Es enthalte Infos zu Freizeitangeboten für Einheimische und Touristen, etwa zu Sportstätten, Museen, Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten, sowie zu Backhäusern und Brücken, zu Rat-, Bürger- und Feuerwehrhäusern sowie zu den Gedenkstätten, die in nahezu jedem Ort der Region an die Opfer der beiden Weltkriege erinnern. In eigenen Zielgruppen-Portalen bündele das AW-Wiki Infos für Neubürger, Behinderte und Senioren sowie für Frauen und Mädchen, und in Themen-Portalen würden Informationen etwa zum Ahr-Weinbau, zu regenerativen Energien, zu Wandern, Wirtschaft und zu Einkaufsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Region zusammengefasst.Leicht verständlichGrundanliegen des AW-Wikis sei, wie Anton Simons weiter ausführte, »all das nach einem einheitlichen Ordnungssystem zu erschließen, was im AW-Kreis von öffentlichem Interesse ist oder war«, in leicht verständlichen Texten darzustellen und als Open Content zur Verfügung zu stellen. Sämtliche Wiki-Texte und ein großer Teil der Fotos dürften nämlich frei verwendet werden. Einzige Bedingung: das AW-Wiki wird als Quelle genannt. Zu den Prinzipien fürs Verfassen von Wiki-Beiträgen zählten redaktionelle Unabhängigkeit und ein neutraler Standpunkt: Themen sollten sachlich dargestellt und persönliche Standpunkte der Wiki-Autoren seien dabei aus den Artikeln heraus zu halten. Das gelte insbesondere für Artikel zu umstrittenen Themen - etwa dem geplanten Güllebecken auf der Grafschaft, zum Nahversorgungszentrum auf dem ehemaligen Rick-Gelände in Sinzig und zur Umgehungsstraße für Lohrsdorf.Interview mit AW-WIKI-Gründer Anton SimonsAnton Simons ist der Gründer des AW-Wiki. Der WochenSpiegel hat mit ihm über die Entstehung und Pflege des Regionalwikis gesprochen. Wie ist die Idee für das AW-Wiki entstanden? Ich war als Lokaljournalist tätig und habe 2004 mit einem internen Wiki für mein Wissensmanagement angefangen. Dann habe ich überlegt, ob man das nicht auch online zugänglich machen könnte und Leute finden könnte, die das Wiki mit ausbauen wollen. Was waren die ersten Schritte? Die erste Frage für mich war: Geht das überhaupt im Lokalen oder schlagen mir die Leute den Schädel ein, wenn ich Infos über sie ins Netz stelle. Aber es ging. Es ist wichtig, dass die Informationen gut belegt sind, beispielsweise durch Verweise auf den entsprechenden Berichte in der Tageszeitungen. Wie gehen sie sicher, dass die eingestellten Artikel korrekt sind?  Wenn etwas veröffentlicht wird, passiert das in Echtzeit. Ich lese aber jeden Tag die aktuellen Veränderungen am Wiki. Also neue Einträge und die Veränderungen an alten Einträgen. Dabei gibt es zum Glück ganz wenig Trolle, die falsche Dinge eintragen. 99 Prozent der Artikel kann ich so übernehmen. Wie sieht die Zukunft des AW-Wiki aus?  Nachdem alle grundsätzlichen Dinge im Wiki sind, geht es darum, das alles aktuell zu halten. Außerdem suche ich einen Träger, der die Verantwortung übernehmen kann. Das würde ich gerne abgeben. Weiterarbeiten an dem Wiki werde ich natürlich trotzdem.Ein kleiner Text zum Hospiz-Verein Rhein-Ahr vom 2. September 2007 war der erste Eintrag ins AW-Wiki. Fast zehn Jahre sind seitdem vergangen, und der Beitrag zum Hospiz-Verein wie das AW-Wiki insgesamt sind seitdem zu beachtlicher Größe gewachsen.…

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Spürnasen für entlaufene Tiere

Adenau. Monika Wirfs und Susanne Lehmann helfen mit ihren Hunden Trusty und Jimmy Haltern dabei, ihre entlaufenen Haustiere wieder zu finden. Ihre Hilfe wird oft in Anspruch genommen. Wie Susanne Lehmann und ihr Hund Trusty zusammen gekommen sind, ist eigentlich schon eine Geschichte für sich. Lehmann hörte von einem Tier, das offenbar herrenlos im Wald bei Adenau herumlief. »Als ich davon hörte, wollte ich dem Hund helfen«, erzählt Lehmann. Über drei Monate hinweg machte sie sich auf die Suche nach dem herrenlosen Hund. Während dieser Zeit lernte sie Monika Wirfs und ihren Suchhund Jimmy kennen. »Als wird den Hund schließlich gefunden hatten, habe ich ihn aufgenommen«, so Lehmann. Sonst wäre Trusty im Tierheim gelandet. Diesen Hund hat Lehmann nun zum Suchhund ausgebildet und gemeinsam mit Wirfs beschlossen, die Talente der Tiere für einen sinnvollen Zweck zu nutzen.Hunde suchen Tiere Die beiden Damen gründeten ein Suchhundeteam – aber eines das nicht nach Menschen sondern nach entlaufenen Tieren sucht. »Die Hunde könnten auch Menschen finden«, erklärt Wirfs. Aber ihre Tiere haben die beiden privat und ohne offizielles Zertifikat ausgebildet. »Das braucht man für die Tiersuche ja auch nicht«, sagt Wirfs. Anfangs haben sie ihr Angebot einfach privat verbreitet und ausgeholfen, wenn jemand um Unterstützung bat. Vor einem Jahr jedoch haben die beiden mit ihrem Team eine Homepage eröffnet und ihre Arbeit vorgestellt. 29 Mal wurden Wirfs und Lehmann in 2016 angerufen, um nach entlaufenen Haustieren zu suchen. Ihr Team ist mittlerweile auf vier Frauen mit fünf Suchhunden angewachsen. Katzen, Pferde und vor allem Hunde mussten Trusty und Jimmy und ihre neuen Kameraden bereits aufspüren. »27 Tiere sind mittlerweile wieder zuhause«, sagt Lehmann. Die richtige SpurDie Formulierung ist mit Bedacht gewählt, denn nicht in allen Fällen finden die Hunde die Tiere selber. »Bei Katzen sind es zu viele Spuren«, erklärt Wirfs. Was die Hunde allerdings tun können, ist die Besitzer auf die richtige Spur bringen und das Gebiet eingrenzen, in denen die Katze sein könnte. So geschehen an Silvester, als eine kranke Katze entlaufen war. Da war das Team mit vier Hunden vor Ort und konnte ein Waldgebiet ausmachen, in dem die Katze sich wohlmöglich versteckte. »Wir haben den Besitzern dann gesagt, sie sollen mehrmals zwischen dem Waldgebiet und ihrem zuhause hin und her gehen«, sagte Wirfs. So wurde eine Geruchsspur gelegt, der die Katze nach Hause folgen konnte. »Am Abend dann ist sie zurückgekehrt«, erzählte Lehmann. Für Susanne Lehmann ist es eine besondere Freude, die Tiere aus der misslichen Lage zu befreien und wieder mit ihren Herrchen zu vereinen. »Es ist Wahnsinn zu sehen, wie froh die Tiere dann sind«, sagt sie. Haustiere, die sich verlaufen haben, womöglich mit der Leine noch irgendwo hängen geblieben sind, schalten nämlich auf einen Überlebensmodus. »Die Tiere geben keinen Mucks von sich«, sagt Lehmann. Sie hätten Angst, Feinde auf sich aufmerksam zu machen. Selbst wenn die Bezugsperson nach ihnen rufen würde, gäben sie aus Angst keinen Laut von sich. KontaktSusanne Lehmann (01 71 / 2 05 02 06) und Monika Wirfs (01 51/ 41 20 35 92) helfen bei der Suche nach entlaufenen Haustieren.www.tiersuchhunde.com Monika Wirfs und Susanne Lehmann helfen mit ihren Hunden Trusty und Jimmy Haltern dabei, ihre entlaufenen Haustiere wieder zu finden. Ihre Hilfe wird oft in Anspruch genommen. Wie Susanne Lehmann und ihr Hund Trusty zusammen gekommen sind,…

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