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Schwerer Unfall mit elf Beteiligten

Nürburg. Eine Kettenreaktion sorgte für einen großen Unfall auf der Nordschleife, bei dem vier Personen schwer verletzt wurden und ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro stand.

Am Sonntagmittag gegen 14.10 Uhr ereignete sich auf der Nürburgring-Nordschleife ein schwerer Verkehrsunfall. Im Streckenabschnitt "Fuchsröhre", in dem hohe Geschwindigkeiten gefahren werden, verlor nach bisherigen Ermittlungen ein Sportwagen aus Luxemburg Betriebsstoffe. In einer Kettenreaktion kam es aufgrund der Fahrbahnverunreinigung zu weiteren Unfällen mit insgesamt zehn weiteren Fahrzeugen aus insgesamt fünf Nationen. Durch die Zusammenstöße wurden mehrere Fahrzeuginsassen verletzt, teilweise schwer. Nach aktuellem Stand wurden sechs Personen leicht- und vier Personen schwer verletzt. Zwei verunfallte Personen mussten von der Feuerwehr aus den Fahrzeugen befreit werden. Die Verletzen wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der Gesamtschaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Unfallaufnahme erstreckte sich bis in die frühen Abendstunden. Im Einsatz waren neben Einsatzkräften der Polizeiwache am Nürburgring auch der Polizeihubschrauber, zwei Rettungshubschrauber, fünf Krankenwagen, ein Notarztwagen sowie rund 30 Kräfte der Feuerwehr der Verbandgemeinde Adenau.

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