Ohne Marie in die Weihnachtszeit

Bad Neuenahr. Ab dem 1. November wechseln sich bei den Paveiern »Äppel, Nöss un Marzipan« und »Leev Marie« ab. In dieser Zeit starten für die Band die ersten Karnevalsauftritte. Gleichzeitig proben sie für ihre »Kölsche Weihnacht«, mit der sie am Samstag, 2. Dezember, im Kursaal Bad Neuenahr zu Gast sind.

»Eine Weihnachtsparty wird es nicht«, kündigt Sven Welter an. Im Mittelpunkt stehen ruhige und besinnliche Lieder, aber auch lustige Nummern. Die Titel stammen größtenteils aus der »Kölsche Weihnacht«-Serie. »Es nicht wenige, die sagen: Wenn ich bei den Paveiern aus dem Konzert rauskomme, ist für mich Weihnachten. Ein schöneres Kompliment kann man ja nicht bekommen«, erzählt »Weihnachtsdirektor« Klaus Lückerath. Allerdings werden die beiden Konzerte um 15 und um 20 Uhr keine reinen Paveier-Konzerte werden, denn zahlreiche Gäste werden das Programm bereichern. Sie werden von den Paveiern instrumental begleitet.Von der Kölner Hochschule für Musik und Tanz sind die junge So-pranistin Constanze Störk und das Streichquartett »Himmel un Ääd«. dabei. »Das Mädel hat in unserem Proberaum vorgesungen. Da waren wir sechs Rabauken mal ganz still«, schwärmt Lückerath. »Wir waren erstaunt, wie schön man singen kann«, ergänzt Bubi Brühl schmunzelnd. Nicht nur das Quartett spielt ohne elektronischen Schnickschnack, auch die Paveier spielen rein auf akustischen Instrumenten.

Ludwig Sebus

Zu Gast ist ebenso der Grandseigneur des Kölschen Liedgutes Ludwig Sebus, der mittlerweile 92 Lenze zählt. »Außerdem ist J.P. Weber dabei. Er ist ein sehr guter Mandolinenspieler und hat auch eine sehr komische Seite und einen eigenständigen Humor«, so Lückerath. Für ein kräftiges gesangliches Volumen sorgt der Schulchor der Kölner Hauptschule Großer Griechenmarkt. Bei allen Konzerten der Weihnachts-Tour steht ein lokaler Chor mit den Paveiern auf der Bühne. Beim Auftritt in Bad Neuenahr ist auch diesmal wieder der Gospelchor Burgbrohl dabei. »Das ist mittlerweile zu einer netten Beziehung geworden«, verrät Klaus Lückerath. Übrigens wird es nicht nur Musik geben. »Bubi ist ein sehr schöner Geschichtenerzähler«, verspricht Lückerath.

Karten

Die »Kölsche Weihnacht – Paveier & Gäste« ist am Samstag, 2. Dezember, im Kursaal bad Neuenahr zu Gast. Das erste Konzert startet um 15 Uhr, das zweite Konzert startet um 20 Uhr. Einlass ist je eine Stunde vorher. Die Paveier versprechen jeweils rund zweieinhalb Stunden Programm. Die Karten kosten 23 Euro plus Vorverkaufs-Gebühr. Erhältlich sind sie in allen Zweigestellen der Volksbank RheinAhrEifel und in der »Plattenkiste« Bad Neuenahr.

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Bühne frei für die Künstler von morgen

Höfen. Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war auch die Präsentation des Programms im Aachener Grenzlandtheater. Und das lag nicht am gut aufgelegten Intendanten Uwe Brandt, sondern an Judith Okon. Die 16-jährige Schülerin aus Aachen moderierte die Programmvorstellung derart professionell, das selbst gestandene Politiker ins Schwärmen gerieten.Getreu dem Motto »Raus aus dem Klassenzimmer, rauf auf die Bühne« findet die zehnte Auflage der Schultheatertage statt. Und genau dieses Motto lebt Judith Okon, die nicht erst durch ein Berufspraktikum am »Theater 99« für die Schauspielerei Feuer und Flamme ist.Etwa 1000 Schüler aller Altersklassen und aus allen Schulformen werden mit 46 Aufführungen die Bühnen der Theaterhäuser in der Region stürmen und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. »Wir erwarten etwa 5000 Gäste«, hofft Jutta Kroehnert von der Aachener Kultur- und Theaterinitiative (AKuT).Unterstützt werden die Kinder und Jugendlichen dabei nicht nur von ihren Lehrern, sondern auch von professionellen Theaterleuten aus der Region. Theaterpädagogen, Schauspieler, Regisseure, Kostüm- und Bühnenbilder und Tänzer stellen ihr Wissen und Können in den Dienst der jungen »Nachwuchskünstler«.»Ihr habt die Chance, aktiv an euren eigenen Stücken zu arbeiten und sie später vor einem großen Publikum aufzuführen. Dazu gehört dann natürlich auch eine professionelle Bühne, wie auch das richtige Bühnenbild, Kostüm und Schminke«, appeliiert Judith Okon an viele Gleichaltrige, die große Bühne zu betreten.Förderung von Kompetenzen»Im Übrigen fördert das sogar persönliche, soziale, emotionale und kulturelle Kompetenzen«, unterstreicht Uwe Brandt, Intendant des Grenzlandtheaters Aachen. »Auch im digitalen Zeitalter ist Theater und Schauspiel immer noch Handarbeit. Sie ist die ursprünglichste Unterhaltungsform - zappen wie am Fernseher oder klicken an PC oder Smartphone geht hier nicht«, stellt Brandt klar. Das Publikum müsse sich mit dem Stück und den Darstellern auseinandersetzen. »Und wir bewegen etwas - bei Schauspielern wie Publikum«, ist Brandt stolz.Kulturelle Vielfalt in den Schulen»Uns wurde so etwas in unserer Schulzeit nicht geboten«, bedauert Georg Beyß, Kreisdirektor des Kreises Düren, der zum dritten Mal an den Schultheatertagen teilnimmt. Als Neuzugang beteiligt sich erstmals auch der Kreis Heinsberg. »Solch außerschulische Lernorte sind wertvoll für unsere Schüler«, freut sich der stellvertretende Städteregionsrat Axel Wirtz über das Engagement an Schulen und Theatern. »Die kulturelle Vielfalt ist wichtig für unsere gesellschaftliche Entwicklung. Und auf der Bühne kann man das vorleben.«Wer teilnimmt, stellt eine eigene Theaterproduktion auf die Beine. Für die Kinder und Jugendlichen in den Schulen bedeutet das nun: Kulissen bauen, Kostüme schneidern, proben und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. Aufgeführt wird schließlich auf einer »richtigen« professionellen Bühne mit allem, was dazugehört. Der Eintritt zu allen Produktionen ist frei.Das Programmheft zu den zehnten Schultheatertagen gibt es in allen Rathäusern, Schulen und Geschäftsstellen der Sparkasse Aachen. Zum Download liegt es bereit auf www.schultheatertage.euGymnasium und GrundschuleMit zwei Aufführungen beteiligt sich auch die Eifel an den Schultheatertagen:Freitag, 4. Mai, 11 Uhr - Aula des St. Michael-Gymnasiums Monschau: »Die Vogelhochzeit« nach Rolf Zuckowski - präsentiert von der Katholischen Grundschule Höfen-MützenichMittwoch, 20. Juni, 18 Uhr - Space im Ludwig Forum Aachen: »Die Kleinbürgerhochzeit« präsentiert vom St. Michael-Gymnasium Monschau Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war…

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