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Sinzig wählt am Sonntag einen neuen Bürgermeister

WochenSpiegel stellt die drei Kandidaten vor

Sinzig. Zeitgleich zur Bundestagswahl 2017 wird in Sinzig ein neuer Bürgermeister gewählt. Zur Wahl stellen sich Martin Braun (CDU), Manfred Ruch (unabhängig) und Andreas Geron (unabhängig).

Auf www.wochenspiegellive.de stellen sich die drei Kandidaten vor und sprechen über ihre Ziele.

Martin Braun (CDU):

In der Kreisverwaltung Ahrweiler habe ich Aufgaben in den Bereichen Bauen, Finanzen und Recht, Soziales und Verkehrswirtschaft wahrgenommen. Die kommunale Verwaltung ist mir bestens vertraut. Als Personalchef bin ich seit 13 Jahren verantwortlich für 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit 23 Jahren engagiere ich mich in der Kommunalpolitik (Gemeinde- und Verbandsgemeinderat) und bin seit 2004 ehrenamtlicher Ortsbürgermeister. Ich möchte ein „Bürgermeister zum Anfassen“ sein und bin bereit, mich mit meinem Wissen und meiner Erfahrung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit dem Stadtrat und der Verwaltung für Sinzig und seine Stadtteile einzubringen.

Meine Ziele: Vom Stadtrat beschlossene Maßnahmen sind gemeinsam mit der Verwaltung zügig umzusetzen. Dazu gehören vor allem der barrierefreie Umbau des Bahnhofs und der Bau des Feuerwehrgerätehauses. Weitere Schwerpunkte sollen im Falle meiner Wahl sein: • zügige Schaffung von attraktiven Kindergartenplätzen • schnelle Ausweisung von Baugebieten • Entwicklung eines Gesamt-Marketing-Konzepts für die Stadt zur Förderung von Einzelhandel, Gewerbe, Gastronomie, Tourismus und das Wohnen • Weiterentwicklung der Dorferneuerung in den Ortsteilen • nachhaltige Förderung des Ehrenamtes und der Vereine • Unterstützung der Unternehmen durch aktive Wirtschaftsförderung • vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Ortsbeiräten und den Fraktionen in den städtischen Gremien • Modernisierung der Verwaltung, denn: Erfolg haben wir nur gemeinsam!

Manfred Ruch (unabhängig):

Mein Name ist Manfred Ruch, ich bin 58, gebürtiger Sinziger und unabhängiger Kandidat. Mein Wahlspruch: Aus Sinzig. Für Sinzig. Es geht nicht um Parteipolitik, sondern nur darum, was gut ist für unsere Heimatstadt.  Seit mehr als 30 Jahren begleite ich Politik und Verwaltung als Journalist der Rhein-Zeitung, darunter 20 Jahre in Führungspositionen. Zurzeit bin ich stellvertretender Chefredakteur. Dieser andere Blickwinkel von außen wird dem Rathaus gut tun. Er hilft dabei, pragmatische Lösungen zu finden, wo andere aufgeben. Ein Rathaus als moderner Dienstleister braucht ein offenes Gesprächsklima nach innen sowie Transparenz und Bürgernähe nach außen. „Was können wir für Sie tun?“ Dieser Satz soll Richtschnur sein.


Ob Bürger oder Verein, Gastronom, Einzelhändler oder Unternehmer: Jeder soll sich im Rathaus gut aufgehoben fühlen. Das geht aber nur mit motivierten Mitarbeitern, die Freude an ihrer Arbeit haben.
Zu einer modernen Stadt gehören auch mehr Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung.
Und: Sinzig braucht einen Plan. Wo wollen wir in zehn Jahren stehen? Was können wir für die Innenstadt tun? Wo finden wir neue Bau- und Gewerbeflächen? Was fehlt in den Stadtteilen? Was brauchen junge Familien und Senioren für ein gutes Leben in Sinzig? Für all das brauchen wir einen Stadtentwicklungsplan.  Es geht nicht nur darum, die Stadt ordnungsgemäß zu verwalten. Es geht auch darum, zusammen mit Bürgern, Politik und Verwaltungsexperten im Rathaus die Zukunft zu gestalten.

Andreas Geron (unabhängig):

Seit über 20 Jahren arbeite ich im Bereich des Verwaltungsrechts. Durch meine berufliche Spezialisierung und meine Ausbildung bei der Kreisverwaltung Ahrweiler und der Stadt Sinzig sind mir kommunale Aufgaben vertraut.
Ich stehe für eine bürgernahe, transparente Kommunalpolitik. Ehrlichkeit und Verlässlichkeit sind mir wichtig, sowie der respektvolle Umgang miteinander und Wertschätzung von ehrenamtlichem Einsatz.
In Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und den Ortsbeiräten möchte ich anstehende Aufgaben bestmöglich und zügig erfüllen.
Sinzig und seine Ortsteile haben viel zu bieten, allein durch die einmalige, ideale Lage an Ahr und Rhein. Ich möchte diese Attraktivität erhalten und ausbauen. Wünschenswert wäre, wenn Kernstadt und Ortsteile sich als gemeinsames großes Ganzes begreifen könnten, ohne die eigene Identität aufzugeben. Als Bürgermeister ist es mein Ziel, unsere Stadt voranzubringen. Sinzig und die Ortsteile sollen über alle Generationen hinweg familienfreundlich sein. Ausweisung neuer Wohngebiete, das Schaffen einer Jugendvertretung und eines Beirats für ältere Menschen und Barrierefreiheit wären dafür mögliche Schritte. Zur Steigerung der Lebensqualität für Einheimische und Touristen möchte ich gemeinsam mit den Gewerbetreibenden und politischen Akteuren tragfähige Perspektiven für die Innenstadt entwickeln und ein schlüssiges Tourismuskonzept umsetzen. Mir liegt eine nachhaltige, zukunftsfähige Entwicklung am Herzen, damit wir alle sagen können: Sinzig – hier lebe ich gern!

Stichwahl

Erhält bei der Bürgermeisterwahl kein Bewerber mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, findet eine Stichwahl am Sonntag, 8. Oktober, von 8 bis 18 Uhr statt.

 

 

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