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Paul Linz kein Salmrohr-Trainer mehr - Schmitt übernimmt

Fußballlehrer vermisst die Mentalität bei den Spielern

Salmrohr. Paul Linz ist als Trainer des abstiegsbedrohten Fußball-Oberligisten FSV Salmrohr zurück getreten. „Meine Mentalität und die der Mannschaft haben einfach nicht mehr zusammen gepasst“, sagt der 60-Jährige gegenüber www.wochenspiegellive.de. Gerne hätte der Vorstand des FSV den Fußballlehrer noch umgestimmt, hatte am Sonntag Abend ein längeres Gespräch mit dem seit September 2014 amtierenden Linz – unterm Strich erfolglos. Zumindest bis Ende der laufenden Saison – aktuell belegt der FSV den 15. Platz in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar – soll nun der bisherige Co-Trainer Michael Schmitt als Coach fungieren. Bis dato war Schmitt zudem für die in der A-Klasse Mosel beheimatete zweite Mannschaft verantwortlich. „Die Teams trainieren sowieso zusammen. Möglicherweise werden wir Michael noch intern ein bis zwei Leute zur Verfügung stellen, die ihm helfen“, so der Zweite Vorsitzende Christian Rauen.

Mit der Salmrohrer Mannschaft hatten die Verantwortlichen am Montag Abend im VIP-Raum des Salmtalstadions ein Treffen. Klar ist aus Sicht von Rauen nun, dass "den Jungs ein Alibi genommen wurden, sie nun richtig Gummi geben müssen". Die Spieler hätten, so Christian Rauen, betont, auf keinen Fall absteigen zu wollen und dafür wollten sie alles zu geben. Linz hatte den FSV nach einem Fehlstart unter dem Trainerduo Uwe Schüller/Jörg Stölben in der 2014/15er Runde noch auf Platz sieben geführt und feierte mit dem Klub, bei dem er schon zwischen 1989 und ´96 als (Spieler-) Trainer engagiert war, zudem den Rheinlandpokalsieg.

Schwache Vorstellung vor der Winterpause

Trotz neun Niederlagen zum Start in die darauffolgende Spielzeit 2015/16 sprang hier am Ende noch der neunte Rang heraus. In der aktuellen Runde wechselten sich ansprechende und (sehr) enttäuschende Leistungen immer wieder ab. Besonders schwach war die Vorstellung im letzten Match vor der Winterpause beim 0:4 in Jägersburg. Der frühere Zweitligacoach (Stuttgarter Kickers, SV Meppen, Eintracht Trier, LR Ahlen) hat keine konkreten Pläne, was seine Zukunft im Trainermetier angeht, kann sich aber durchaus nochmal ein Wirken an der Seitenlinie oder als sportlicher Leiter vorstellen. "Außerdem", lässt Linz durchblicken, "geht es ja im März mit dem Fußballgolf wieder los". Am Triolago in Riol betreibt er mit seinem früheren Weggefährten aus gemeinsamen Tagen in Trier und Neunkirchen, Dieter Lüders, seit gut drei Jahren eine Fußballgolfanlage.AA

 

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Kommentar von beobachter
Da sind also Spieler drunter, die nicht mehr mit dem Trainer wollten.
Weg mit denen.