mb

Mit Bus und Bahn zum Rheinland-Pfalz-Tag

Zusatzverkehr in der Region

Hunsrück/Nahe. Beim Rheinland-Pfalz-Tag vom 3. bis 5. Juni in Alzey treten Culcha Candela, Rea Garvey, Chris Thompson, Max Giesinger, die SWR Big-Band mit Laith Al-Deen, Michael Holm und Plàcido Domingo Jr. auf zwei der insgesamt zehn Bühnen auf. Der Festumzug am Sonntag und die Präsentationen auf 26 Veranstaltungsflächen zeigen die Vielfalt der Region und des Bundeslandes.

Zum Rheinland-Pfalz-Tag vom 3. bis 5. Juni in Alzey wird der Zugverkehr bis Worms, Mainz, Bingen und Kirchheimbolanden am Freitag- und Samstagabend bis nach 1 beziehungsweise 2 Uhr nachts und Sonntag bis Mitternacht ausgedehnt und verdichtet.

Für Anschlüsse in Worms Richtung Oppenheim und in Mainz Richtung Bodenheim sowie in Bingen Richtung Koblenz hat der Rheinland-Pfalz-Takt als Besteller des gesamten Zugverkehrs ebenfalls gesorgt. Von Bad Kreuznach ergänzt ein Direktbus über Siefersheim die Umsteige-Zugverbindung nach Alzey, der abends in Bad Kreuznach zusätzlich die südlichen Stadtteile und Winzenheim bedient und teils bis Rüdesheim weiterfährt. Ergänzend zum Zugverkehr sorgen 14 regionale Buslinien für direkte Verbindungen nach Alzey, die von der Stadt Alzey mitfinanziert werden. Diese Buslinien sind am Freitag von ca. 14 bis 1 Uhr, Samstag von ca. 10 bis 1 Uhr und am Sonntag von ca. 9 bis 23 Uhr im Stundentakt direkt von und nach Alzey unterwegs. Sie verkehren aus dem gesamten Landkreis Alzey-Worms sowie ab Oppenheim, Nierstein über Weinolsheim, Stadecken über Partenheim, Bad Kreuznach über Siefersheim sowie auf der RegioBuslinie 660 Mainz - Undenheim – Alzey. Von Wendelsheim (440, 444, 446) und Gau-Odernheim (660, 665, 666, 439) überlagern sich mehrere Buslinien nach Alzey.

 

Zug/Bus Alzey - Bad Kreuznach (- Rüdesheim)

Von Bad Kreuznach nach Alzey besteht eine stündliche Umsteigeverbindung mit Zügen der RB 33 zur Minute 00 bis Gensingen-Horrweiler und mit der RB 35 direkt weiter zur Minute 11 bis Alzey (an 37). Die Zusatzzüge ab Alzey Richtung Bingen sorgen abends für späte Rückfahrtmöglichkeiten über Gensingen-Horrweiler nach Bad Kreuznach am Freitag und Samstag stündlich bis 1.21 Uhr und Sonntag bis 23.21 Uhr.

Ergänzend dazu verkehrt eine direkte Zusatz-Buslinie 440 im Stundentakt ab Bad Kreuznach Bahnhof zur Minute 22 über die Alzeyer Straße, Hackenheim, Volxheim, Wöllstein, Siefersheim, Wonsheim, Wendelsheim nach Alzey. Abends verkehrt die Buslinie 440 von Alzey Richtung Bad Kreuznach nach 19.28 Uhr dann auch über die Haltestellen Im Ellsprung, Pfalzsprung und Korellengarten zum Bahnhof, um diese südlichen Stadtbereiche in Bad Kreuznach gut anzubinden. Am Freitag und Samstag werden die letzten 5 Fahrten zwischen 22.28 und 1.28 Uhr ab Alzey über Bad Kreuznach hinaus verlängert und fahren um 23.20, 0.20, 1.20, 1.50 und 2.20 Uhr ab Bad Kreuznach Bahnhof weiter über Stadthaus, Winzenheim, Hargesheim, Roxheim bis Rüdesheim.

Die Buslinie 440 fährt ab Bad Kreuznach Bahnhof stündlich am Freitag ab 15.22 Uhr, Samstag ab 11.22 und Sonntag ab 8.22 Uhr, wobei am Sonntag zwischen 9.22 und 11.22 Uhr halbstündlich nach Alzey abgefahren wird. Von den Stadtbussen und der Buslinie 241 bestehen in Bad Kreuznach gute Anschlüsse zum Zug oder Bus 440 nach Alzey. Bus und Zug fahren am Freitag und Samstag bis nach 1 Uhr und am Sonntag bis nach 23 Uhr zurück. Die Züge starten ab Alzey zur Minute 21 (mit Umstieg in Gensingen in RB 33) und die Busse zur Minute 28 nach Bad Kreuznach.

 

Der Bahn- und Buslinienplan zum Rheinland-Pfalz-Tag zeigt welche Orte durch welche Buslinien ergänzend zum Zugangebot bedient werden, informiert der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund, der gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar und dem Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd das gesamte Angebot koordiniert und mit der Stadt Alzey abgestimmt hat, das von den Eisenbahnverkehrsunternehmen vlexx und DB Regio bzw. den Busunternehmen ORN, Rheinpfalzbus und Stadtbus Bad Kreuznach gefahren wird. Die Fahrpläne sind als Linienfahrpläne unter www.rnn.info zu finden und mit den Fahrplanauskunftssystemen von RNN, VRN und Rheinland-Pfalz-Takt abrufbar unter: www.rnn.info oder www.vrn.de oder www.der-takt.de.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Am Konzener Feuerbach wird Zukunft gebaut

Konzen. »Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die Städteregion viel Geld kostet. Aber wenn es um den Bau einer Kindertagesstätte geht, sind sich glücklicherweise alle einig.« Helmut Etschenberg lobte die schnellen Entscheidungen in den politischen Gremien von Stadt Monschau und im Haus der Städteregion, sodass schon im kommenden Sommer den Kleinsten aus Konzen und Umgebung eine neue Bildungseinrichtung zur Verfügung steht. »Eine Erweiterung hätte keinen Sinn gemacht - der Neubau ist richtig«, stellte der Städteregionsrat fest. Auch wenn es rund 3,5 Millionen Euro kosten wird.»Dörfer wie Konzen und Imgenbroich wachsen, da haben wir einen wichtigen Bildungsauftrag«, so Etschenberg weiter.»Eltern und Kinder - alle Konzener Familien sind sehr dankbar«, unterstrich Ortsvorsteher Matthias Steffens. »Wir bauen ein modernes Haus, in dem zeitgemäße Bildungsarbeit möglich ist«, versichert Bauamtsleiter Sander Lutterbach. So werde jede Gruppe mit eigener Be- und Entlüftung ausgestattet. Das Heizen mittels Blockheizkraftwerk und der Einsatz von LED-Beleuchtung seien selbstverständlich. »Ambitioniert« nennt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die Bauzeit bis zum kommenden Sommer - sieht die Arbeiten aber bei ortsansässigen Firmen in besten Händen.BetreuungszeitErzieherinnen, Pflegerinnen, therapeutisches Fachpersonal: »Das Team um Silke Bongard wird allen modernen Anforderungen gerecht«, stellt der neue Leiter des »Jugendamtes«, Sebastian Heinen fest. Die künftigen Betreuungszeiten von 7 bis 16.30 Uhr sollen einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. »Das Familienzentrum ist Anlaufstelle für alle Monschauer Eltern«, so Heinen.Die StädteRegion Aachen ist Träger der Kindertageseinrichtung Konzen. Darin werden 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Als zertifiziertes Familienzentrum NRW soll die Einrichtung zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Das Raumprogramm wird den neuesten Empfehlungen des Landschaftsverbands Rheinland entsprechen und damit neben den Gruppen- Neben- und Abstellräumen unter anderem auch für die inklusive Betreuung einen Raum zur Differenzierung und therapeutischen Betreuung vorsehen. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich sein.Die Freude über die neue Kindertagesstätte brachten die Kleinen in einem Lied zum Ausdruck: www.youtube.com/wochenspiegelliveAktuell ist das fünfgruppige Familienzentrum der StädteRegion in Konzen teilweise in Räumen der dortigen Grundschule untergebracht. Als Folge der Schulentwicklungsplanung der Stadt Monschau (Zusammenlegung der Grundschulen Imgenbroich und Konzen am Konzener Standort) stehen die zurzeit vom Familienzentrum im Gebäude der Grundschule genutzten Räume ab dem Schuljahr 2018/2019 nicht mehr zur Verfügung.»Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die…

weiterlesen

Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

weiterlesen