zen

Bleser: "Bundeswehrstandort ist sicher"

Abgeordnete auf Geschwader-Besuch

Büchel. Die Bundeswehr plant hohe Investitionen in die Infrastruktur des Fliegerhorsts Büchel. Eines der Themen des Besuchs von MbB Peter Bleser und MdL Anke Beilstein. Darüber hinaus wurde auch die Situation der zurzeit noch im türkischen Incirlik stationierten Tornados aus Büchel thematisiert.

Peter Bleser ist seit vielen Jahren eng mit dem Fliegerhorst verbunden. Sogar mit einem Kampfjet ist er vor Jahren beim JaboG 33 mitgeflogen. Immer wieder stattete er den Soldaten einen Besuch ab, um zu erfahren, wie die Stimmung "in der Truppe" ist. Mit der CDU-Kreischefin und Landtagsabgeordneten Anke Beilstein besuchte der Brachtendorfer jetzt wieder den Standort. "Ich heb‘ im Deutschen Bundestag die Hand dafür, wenn Soldaten in den Einsatz geschickt werden. Deshalb halte ich es für eine Notwendigkeit, dass man sich auch um sie und um den Standort kümmert." 

Angesprochen auf die Zukunft des Bundeswehr-Standortes Büchel mit seinen rund 2.000 Soldaten und Beschäftigten gibt sich Bleser optimistisch: "Nach meiner Auffassung ist die Zukunft des Standorts Büchel sicher." Dies belegten auch die hohen Investitionen, die dort durchgeführt werden sollen. Nach Angaben des Abgeordneten werden bis 2023 rund 151 Millionen Euro an Steuergeldern in zahlreiche Investitions- und Sanierungsmaßnahmen in Büchel gesteckt.

Dass die 44 Soldatinnen und Soldaten aus dem türkischen Incirlik nun nach Jordanien verlegt werden, ist für Bleser "konsequent". Die Türkei hat mit dem Verbot der Besuche von Abgeordneten eine rote Linie überschritten. Geschwader-Kommandant Holger Radmann betonte, dass der Einsatz der Bücheler Soldaten bislang "reibungslos" verlief. "Wir haben mittlerweile bei solchen Einsätzen eine gewisse Routine".

Foto: Zender

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.