Die Geschichte des Laptops – ein Rückblick

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Der Laptop: Er findet in fast jeder Tasche Platz. Wir nehmen ihn mit auf Reisen, balancieren ihn auf kleinen Klapptischen in der Bahn oder im Flugzeug. Wir können unterwegs genauso arbeiten, wie Zuhause oder im Büro am PC. Manch einer braucht praktisch kein anderes Arbeitsgerät mehr. Laptops haben viele Vorteile und sie gelten als Statussymbol und Lifestyle-Gerät. Fast jeder Haushalt besitzt einen, manch einer sogar mehrere. In der heutigen Zeit kann sich kaum noch jemand daran erinnern, wie vor mehr als 40 Jahren alles anfing. Blicken wir zurück auf die Evolution des Laptops.

Wie alles Begann

Der erste tragbare Computer wurde 1975 von IBM rausgebracht. Wobei das Wort „tragbar“ nicht allzu wörtlich genommen werden sollte. Der Laptop wog stolze 25 kg. Aber er funktionierte schon ohne Strom, also mit Akkus. 1981 kam dann Osborne 1 auf dem Markt und dieser Laptop wog im Gegensatz zu seinem Vorgänger mit 11 kg schon deutlich weniger und wurde zum Verkaufsschlager. Er war grau und ähnelte einer Nähmaschine. Der Arbeitsspeicher war mit 64 KB schon relativ groß. Der Bildschirm war einfarbig und mit 5 Zoll nicht viel größer als ein heutiges Handydisplay. Die berühmte Klappform kam erst später und wir verdanken sie dem Designer Bill Moggrige. Apple brachte seinen ersten portablen Rechner Apple IIc 1984 raus. 1985 kam Toshiba dann auf die Idee das ganze Notebook zu nennen, was übersetzt Notizbuch bedeutet. Die Idee: Man wollte den Laptop als kompakt und leicht wie ein Notizbuch besser vermarkten. Noch konnten die Menschen mit dem Kasten, der mittlerweile 4,1 kg wog, wenig anfangen. Ab den 1990er Jahren ging dann alles ganz schnell mit der Entwicklung des Laptops. Trotz relativ kurzer Akkulaufzeit, starker Lautstärke und Hitze eroberte er uns im Sturm.

Ist das das Ende des klassischen PCs?

Mit der Zeit wurden die Laptops immer schneller und schlanker. Die Prozessorleistung und Festplattengröße nehmen weiterhin stetig zu. Laptops verkaufen sich seit einigen Jahren besser als der stationäre PC, obwohl sie weiterhin etwas teurer sind. Der größte Vorteil ist und bleibt die Mobilität: Ob unterwegs im Außendienst, im Pendlerzug oder im Konferenzraum. Kabellos durch das Internet surfen ist genauso möglich, wie das Spielen von Computerspielen. Je nach Beanspruchung kann die Laufzeit heute bis zu 8 Stunden betragen, dann verbinden wir uns mit unserem Laptop-Netzteil an der nächsten Steckdose. Der PC zu Hause wird immer seltener genutzt, doch an Büroarbeitsplätzen bleibt er die Nummer eins.

Ein Blick in die Zukunft

Smartphone und Tablet sind heute mindestens genauso beliebt, wie der Laptop. Tablet und Laptop werden voraussichtlich immer mehr verschmelzen. In den letzten Jahren kamen bereits sehr dünne Ultrabook-Notebooks und Tablets mit Tastatur auf den Markt. Wir können gespannt sein, wie sich die Zukunft des Laptops noch entwickeln wird. Eins aber scheint sicher: Die Zukunft bleibt mobil.