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Eintracht Trier: Gelingt im Kellerduell die Wende?

Stadt Trier. Am Gründonnerstag um 19.30 Uhr kommt es zu einer Premiere: Erstmals trifft Eintracht Trier im heimischen Moselstadion auf den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg. Für beide Teams geht es dabei ums sportliche Überleben in der Regionalliga Südwest. Nach dem Abschied vom bisherigen Cheftrainer Oscar Corrochano wird Interimscoach Rudi Thömmes das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands bis zum Saisonende betreuen.

Nach der bitteren 0:3-Niederlage beim FK Pirmasens am vergangenen Freitag steht Eintracht Trier im Kellerduell mit dem SC Teutonia Watzenborn-Steinberg in der Pflicht. Nach zuletzt fünf sieglosen Partien in Serie muss die Mannschaft von Interimstrainer Rudi Thömmes nachweisen, dass sie im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht das Handtuch geworfen hat. Thömmes macht deutlich, wie wichtig die Partie für sein Team ist: "Es geht hier um Eintracht Trier. Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen." Auch die Gäste, aktuell mit 29 Punkten  (und damit drei mehr, als der SVE) auf Rang 17 der Tabelle zu finden, stehen nach der 1:2-Pleite bei Tabellenschlusslicht Nöttingen unter gehörigem Druck. Beide Mannschaften sind zum Siegen verdammt, sollen die Hoffnungen auf den Klassenerhalt noch mindestens einen weiteren Spieltag lang weiterleben. "Man muss auch in einer negativen Phase das Positive herausstellen und die Mannschaft motivieren. Die Jungs haben sehr gut trainiert und ich hoffe, dass wir das morgen auf dem Platz umsetzen können", verrät Eintracht-Coach Rudi Thömmes.

Blum und Henneböle nicht mit von der Partie

Verzichten muss der 48-Jährige im Duell mit dem Tabellennachbarn sicher auf das Innenverteidigerduo Michael Blum und Tobias Henneböle, die sich beide beim Gastspiel in Pirmasens die fünfte gelbe Karte abgeholt hatten. Christoph Anton und Danilo Dittrich werden dem Team in dieser Saison aufgrund von Verletzungen wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Wieder mit an Bord sind dafür Kapitän Michael Dingels und Winter-Rückkehrer Josef Cinar. Cinar hatte das Auswärtsspiel in Pirmasens verpasst, weil er zeitgleich auf die Geburt seines ersten Kindes wartete. Inzwischen ist Töchterchen Lavie da und "Jupp" sicher hochmotiviert, den Nachwuchs gegen Watzenborn mit einem Sieg zu feiern.

Wiedersehen mit ehemaligen Akteuren

Ein Wiedersehen gibt es für Eintracht Trier am Gründonnerstag mit zwei Akteuren, die noch in der vergangenen Saison das blau-schwarz-weiße Trikot übergestreift hatten und nun für die Gäste aus Hessen auflaufen. Für Innenverteidiger Oliver Laux und SVE-Eigengewächs Christopher Spang ist es als Spieler die erste Rückkehr in die alte Heimat – entsprechend motiviert dürften beide zu Werke gehen. Anstoß im Moselstadion ist um 19.30 Uhr.

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Am Konzener Feuerbach wird Zukunft gebaut

Konzen. »Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die Städteregion viel Geld kostet. Aber wenn es um den Bau einer Kindertagesstätte geht, sind sich glücklicherweise alle einig.« Helmut Etschenberg lobte die schnellen Entscheidungen in den politischen Gremien von Stadt Monschau und im Haus der Städteregion, sodass schon im kommenden Sommer den Kleinsten aus Konzen und Umgebung eine neue Bildungseinrichtung zur Verfügung steht. »Eine Erweiterung hätte keinen Sinn gemacht - der Neubau ist richtig«, stellte der Städteregionsrat fest. Auch wenn es rund 3,5 Millionen Euro kosten wird.»Dörfer wie Konzen und Imgenbroich wachsen, da haben wir einen wichtigen Bildungsauftrag«, so Etschenberg weiter.»Eltern und Kinder - alle Konzener Familien sind sehr dankbar«, unterstrich Ortsvorsteher Matthias Steffens. »Wir bauen ein modernes Haus, in dem zeitgemäße Bildungsarbeit möglich ist«, versichert Bauamtsleiter Sander Lutterbach. So werde jede Gruppe mit eigener Be- und Entlüftung ausgestattet. Das Heizen mittels Blockheizkraftwerk und der Einsatz von LED-Beleuchtung seien selbstverständlich. »Ambitioniert« nennt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die Bauzeit bis zum kommenden Sommer - sieht die Arbeiten aber bei ortsansässigen Firmen in besten Händen.BetreuungszeitErzieherinnen, Pflegerinnen, therapeutisches Fachpersonal: »Das Team um Silke Bongard wird allen modernen Anforderungen gerecht«, stellt der neue Leiter des »Jugendamtes«, Sebastian Heinen fest. Die künftigen Betreuungszeiten von 7 bis 16.30 Uhr sollen einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. »Das Familienzentrum ist Anlaufstelle für alle Monschauer Eltern«, so Heinen.Die StädteRegion Aachen ist Träger der Kindertageseinrichtung Konzen. Darin werden 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Als zertifiziertes Familienzentrum NRW soll die Einrichtung zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Das Raumprogramm wird den neuesten Empfehlungen des Landschaftsverbands Rheinland entsprechen und damit neben den Gruppen- Neben- und Abstellräumen unter anderem auch für die inklusive Betreuung einen Raum zur Differenzierung und therapeutischen Betreuung vorsehen. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich sein.Die Freude über die neue Kindertagesstätte brachten die Kleinen in einem Lied zum Ausdruck: www.youtube.com/wochenspiegelliveAktuell ist das fünfgruppige Familienzentrum der StädteRegion in Konzen teilweise in Räumen der dortigen Grundschule untergebracht. Als Folge der Schulentwicklungsplanung der Stadt Monschau (Zusammenlegung der Grundschulen Imgenbroich und Konzen am Konzener Standort) stehen die zurzeit vom Familienzentrum im Gebäude der Grundschule genutzten Räume ab dem Schuljahr 2018/2019 nicht mehr zur Verfügung.»Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die…

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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