SP

Guildo hat das Altstadtfest lieb

Schlagersänger Guildo Horn gibt auch dieses Jahr Konzert

Stadt Trier. Beim Trierer Altstadtfest gehört das Konzert von Guildo Horn mittlerweile schon zur guten Tradition. Da versteht es sich fast von selbst, dass der "Meister" mit seiner Band, den "Orthopädischen Strümpfen", bei der aktuellen Auflage nicht fehlen darf. Am Sonntag, 26. Juni, wird er den Besuchern auf der Viehmarktbühne kräftig einheizen. Grund genug für den WochenSpiegel, dem Schlagersänger ein paar Fragen zu stellen.

Sie sind in Trier aufgewachsen und haben hier auch Ihre ersten musikalischen Schritte gemacht. Was bedeutet es für Sie, in Ihrer Heimatstadt ein Konzert zu geben?
Guildo Horn: "Zu Hause ist halt zu Hause! Da will man ganz besonders schön musizieren und zieht sich was ganz besonders Schönes an."

Ihr Auftritt beim Altstadtfest ist fast schon Tradition. Welchen Bezug haben Sie zum Altstadtfest?
"Ich war schon immer ein großer Fan des Altstadtfestes und früher, als ich noch Vollhaar trug, habe ich die drei Tage stets durchgefeiert."

Worauf können sich die Besucher bei Ihrem Konzert auf dem Altstadtfest freuen?
"Auf wohlgelaunte, wohlriechende, frei aufspielende, auf den Punkt fit seiende 'Orthopädische Strümpfe' auf dem Gipfel ihrer Schaffensperiode. Wir präsentieren unser aktuelles Album ‚Schlager Unser‘ für Hörer aller Fachbereiche."

Was schätzen Sie als gebürtiger Trierer am Altstadtfest am meisten?
"Dass es auch für ältere Menschen wie mich was zu bieten hat."

Currywurst, Schwenker oder doch lieber Zuckerwatte und Waffeln – welche Leckerei genießen Sie auf dem Altstadtfest?
"Ich wünsche es mir und kaufe es mir, wenn erhältlich: ein kleines Kokosstückchen."

Sie waren in der Jugend selbst ein eifriger Fußballer. Ihr Tipp, wer wird Europameister?
"Ich nehme mal an, Duisburg wird das Rennen machen."

Die "Guildo hat euch lieb"-Party steigt am Sonntag, 26. Juni, ab 18.30 Uhr auf der Viehmarktbühne – präsentiert von der Sparkasse Trier. Mit dabei sind auch "de Hofnarren". Die Moderation übernimmt Till von BigFM.

Zur Person

Guildo Horn wurde am 15. Februar 1963 in Trier geboren. Sein bürgerlicher Name lautet Horst Köhler. Guildo Horn machte in Trier Abitur und studierte anschließend Sozialpädagogik an der Uni. Danach arbeitete er als Musiktherapeut bei der Trierer Lebenshilfe. Seine Karriere als Schlagersänger begann er 1991 in seiner Heimatstadt. Es folgten Auftritte bei der ZDF-Hitparade und sogar beim Festival "Rock am Ring". Seinen bislang vermutlich größten Erfolg hatte er, als er 1998 mit dem Titel "Guildo hat euch lieb" beim Eurovision Song Contest antrat und den siebten Platz belegte. In Trier längst zur Tradition geworden sind seine Weihnachtskonzerte in der Europahalle, bei der Horn und seine "Strümpfe" es kurz vor Heiligabend besinnlich krachen lassen. Infos zu Guildo Horn gibt es hier.

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Am Konzener Feuerbach wird Zukunft gebaut

Konzen. »Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die Städteregion viel Geld kostet. Aber wenn es um den Bau einer Kindertagesstätte geht, sind sich glücklicherweise alle einig.« Helmut Etschenberg lobte die schnellen Entscheidungen in den politischen Gremien von Stadt Monschau und im Haus der Städteregion, sodass schon im kommenden Sommer den Kleinsten aus Konzen und Umgebung eine neue Bildungseinrichtung zur Verfügung steht. »Eine Erweiterung hätte keinen Sinn gemacht - der Neubau ist richtig«, stellte der Städteregionsrat fest. Auch wenn es rund 3,5 Millionen Euro kosten wird.»Dörfer wie Konzen und Imgenbroich wachsen, da haben wir einen wichtigen Bildungsauftrag«, so Etschenberg weiter.»Eltern und Kinder - alle Konzener Familien sind sehr dankbar«, unterstrich Ortsvorsteher Matthias Steffens. »Wir bauen ein modernes Haus, in dem zeitgemäße Bildungsarbeit möglich ist«, versichert Bauamtsleiter Sander Lutterbach. So werde jede Gruppe mit eigener Be- und Entlüftung ausgestattet. Das Heizen mittels Blockheizkraftwerk und der Einsatz von LED-Beleuchtung seien selbstverständlich. »Ambitioniert« nennt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die Bauzeit bis zum kommenden Sommer - sieht die Arbeiten aber bei ortsansässigen Firmen in besten Händen.BetreuungszeitErzieherinnen, Pflegerinnen, therapeutisches Fachpersonal: »Das Team um Silke Bongard wird allen modernen Anforderungen gerecht«, stellt der neue Leiter des »Jugendamtes«, Sebastian Heinen fest. Die künftigen Betreuungszeiten von 7 bis 16.30 Uhr sollen einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. »Das Familienzentrum ist Anlaufstelle für alle Monschauer Eltern«, so Heinen.Die StädteRegion Aachen ist Träger der Kindertageseinrichtung Konzen. Darin werden 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Als zertifiziertes Familienzentrum NRW soll die Einrichtung zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Das Raumprogramm wird den neuesten Empfehlungen des Landschaftsverbands Rheinland entsprechen und damit neben den Gruppen- Neben- und Abstellräumen unter anderem auch für die inklusive Betreuung einen Raum zur Differenzierung und therapeutischen Betreuung vorsehen. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich sein.Die Freude über die neue Kindertagesstätte brachten die Kleinen in einem Lied zum Ausdruck: www.youtube.com/wochenspiegelliveAktuell ist das fünfgruppige Familienzentrum der StädteRegion in Konzen teilweise in Räumen der dortigen Grundschule untergebracht. Als Folge der Schulentwicklungsplanung der Stadt Monschau (Zusammenlegung der Grundschulen Imgenbroich und Konzen am Konzener Standort) stehen die zurzeit vom Familienzentrum im Gebäude der Grundschule genutzten Räume ab dem Schuljahr 2018/2019 nicht mehr zur Verfügung.»Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die…

weiterlesen

Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

weiterlesen