Jahreshauptversammlung mit Ehrungen

Welschbillig. Die Freiwillige Feuerwehr Welschbillig hatte zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung eingeladen. Wehrführer Frank Baustert begrüßte neben den aktiven Wehrmännern und -frauen auch die erschienenen Ehrenmitglieder und den stellvertretenden Wehrleiter der Verbandsgemeinde Trier-Land Ralf Kinzig. Anschließend gab er einen umfassenden Rückblick auf das abgelaufene Jahr mit 95 Einsätzen und zahlreichen Übungen und Schulungsabenden. Dabei hat sich die Einführung von Schulungsmodulen Unfallverhütung, Atemschutz, Brand und Technische Hilfe als Basis für eine erfolgreiche Ausbildung bewährt. Weiterhin sorgen die gut ausgebildeten Gruppenführer für die ständige Wiederholung und Vertiefung der Ausbildungsinhalte innerhalb ihrer Gruppen.

Ein besonderer Einsatzschwerpunkt für die Feuerwehr Welschbillig ist der Betrieb der Feuerwehreinsatzzentrale der Verbandsgemeinde Trier-Land (FEZ). Die Abwicklung größerer Feuerwehreinsätze oder Schadenereignisse ist ohne die Hinzuziehung der FEZ kaum noch denkbar. Baustert konnte berichten, dass der zum vernünftigen und sachgerechten Arbeiten erforderliche Neubau der FEZ für dieses Jahr durch die Verbandsgemeinde beschlossen sei.

Im Anschluss daran berichteten Jugend- und Bambinifeuerwehrwart (Helmut Brommenschenkel), die Fachwarte Geräte (Jörg Brommenschenkel) und Geräteprüfdienst (Christoph Biegel) sowie Feuerwehreinsatzzentrale (Michael Jäkel) über ihre Arbeitsschwerpunkte im vergangenen Jahr sowie die im nun beginnenden Jahr vorgesehenen Maßnahmen. Besonders zu erwähnen sei das Fest zum 35-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr mit großem Spielepark am 11.06.2017.

Vorstandswahlen

Aus den anschließenden Neu- bzw. Bestätigungswahlen ging der folgende Vorstand hervor: Wehrführer Frank Baustert, stellvertretende Wehrführer Dieter Bretz und Michael Jäkel, Gruppenführer Oliver Roth, Heinrich Schneider und Jonathan Backes, Jugendfeuerwehrwart Helmut Brommenschenkel, Schriftführer Volker Bast, Kassierer Christoph Biegel, Gerätewart Jörg Brommenschenkel, Beisitzer Robin Schneider und Holger Hau.

Stellvertretender Wehrleiter Ralf Kinzig dankte in einer kurzen Ansprache den Welschbilliger Wehrleuten für die Zuverlässigkeit und das hohe ehrenamtliche Engagement zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger.

Ehrungen
Aufgrund ihrer absolvierten Lehrgänge beförderte Kinzig Jonathan Backes zum Oberlöschmeister sowie Douglas und Julian Martin zu Oberfeuerwehrmännern.

Für über 45-jährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr Welschbillig wurde Josef Witte von Wehrführer Frank Baustert geehrt. Schließlich erhielt Robin Schneider als Dank und Anerkennung für sein überdurchschnittliches Engagement im Feuerwehrdienst, als stellvertretender Jugendwart und für seine Tätigkeit in den Festausschüssen sowie die Pflege der Facebook-Seite ein dekoratives Gurtmesser.

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Am Konzener Feuerbach wird Zukunft gebaut

Konzen. »Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die Städteregion viel Geld kostet. Aber wenn es um den Bau einer Kindertagesstätte geht, sind sich glücklicherweise alle einig.« Helmut Etschenberg lobte die schnellen Entscheidungen in den politischen Gremien von Stadt Monschau und im Haus der Städteregion, sodass schon im kommenden Sommer den Kleinsten aus Konzen und Umgebung eine neue Bildungseinrichtung zur Verfügung steht. »Eine Erweiterung hätte keinen Sinn gemacht - der Neubau ist richtig«, stellte der Städteregionsrat fest. Auch wenn es rund 3,5 Millionen Euro kosten wird.»Dörfer wie Konzen und Imgenbroich wachsen, da haben wir einen wichtigen Bildungsauftrag«, so Etschenberg weiter.»Eltern und Kinder - alle Konzener Familien sind sehr dankbar«, unterstrich Ortsvorsteher Matthias Steffens. »Wir bauen ein modernes Haus, in dem zeitgemäße Bildungsarbeit möglich ist«, versichert Bauamtsleiter Sander Lutterbach. So werde jede Gruppe mit eigener Be- und Entlüftung ausgestattet. Das Heizen mittels Blockheizkraftwerk und der Einsatz von LED-Beleuchtung seien selbstverständlich. »Ambitioniert« nennt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die Bauzeit bis zum kommenden Sommer - sieht die Arbeiten aber bei ortsansässigen Firmen in besten Händen.BetreuungszeitErzieherinnen, Pflegerinnen, therapeutisches Fachpersonal: »Das Team um Silke Bongard wird allen modernen Anforderungen gerecht«, stellt der neue Leiter des »Jugendamtes«, Sebastian Heinen fest. Die künftigen Betreuungszeiten von 7 bis 16.30 Uhr sollen einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. »Das Familienzentrum ist Anlaufstelle für alle Monschauer Eltern«, so Heinen.Die StädteRegion Aachen ist Träger der Kindertageseinrichtung Konzen. Darin werden 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Als zertifiziertes Familienzentrum NRW soll die Einrichtung zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Das Raumprogramm wird den neuesten Empfehlungen des Landschaftsverbands Rheinland entsprechen und damit neben den Gruppen- Neben- und Abstellräumen unter anderem auch für die inklusive Betreuung einen Raum zur Differenzierung und therapeutischen Betreuung vorsehen. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich sein.Die Freude über die neue Kindertagesstätte brachten die Kleinen in einem Lied zum Ausdruck: www.youtube.com/wochenspiegelliveAktuell ist das fünfgruppige Familienzentrum der StädteRegion in Konzen teilweise in Räumen der dortigen Grundschule untergebracht. Als Folge der Schulentwicklungsplanung der Stadt Monschau (Zusammenlegung der Grundschulen Imgenbroich und Konzen am Konzener Standort) stehen die zurzeit vom Familienzentrum im Gebäude der Grundschule genutzten Räume ab dem Schuljahr 2018/2019 nicht mehr zur Verfügung.»Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die…

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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