Nach dem Abi: Rein in die Praxis

Wittlich. Die Bildungswege junger Leute haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Es gibt mehr Möglichkeiten und und flexiblere Modelle wie Ausbildung funktionieren kann. So entscheidet schon längst nicht mehr die Schulform alleine darüber, ob jemand Abitur machen kann oder ob es danach zur Uni oder in die berufliche Praxis geht.  Nach wie vor wählen viele Abiturienten den klassischen Weg des Hochschulstudiums. Doch auch immer häufiger ziehen junge Leute eine praktische Ausbildung vor. Wichtiger Partner bei einer beruflichen Ausbildung ist das Berufliche Gymnasium Wittlich. Das eher technische Profil der Schule ist für viele Unternehmen, die selbst nicht direkt im technischen Bereich agieren, dabei kein Hindernis. Im Gegenteil. Auch  bei Ausbildern wie der Vereinigten Volksbank Raiffeisen Bank sind junge Menschen, die IT-Fachwissen vorweisen können, angesichts der immer bedeutender werdenden technischen Abläufe im Bankwesen sehr willkommen. Berufsausbildung statt überfüllte Uni Dass eine Ausbildung manchmal die bessere Wahl ist, zeigt sich am Beispiel von Regina Daniels und Florian Kaspari. Sie haben nach dem Abitur am Technischen Gymnasium ihre Ausbildung als Bankkauffrau bzw. -mann bei der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank angefangen und sind bis heute sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung. Florian Kaspari schwärmt von der offenen und freundlichen Stimmung unter den Mitarbeitern und ist vor allem von der Vielseitigkeit seiner Ausbildung angetan und der Tatsache, dass er in alle Bereiche und Abteilungen Einblicke erhält.  Regina Daniels hat ihre Ausbildung vor einigen Wochen erfolgreich abgeschlossen. Sie meint zu der Arbeit in der Bank: "Für mich ist es das Beste, dass ich mit interessanten Menschen zusammenarbeiten darf. Teamarbeit wird großgeschrieben und gleichzeitig kann ich selbstständig arbeiten und vieles gestalten." Daniels wurde von der Bank direkt im Anschluss in den Bereich Betriebsorganisation übernommen und wird sich nun auf diese Stelle spezialisieren. Oder: Ausbildung und Uni Wie viele Abiturienten würde auch sie sich immer wieder für eine Ausbildung nach dem Abitur entscheiden. Für sie sind die passgenauen berufsbegleitenden Seminare und Schulungen ein enormer Vorteil gegenüber anderen Ausbildungsformen. Sie geben ihr die Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren und zu entwickeln. Ob nach der Ausbildung sofort der Einstieg in das Berufsleben erfolgt oder doch noch ein Studium angestrebt wird, das kann jeder im Anschluss daran immer noch für sich entscheiden. Das Berufliche Gymnasium ist wichtiger Partner in Sachen Berufsausbildung, insbesondere für die Unternehmen der Region. Allerdings verliert die Schule nicht aus den Augen, dass es bei der richtigen Förderung junger Leute immer auch um individuelle Entscheidungsprozesse geht. Oberstufenleiter Gregor Jahn bekräftigt: "Wir möchten unseren Schülern des Beruflichen Gymnasiums frühzeitig Wege in ein Studium oder in eine betriebliche Ausbildung gleichberechtigt aufzeigen." Die Kooperation mit regionalen Betrieben soll in diesem Sinne den Schulabgängern den Weg ins Berufsleben erleichtern und attraktive Perspektiven für die Zukunft aufzeigen.   Im Bild: Regina Daniels und Florian Kaspari mit Ausbildungsleiterin Silke Otten und den Lehrern der Berufsbildenden Schule Wittlich.  Foto: FFDie Bildungswege junger Leute haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Es gibt mehr Möglichkeiten und und flexiblere Modelle wie Ausbildung funktionieren kann. So entscheidet schon längst nicht mehr die Schulform alleine darüber, ob jemand…

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Projekt "Rückenschule" vom PWG nimmt Fahrt auf

Wittlich. Das Peter-Wust-Gymnasium (PWG) ist um eine ganzheitliche gesundheitliche Aufklärung bemüht und hat daher das Projekt "Rückenschule" ins Leben gerufen. Dieses wendet sich nicht nur an die Schüler, sondern bezieht auch deren Eltern mit ein, die mit den richtigen Tipps auch ihrerseits etwas für einen gesunden Rücken tun können. So erfuhren die Eltern der Fünftklässler an einem aufschlussreichen Elternabend von der Rückenschullehrerin und Physiotherapeutin Christina Anders Lehrreiches über richtiges Stehen, Sitzen, Heben und Tragen, z. B. von schwereren Gegenständen, sowie Wissenswertes über die dazugehörigen biologischen Hintergründe. Zweiter, mindestens genauso wichtiger Baustein des Projekts "Rückenschule" wie die Schulung der Eltern, ist die Aufklärung der Schüler selbst. In je einer Doppelstunde fand in allen fünften Klassen eine Schulung mit ähnlichen Lerninhalten wie denen des Elternabends statt. Ganz konkret erfuhren die Schüler wie man den Ranzen richtig trägt, seinen Schreibtisch umbauen kann, um besser arbeiten zu können oder welche Vorteile eine rückengerechte Haltung hat; Wieso es sich also lohnt, aufrecht zu sitzen und zu stehen und beim Heben in die Knie zu gehen. Daneben ist tägliche Bewegung oder regelmäßiger Sport im Verein oder in der Schule eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Rückenschäden. Die biologischen Zusammenhänge werden am PWG im Nawi-Unterricht aufgegriffen und vertieft. Ein passendes Rückenmuskulatur-Training im Sportunterricht ergänzt und unterstützt das Projekt, so dass es nachhaltig wirken kann.    Foto: FF Das Peter-Wust-Gymnasium (PWG) ist um eine ganzheitliche gesundheitliche Aufklärung bemüht und hat daher das Projekt "Rückenschule" ins Leben gerufen. Dieses wendet sich nicht nur an die Schüler, sondern bezieht auch deren Eltern mit ein, die mit den…

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UPDATE: Tarifverhandlungen Unilux

Salmrohr. In der andauernden Tarifauseinandersetzung zwischen der Firma Unilux und der IG Metall ging der Konflikt am Mittwoch, 15. Februar, in die nächste Runde. Nachdem es den Tarifpartnern im Dezember nicht möglich war, ein Ergebnis zu erzielen, wurden die Verhandlungen ergebnislos fortgeführt. Wie die IG Metall jetzt mitteilte, liegt seitens der Arbeitgeber heute, Freitag, 17. Februar ein Angebot vor, das als Diskussionsgrundlage dienen kann. Lesen Sie selbst:    "Die Geschäftsleitung der Firma Unilux hat in ihrer Pressemitteilung mitgeteilt, dass ihr neues Angebot an die IG Metall einer Erhöhung der Leistungen von über 10 Prozent in drei Jahren ausmacht. Hiermit liegt der Tarifkommission erstmalig eine Größenordnung vor, auf welcher Basis man gewiss ein Verhandlungsergebnis erzielen könnte. Soziale und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen Wir erwarten vom Arbeitgeber, dass er zu seinem öffentlich vorgetragenen Angebot steht. Alle sollten darauf achten, dass man Versprechen einhält und überall dort, wo es möglich ist, sozial vertretbare Lösungen findet. Das sind wesentliche Grundpfeiler einer funktionierenden Demokratie. Wenn alle Akteure unserer Gesellschaft so handeln, können wir in unserer Verantwortung für das Ganze, gemeinsam vertretbare Kompromisse finden. Nur wenn man sich ernst nimmt, gibt es Lösungen auf Augenhöhe. Wir gehen davon aus, dass die Arbeitgebervertreter der Firma Unilux das genauso sehen. Somit aus Sicht der IG Metall Einigung vorstellbar! Da die Gewerkschaft kein Einsichtsrecht in die Lohn- und Gehaltslisten hat, können so erstmalig valide Schlüsse gezogen werden, auf dessen Basis eine Einigung möglich ist. Unser Vorschlag wird, unter der Voraussetzung, dass die Mitgliederversammlung zustimmt, wie folgt aussehen: 1. Die Individuellen Löhne und Gehälter, inklusive aller Lohnbestandteile, werden in den nächsten Jahren in Summe um 10% erhöht. Der Betrag des Bruttolohnsummenanstiegs wird gleichmäßig auf alle Beschäftigten verteilt. Das bedeutet, es wird keine prozentuale Erhöhung, sondern einen Festbetrag für Jeden geben. Das mildert die ungerechten Lohnstrukturen, die beim vorherigen Arbeitgeber entstanden sind. 2. Im Gegenzug verzichtet die IG Metall auf die Erhöhung der Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Mehrarbeitsstunde, als auch eine Regelung bei Urlaubs- und Weihnachtsgeld. 3. Jeder Beschäftigte erhält 2 zusätzliche Urlaubstage. Diesen Lösungsvorschlag wird die IG Metall Trier auf der Mitgliederversammlung vorstellen und dafür werben. Er ist auch wertgleich mit dem, was der Arbeitgeber an zusätzlicher Belastung öffentlich deklariert hat. Wenn die Mitgliederversammlung dem zustimmt, werden wir auf dieser Grundlage dem Arbeitgeber einen Vorschlag für ein Verhandlungsergebnis unterbreiten.  In der andauernden Tarifauseinandersetzung zwischen der Firma Unilux und der IG Metall ging der Konflikt am Mittwoch, 15. Februar, in die nächste Runde. Nachdem es den Tarifpartnern im Dezember nicht möglich war, ein Ergebnis zu erzielen, wurden die…

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