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Flüchtlinge werden nachregistriert

Mit Fingerabdruck und Lichtbild

Hunsrück/Nahe. Ab 7. März werden auch im Rhein-Hunsrück-Kreis Asylsuchende nachregistriert.

Bereits Mitte Februar hatten die Landkreise Trier-Saarburg und Mainz-Bingen damit begonnen, jene Flüchtlinge, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) noch nicht in das MARIS-System des Bundes erfasst wurden, mit Unterstützung des Landes und des BAMF nachträglich mit Lichtbild und Fingerabdrücken zu registrieren. „Wir wollen wissen, wer sich in unserem Land aufhält und haben daher den Kommunen angeboten, sich an der Nachregistrierung zu beteiligen. Ich freue mich sehr, dass die Kommunen hieran großes Interesse haben und unser Angebot gerne annehmen“, erklärte Integrationsministerin Irene Alt.

Rheinland-Pfalz war Vorreiter

Rheinland-Pfalz war das erste Bundesland, das damit begann, die vom BAMF noch nicht registrierten und bereits in den Kommunen lebenden Flüchtlinge zu erfassen. Hiervon betroffen sind rund 18 000 Menschen – sie sind vor Dezember nach Rhein-land-Pfalz eingereist.
Alle seit Anfang Dezember in Land aufgenommenen Asylsuchenden sind dagegen bereits vollständig registriert. Auch hier leistet das Land in den Erstaufnahmeeinrichtungen Amtshilfe für das BAMF, indem es die Menschen nicht nur ins Erfassungssystem des Landes registriert, sondern auch in das Bundessystem MARIS.

Aufnahmeabwicklung effizienter gestalten


Ministerin Irene Alt: „Ich gehe davon aus, dass die anstehende Neuordnung der BAMF-Niederlassungen in Rheinland-Pfalz zu einer effizienteren Abwicklung des Aufnahmeverfahrens führt. Dazu gehört auch, dass das BAMF künftig wieder zeitnah zur Registrierung eines Flüchtlings dessen Asylantrag entgegen nimmt.“

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