Greesberger gehen in den Endspurt

Kommern. Auch die Karnevalsgesellschaft »Greesberger« Kommern geht in den Endspurt der diesjährigen Session.Weiberfastnacht, 23. Februar, startet um 9.30 Uhr der weit über die Grenzen Kommerns bekannte Kinderzug, Aufstellung ist auf dem Becherhofer Weg. 1100 herrlich jecke und bunt kostümierte Pänz ziehen durch die historischen Straßen und Gassen Kommerns. Der Sitzungspräsident der Greesberger und Rektor der Grundschule in Kommern, Willi Gemünd, freut sich schon riesig auf den Kinderzug 2017. Anschließend ist die Schlüsselübergabe an den Prinzen der Greesberger, Prinz Rolf III. (Meier) in der Bürgerhalle. TollitätenabendAm Samstag 25. Februar, findet ab 19 Uhr der Ex-Tollitätenabend in der Gaststätte »Im Stollen« statt. Es gibt Livemusik mit der Band »Die Lückenfüller«. Der Eintritt ist, wie an Weiberfastnacht, frei. Rosenmontag, 27. Februar, geht ab 14 Uhr der Rosenmontagszug unter dem Motto der Session » Kommerner Verzäll mih oder winniger aktuell« durch die Gassen des historischen Ortskerns. Stimmung und Fastelovendsfeeling pur ist dann wieder angesagt. Im Anschluss ist die traditionelle After Zooch Party in der Bürgerhalle. DJ Steff wird für Super- Stimmung sorgen Der Eintritt beträgt 10 Euro. Im Eintrittspreis sind zwei Getränkebons im Wert von zwei Euro enthalten. Am Veilchendienstag, 28. Februar, zieht der Ätzebär, durch die Gassen von Kommern. Ab 19 Uhr beginnt dann die Auskleidung des Prinzen und damit das endgültige aus für die Session 2017.Auch die Karnevalsgesellschaft »Greesberger« Kommern geht in den Endspurt der diesjährigen Session.Weiberfastnacht, 23. Februar, startet um 9.30 Uhr der weit über die Grenzen Kommerns bekannte Kinderzug, Aufstellung ist auf dem Becherhofer Weg.…

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Aussichtsreich zur Hannebacher Ley

Bad Münstereifel. Zum Einstieg in die neue Wandersaison empfehlen wir Ihnen einen aussichtsreichen Ausflug auf die Höhen um Hannebach. Der dunkle Kessel der Hannebacher Ley ist sicherlich ein markantes Ziel dieser Tour, aber ihr eigentliches Markenzeichen sind die vielen offenen Passagen, die Blicke auf die Burg Olbrück und die ständig wechselnden Panoramen. Vor allem tauchen aus verschiedenen Perspektiven immer wieder die Rheinebene und das Siebengebirge auf. Gleichzeitig sollten auch die historischen Zeugen am Weg nicht übersehen werden: Bei kaum einer anderen Tour treffen wir auf so viele alte Wegkreuze wie hier; diese sind auch deshalb reizvoll, weil die Inschriften vielfach noch gut leserlich sind. Und wie so oft auf unseren Routen »abseits der Ahr« ist auch hier Einsamkeit garantiert. Die Tour führt von Hannebach erst nach Westen, mit ständiger Sicht in südliche Richtung. Besonders in diesem ersten Abschnitt treffen wir auf gut erhaltene Wegkreuze; eines davon informiert uns oberhalb von Spessart, dass es von Henricus Schlieber und seinen beiden Ehefrauen (!) errichtet wurde. AusblickeAuf der Höhe von Spessart dreht der Weg nach Norden, und einige arkadische Wiesenpassagen eröffnen Blicke weit bis ins Siebengebirge. Bei Blasweiler ändern wir wiederum die Richtung, steigen tief hinunter zum Staffeler Bach, ehe dann der erste lange Aufstieg beginnt. Wenn wir nahe Schelborn die L 83 gequert haben, erwartet uns ein besonders herrliches Panorama: zur Weite des Rheintals kommt noch Burg Olbrück als Blickfang – eine wunderbare Passage. Nach einem längeren Abstieg müssen wir wieder nach oben, einmal mehr durch eine weite Wiesenlandschaft. Nach einem Abstecher in den fast unheimlichen, uralten Kessel der Hannebacher Ley wandern wir mit herrlichen »Rück«blicken auf Olbrück zurück nach Hannebach. Mit einem kleinen Abstecher können wir noch die Brohlquelle (gegenüber steht ein altes Bauernhaus, dessen Anfänge ins Mittelalter zurückreichen) besuchen. Details der Februar-WanderungDie Tour ist 14,5 km lang; die 405 Höhenmeter verteilen sich auf zwei Anstiege in der zweiten Hälfte der Strecke. Ein Start wäre auch in Blasweiler möglich. Einkehren könnte man unterwegs nur mit einem Abstieg nach Spessart.Alle Details zur Tour (Anreise, Beschreibung des Streckenverlaufs, GPS-Track, Video und zahlreiche Fotos) findet man auf der Internetseite von www.naturaktiverleben.de unter folgendem Linkwww.naturaktiverleben.de/?IndexTour=117 Zum Einstieg in die neue Wandersaison empfehlen wir Ihnen einen aussichtsreichen Ausflug auf die Höhen um Hannebach. Der dunkle Kessel der Hannebacher Ley ist sicherlich ein markantes Ziel dieser Tour, aber ihr eigentliches Markenzeichen…

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Der neue vhs-Katalog 2017 liegt bereit

Bad Münstereifel. Die vhs gilt als Ort des lebensbegleitenden Lernens und der Begegnung. Kein Wunder, dass die breite Palette von rund 2000 Veranstaltungen in neun Fachbereichen Interessierte zur Teilnahme lockt. Die attraktiven Bildungsangebote sprechen alle Bevölkerungsschichten und jedes Alter an.Der Fachbereich Reisen-Fahrten-Länderkunde offeriert 2017/18 Studienreisen unter fachkundiger Leitung nach Myanmar, Frankreich, Italien, Spanien, England und Kanada und USA. Die Exkursionen führen ins Oberbergische Land - jeweils mit Themenschwerpunkten Natur, Geschichte oder Kunst. Interessante Vorträge in der Eifelhöhenklinik in Marmagen als weiterer Inhalt des Fachbereichs sind sehr beliebt und warten 2017 mit neuen Themen auf.Die Sparte Politik–Gesellschaft–Umwelt bietet neben nachgefragten Klassikern viele neue Veranstaltungen mit politischem, technischem, historischem, psychologischem oder sozialpädagogischem Inhalt. Dazu gehören zum Beispiel »Das Persönliche ist politisch«, »Burn-out und Depression« und »Fit für die Elternschaft nach der Trennung«.Beruf-Kommunikation heißt der Fachbereich, der neben den angebotenen »Dauerbrennern« einige ganz neue Themen präsentiert: »Bulle und Bär – Das 1x1 der Börse«, »Erfolgreiche Vorstellungsgespräche« und »Einstieg in den Beruf« beispielsweise. Die Rubrik Computer–Medien hält neben altbewährten Veranstaltungen neue bereit, die sich dem kompetenten Umgang mit der Informationstechnologie und Neuen Medien widmen. »Apples iPad in der Praxis« ist ein Beispiel für ein Thema, das ins Programm aufgenommen wurde.Angebote aus dem Fachbereich Kreativität–Kultur ermöglichen jedem, sein innovatives Potential zu erfahren, sei es durch Zeichnen, Malen, textiles Gestalten, Musik, Literatur oder Theater. »Flamencogitarre-Einsteigerworkshop« bereichert als neue Veranstaltung den Fachbereich.Das unverzichtbare Angebot »Deutsch als Muttersprache« sorgt dafür, dass in kleinen Gruppen Deutsch gelernt wird. Immerhin kann jeder siebte Erwachsene nicht ausreichend lesen und schreiben. Das Bildungsangebot »Deutsch als Fremdsprache« bzw. »Deutsch als Zweitsprache« berücksichtigt mit Integrationskursen, Deutschtests für Zuwanderer oder Sprachnachweisen für Einbürgerungstests ein breites Spektrum. Insgesamt 13 Fremdsprachen werden unter anderem in Form von Grund-, Aufbau-, Fortgeschrittenen- und Auffrischkursen unterbreitet. Diejenigen, die unsicher sind, welcher Sprachkurs der richtige ist, können die Beratungswoche vom 23. bis 27. Januar (Mo.-Do. bis 19 Uhr) im Alten Rathaus nutzen. Der Bereich Gesundheit-Ernährung hält neben den bekannten »Selbstläufern« viele neue Angebote bereit, z. B. »Innere Stärke bei Stress und Dauerbelastung« und »Resilienz-Training – Stärken Sie Ihre innere Widerstandsfähigkeit«. Wer aktive Sportarten bevorzugt, kommt nicht zu kurz. Flamenco-Tanz und Tennis sind einige der neu aufgenommenen Themen. Unter dem Motto Junge vhs stehen Angebote, die Jugendliche auf ihrem Weg in Schule und Ausbildung unterstützen können. Dazu gehört »10-Finger-Tastschreiben«.ErhältlichDer vhs-Katalog liegt im gesamten Kreis an vielen Stellen bereit. Die in der vhs-Broschüre zur Verfügung stehenden Anmeldekarten sind schnell ausgefüllt und garantieren bei früher Rücksendung den Platz im Kurs. Unter www.vhs-kreis-euskirchen.de kann man ebenso gleich buchen. Weitere Infos – auch darüber, wo man den Jahreskatalog erhält – befinden sich im Flyer, der dieser Wochenspiegel-Ausgabe beiliegt, oder unter Tel. 02251-65074-0. Die vhs gilt als Ort des lebensbegleitenden Lernens und der Begegnung. Kein Wunder, dass die breite Palette von rund 2000 Veranstaltungen in neun Fachbereichen Interessierte zur Teilnahme lockt. Die attraktiven Bildungsangebote sprechen alle…

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Hermann-Josef-Haus in Urft besteht seit 100 Jahren

Urft. Das Hermann-Josef-Haus in Urft kann in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern. Denn im Jahre 1917 kamen die ersten Jugendlichen in die Eifel, um dort von den Salvatorianerinnen betreut zu werden. »Folglich«, so die neue Direktorin Susanne Beckschwarte, »kann unser Haus seinen 100. Geburtstag feiern.« GeburtstageUnd dieser Geburtstag steht vor allen Dingen bei der bekannten Urfter Heimkirmes, die traditionell an Christi Himmelfahrt, 25. Mai, gefeiert wird, im Mittelpunkt. Früher dran ist da Walter Lehnertz, besser bekannt als der 80-Euro-Waldi. Er wird am 9. Februar ein halbes Jahrhundert alt und lädt am kommenden Wochenende, 11./12. Februar, zur Geburtstagsfeier ins »Eifel Antik« nach Krekel. Dort gibt Waldi auf seinen 50sten nicht nur einen aus und sorgt für ein kleines Rahmenprogramm, er stellt auch Spendendosen auf.»Statt Geschenken«, sagt er, »sollen die Leute ganz einfach spenden. Und der Erlös aus dieser Aktion geht dann an das Hermann-Josef-Haus in Urft.« Dort zeigte er sich besonders angetan von dem Kinderbauernhof, der sich auf dem weitläufigen Gelände der Einrichtung befindet. »Dort sind unter anderem neun speziell für das heilpädagogische Reiten ausgebildete Pferde und ein Esel untergebracht«, erklärt Susanne Beckschwarte. Gerade die Arbeit mit den Pferden sei für Kinder und Jugendliche besonders geeignet, sich auf einen Beziehungsaufbau einzulassen, der ihnen sonst mit Menschen schwer falle. Eine Erfahrung, die auch Walter Lehnertz gemacht hat. Er ist ausgebildeter Pferdefachwirt und hat bereits mit Jugendlichen beim therapeutischen Reiten gearbeitet. »Sie lernen im Umgang mit den Tieren nicht nur ein rücksichtsvolles Verhalten, sondern müssen auch Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen«, so Waldi.BerufsausbildungInsgesamt betreut das Hermann-Josef-Haus in Urft rund 230 Jugendliche, von denen 80 Jungs stationär auf dem Gelände untergebracht sind. Die anderen Jugendlichen leben in betreuten Außenwohngruppen, Tagesgruppen oder Erziehungsstellen. Ziel der Arbeit mit den Jugendlichen ist es, sie in das Alltagsleben zu integrieren. Und das geschieht auf vielfältigste Weise.So beherbergt das Hermann-Josef-Haus eine private Förderschule mit dem Schwerpunkt der emotionalen und sozialen Förderung. Man kümmert sich intensiv um Arbeitsförderung und bildet selbst zum Maler und Lackierer, Tischler, Metallbauer, Garten- und Landschaftsbauer, Pferdewirt oder Hauswirtschafter aus. Spenden sind immer willkommen »Spenden«, sagt die Direktorin Susanne Beckschwarte, »können wir immer brauchen.« »Wir freuen uns sehr über jede finanzielle Unterstützung«, so Susanne Beckschwarte weiter. »Mit den Spenden finanzieren wir besondere Freizeitangebote für die Jugendlichen, Anschaffungen von Mountainbikes, heilpädagogisches Fördermaterial, die Arbeit mit den Tieren ebenso wie Arbeitsförderungsprojekte als Vorstufe für das Berufsleben. Ohne die finanzielle Unterstützung von außen wären viele Projekte so nicht möglich.«Wer das Hermann-Josef-haus in Urft unterstützen möchte, kann dies bei der Kreissparkasse Euskirchen, IBAN DE31 3825 0110 0003 5090 15; BIC WELADED1EUS gerne tun.@ Mehr Infos im Netz:www.hjh-urft.net Das Hermann-Josef-Haus in Urft kann in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern. Denn im Jahre 1917 kamen die ersten Jugendlichen in die Eifel, um dort von den Salvatorianerinnen betreut zu…

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Förderverein Blankenheimerdorf unterstützt Krankenhaus

Mechernich. Da hat der Förderverein für tumor- und leukämiekranke Kinder Blankenheimerdorf richtig viel Geld in die Hände genommen: Zur Finanzierung der Ausstattung eines kinderfreundlichen Untersuchungsraumes in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Krankenhaus Mechernich übergab der Verein jetzt eine Spende in Höhe von 42.500 Euro. Das Geld wird für die Ausstattung eines kinderfreundlichen Untersuchungsraumes verwendet, für den unter anderem ein hochmodernes Multifunktions-Ultraschallgerät angeschafft wurde. Der Förderverein für tumor- und leukämiekranke Kinder Blankenheimerdorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinderkliniken finanziell zu unterstützen. So profitieren regelmäßig die Kinderkliniken in Köln-Riehl und in St. Augustin sowie die Deutsche Knochenmark Spenderdatei (DKMS) von der Arbeit des Vereins. Im Jahr 2016 wurde auch ein Projekt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Krankenhaus Mechernich gefördert. Die beiden Chefärzte, Dr. Herbert Schade und Wael Shabanah, bedankten sich im Rahmen einer offiziellen Übergabe des Ultraschallgerätes bei Elisabeth und Franz Willems vom Förderverein Blankenheimerdorf für die großzügige Unterstützung.Kleine PatientenDie Spende an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Krankenhaus Mechernich fließt in die Anschaffung eines Multifunktions-Ultraschallgerätes für Kinder und Jugendliche, für das der Verein die Hälfte der Kosten übernimmt, sowie in die kinderfreundliche Ausstattung des Untersuchungsraumes.»Die Ultraschalluntersuchung ist eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren in der Diagnostik. Mit dem neuen Gerät können wir dank verschiedener gewichtsadabtierter Sonden Ultraschalluntersuchungen des Herzens bei Frühgeborenen ab einem Gewicht von 1.000 Gramm ebenso durchführen wie bei Jugendlichen mit einem Gewicht über 100 Kilo«, erklärt Chefarzt Wael Shabanah. Bislang kamen dort die Ultraschallgeräte der Erwachsenen-Kardiologie zum Einsatz. Das neue Gerät verfüge über Schallköpfe, die auf die Anatomie von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet seien. Der Chefarzt weiter: »Mit dem Gerät wird eine Ultraschalluntersuchung des Herzens durchgeführt, die der Früherkennung angeborener komplexer Herzfehler sowie sonstiger krankhafter Veränderungen des Herzens dient. Dazu gehören auch seltene, schwer diagnostizierbare Herztumore.«KindgerechtZusätzlich kann man dank des Multifunktionsgerätes hochauflösende Bilder von den Bauchraum-Organen, Weichteilgeweben, Knochen, Gefäßen sowie des Gehirns erstellen. Bei Kindern ist dies besonders wichtig, da sonstige bildgebende, diagnostische Maßnahmen entweder mit Strahlenbelastung (Röntgenuntersuchungen/ Computertomographie) oder möglichen Sedierungskomplikationen (etwa bei der Kernspintomographie) verbunden sein können. Hier spielt die Diagnostik bisher unentdeckter Tumoren im Rahmen der Routineuntersuchungen bei unklaren Schmerzen bzw. Schwellungen eine große Rolle. »Eine so spezialisierte, technische Ausstattung für Kinder dürfte in unserem Einzugsgebiet einzigartig sein«, so Chefarzt Shabanah. Der Förderverein hat zudem zur kindgerechten Gestaltung des Untersuchungsraums beigetragen. Angeschafft wurden eine moderne Wärmelampe mit flexiblem Deckenstativ, eine höhenverstellbare, fahrbare und extrabreite Untersuchungsliege sowie einem TV-Gerät mit DVD-Spieler. Die unsichtbaren FreundeEntstanden aus einer Elterninitiative vor über 30 Jahren ist der Förderverein für tumor- und leukämiekranke Kinder Blankenheimerdorf heute ein eingetragener Verein mit 20 bis 25 freiwilligen Helfern, die erfolgreich bei etlichen Veranstaltungen im Jahr Kuchen, Waffeln, Reibekuchen oder Selbstgestricktes verkaufen. Zusätzlich organisiert der Verein die Rock- und Popnacht und erhält private Spenden. Im Jahr 2016 wurden so beispielsweise ein Blasenvolumenscanner, ein Gewebeblutzuckermessgerät und ein OP-Laparoskop für verschiedene Häuser finanziert. @ Weitere Informationen zum Verein gibt es natürlich im Netz:www.unsichtbare-freunde.deDa hat der Förderverein für tumor- und leukämiekranke Kinder Blankenheimerdorf richtig viel Geld in die Hände genommen: Zur Finanzierung der Ausstattung eines kinderfreundlichen Untersuchungsraumes in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im…

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Ralf Seinsoth ließ den blauen Dunst hinter sich

Buir. Wenn sich der letzte Pulverdampf der Silvesterraketen verzogen hat, ist die Zeit der guten Vorsätze für das neue Jahr gekommen. Viele Zeitgenossen nehmen sich dann ein rauchfreies Leben vor, das oft nach wenigen Wochen wieder Schall und Rauch ist. Ralf Seinsoth hat den blauen Dunst hinter sich gelassen. »Nein, danke«, kann der Raumausstattermeister, der in Rheinbach das Unternehmen »Innovation Raum« betreibt, heute sagen, wenn ihm eine Zigarette angeboten wird. Das war vor ein paar Monaten noch anders. Da paffte er um die 30 Zigaretten am Tag, »in Spitzenzeiten waren es auch schon einmal mehr.«Begonnen mit der Qualmerei hat Ralf Seinsoth wie so viele seiner Altersgenossen im Alter von 16 Jahren. Und Versuche, das Laster abzulegen, hat es auch viele gegeben. »Nikotinpflaster oder Akkupunktur, ich hatte alles durch«, verrät der Mann, der eines gar nicht mag - abgestandenen und kalten Rauch. Als ausgerechnet seine Schwester - »die hat von uns allen am meisten gequalmt« - einen Urlaub dazu nutzte, mit dem Rauchen aufzuhören, da wollte es auch Ralf Seinsoth noch einmal versuchen. »Es war ein spontaner Versuch«, als er sich bei Ilona Scheer in Buir für eine medizinische Hypnose anmeldete und wenig später mit einigem Bammel in die Eifel reiste.»Ich kannte die Frau ja noch gar nicht und sollte mich nun nackig vor ihr machen«, beschreibt er die Gefühle, mit denen er vor mehr als einem halben Jahr vor der Türe der Hypnosetherapeutin stand. Er habe halt Angst vor dem Kontrollverlust gehabt. Die Zweifel schwanden jedoch rasch. »Ich wurde sehr nett empfangen und fand gleich einen Zugang zu Frau Scheer«, so Seinsoth.Eine ReiseWas genau nach der ausführlichen Anamnese in der Hypnose geschehen ist, weiß Ralf Seinsoth einerseits nicht mehr genau, möchte es andererseits auch als zu privat nicht öffentlich preisgeben. Verraten wollte er nur so viel: »Wir haben eine Reise gemacht, die einerseits schön, auf der anderen Seite aber auch beängstigend war. Und diese Reise muss jeder selbst machen, davon kann man nicht erzählen.« Vergessen hat er auch nicht die zweispältigen Gefühle, mit denen er nach der Hypnose das Haus von Ilona Scheer verlassen hat. »Irgendwie hatte ich das Gefühl, versagt zu haben und mich innerlich damit abgefunden, wieder Geld in einen untauglichen Versuch investiert zu haben.« Doch egal, die Arbeit im Betrieb wartete und musste erledigt werden. Und als Ralf Seinsoth an diesem Abend auf die Uhr schaute, stellte er mit Erstaunen fest, den ganzen Tag lang noch keine Zigarette geraucht zu haben. »Und bis heute«, gesteht er, »habe ich auch nie mehr das Verlangen nach einer Kippe gehabt.« MotivationDas rauchfreie Leben behagt seitdem nicht nur seiner Nase, sondern auch seinem Geldbeutel. »Die 50 Euro, die sich morgens im Portemonnaie befinden, sind auch abends noch da, weil man eben kein Päckchen Zigaretten mehr kaufen muss.« Als besondere Motivation hat er sich zudem eine App auf seinem Handy installiert, die nicht nur die Tage, Stunden und Minuten seiner Abstinenz zählt, sondern ihm auch vorrechnet, was er sich statt des blauen Dunstes so alles leisten kann: Kiloweise Steaks vom Feinsten, zwei tolle Herbsturlaube und, und, und ...Ralf Seinsoth: »Die App ist einfach toll - und es macht Spaß, wenn man sich selbst belohnen kann.« Bleibt die Frage: »Wie stolz ist man darauf, es zum Nichtraucher geschafft zu haben?« Ralf Seinsoth antwortet mit einer kleinen Urlaubsgeschichte, die mit einer längeren Wartezeit auf einem kleineren griechischen Flughafen und einem Flug beginnt. »Als ich dann endlich aus dem Flughafengebäude treten konnte, musste ich durch eine Wand aus Zigarettenqualm, verursacht von denen, die lange nicht rauchen konnten und durften. Und ich habe mir gedacht: Da hättest du früher auch gestanden ...« Am Ball bleiben»Straucheln kann man immer einmal«, sagt Ilona Scheer und meint damit den Umstand, dass bei einer Party oder einem feucht-fröhlichen Abend der neue Nichtraucher vielleicht einmal zum Glimmstengel greift. »Was allerdings schade und ein Fehler ist«, so die Hypnosetherapeutin weiter, sei die Tatsache, dass viele diesen Umstand nicht als Ausrutscher begreifen, sondern gleich wieder in alte Verhaltensmuster zurück fallen.»Da muss man dann einfach weiter am Ball bleiben«, rät Ilona Scheer. Und daher sei eine App oder auch der Austausch mit anderen Menschen, die das Rauchen aufgehört haben, durchaus sinnvoll. Das schaffe Motivation und kitzele auch den eigenen Ehrgeiz, nicht schwach zu werden.@ Mehr zur Raucherentwöhnung durch die medizinische Hypnose gibt es auch im Netz:www.ilona-scheer.de Wenn sich der letzte Pulverdampf der Silvesterraketen verzogen hat, ist die Zeit der guten Vorsätze für das neue Jahr gekommen. Viele Zeitgenossen nehmen sich dann ein rauchfreies Leben vor, das oft nach wenigen Wochen wieder Schall und Rauch ist.…

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