Parcouring-Workshop mit dem Weltmeister

Urft. Sieben Jungs im Alter zwischen 11 und 15 Jahren der Förderschule im Hermann-Josef-Haus in Urft konnten sich wieder einmal auf einen außergewöhnlichen Unterrichtstag in der Turnhalle freuen. Der Weltmeister von 2007 im »Parcouring« oder auch »Parkour« genannten Sportart, Matthias Esser, war der Einladung von Sportlehrer Michael Giefer gefolgt und bot den Kids einen Workshop.  »Wall Flip«, »Cat Balance«, »Tic-Tac”, »Reverse Underbar” oder »Cat Leap” - um nur einige Übungen beim Namen zu nennen - zeigte Matthias Esser, Dozent der Deutschen Sporthochschule Köln, den Jungen des Hermann-Josef-Hauses in seinem Workshops. Viel Spaß Die Kids waren mit großem Engagement dabei. »Die Gruppe ist mit sehr großem Eifer dabei und es macht richtig Spaß mit ihr zu trainieren«, freute sich Matthias Esser über die gute Beteiligung der jungen Sportler. Sportlehrer Michael Giefer ergänzte: »Ich finde es toll, das sich Matthias immer wieder neue Übungen einfallen lässt und es dadurch nie langweilig wird.« »Pacouring« oder »Parkour« ist eine Sportart, die von David Belle entwickelt wurde. Dabei muss der Läufer eine Strecke von »A« nach »B« und die darin eingebauten Hindernisse überwinden und dabei den effizientesten und kürzesten Weg zurücklegen. Die Sportart kann grundsätzlich überall durchgeführt werden - in der Stadt, im Wald oder, wie in der Förderschule in Urft, auf einem künstlich angelegten Weg in der Turnhalle. In städtischer Umgebung werden Bänke, Mülltonnen, Garagen bis hin zu Häusern und auch Hochhausschluchten übersprungen und überklettert, wobei die Hindernisse nicht verändert werden dürfen. Es geht darum, mit dem vorhandenen Umfeld zurecht zu kommen. Unterricht Dabei werden viele Sachen geschult. Neben Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer fließen auch Geschicklichkeit, Koordination und Motorik in diese Sportart ein, sodass der ganze Körper angesprochen wird. Matthias Esser besucht die Schule in Urft bereits zum dritten Mal und ist den Schülern kein Unbekannter mehr. Gemeinsam mit Referendar Sebastian Diekmann und Sportlehrer Michael Giefer, die bei den Übungen Hilfestellungen leisteten, gingen die Schüler mit großem Engagement ans Werk. »Wir bauen einige Sachen auch in der normalen Sportunterricht mit ein, damit die Übungen perfektioniert werden«, erklärt Giefer. Paul Düster Informationen über Matthias Esser findet man auch im @ Internet www.matthias-esser.de Sieben Jungs im Alter zwischen 11 und 15 Jahren der Förderschule im Hermann-Josef-Haus in Urft konnten sich wieder einmal auf einen außergewöhnlichen Unterrichtstag in der Turnhalle freuen. Der Weltmeister von 2007 im »Parcouring« oder auch…

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Das Gästehaus in Kloster Steinfeld kommt an

Steinfeld. Im September 2015 wurde das neue Gästehaus des Klosters Steinfeld eingeweiht. Seitdem sind die Übernachtungszahlen in die Höhe geschossen. Zählte man 2015 noch 13.000 waren es 2016 doppelt so viele. Für 2017 hoffen die Verantwortlichen, die 30.000er Marke zu knacken. Damit es auch danach keine Stagnation gibt, sind weiter Änderungen, Umbauten und Renovierungsarbeiten geplant. Vor gut anderthalb Jahren wurde das neue Gästehaus des Klosters Steinfeld eingeweiht und seitdem geht es mit den Übernachtungszahlen ständig bergauf: »Wir haben unsere Gästezahlen seit 2015 von 13.000 auf 26.000 verdoppelt. Diese positive Entwicklung freut uns sehr. Neben dem neuen Gästehaus sind natürlich auch der Klosterladen und das Café wichtige Zugnummern. Das Kloster Steinfeld ist für viele wieder ein Reise- und Erholungsziel geworden«, freut sich Initiator Wolfgang Scheidtweiler in den Räumlichkeiten der altehrwürdigen Prälatur. Dass die Gäste sich im Hause wohlfühlen, spiegeln auch die guten Bewertung in Hotelportalen wie booking.com wieder. Rating Dort wird das Gästehaus des Klosters Steinfeld mit einer Topbewertung von 9,3 Punkten geratet. »Die hervorragenden Gästebewertungen suchen in der Eifel-Hotellerie ihresgleichen«, so Scheidtweiler. Dabei ist vor allem das Zusammenspiel zwischen den geistlichen Bewohner des Klosters - zehn Salvatorianer und fünf Salvatorianer-Nonnen leben ständig an diesem Ort - und den modern eingerichteten Zimmern im Gästehaus das Besondere an dieser Unterkunft. Bestand sichern »Für uns war es eine Grundvoraussetzung, dass der Orden dableiben musste, bevor wir uns hier engagiert haben«, erklärte er Investor Scheidtweiler. Damit der Aufschwung weiter anhält will Gästehaus-Leiter Christoph Böhnke vor allem das Wochengeschäft weiter ausbauen und damit die Gästestruktur verbreitern. »Wir wollen ein starker Partner für Firmen werden, die ihre Seminare bei uns im Hause abhalten. Das Angebot wird in dieser Richtung ständig erweitert«, erklärt der Böhnke, der im Augenblick 41 Mitarbeiter zur Seite hat, um die Gäste zu verwöhnen. 15 große Tagungsräume, größtenteils mit moderner Tagungstechnik ausgestattet, biete das Gästehaus Kloster Steinfeld seinen Gästen. Sanierungsbedarf Nicht nur die klösterliche Atmosphäre soll die Gäste anlocken, sondern auch die verschiedenen Angebote an unterschiedlichen Zimmertypen. Ob vom einfachen Zimmer für den Pilger oder Eifelsteig-Wanderer ab 35 Euro inklusive Frühstück bis hin zum top ausgestatteten Doppelzimmer - alles wird angeboten. Natürlich sind an den historischen Gebäuden - die Hauskapelle ist von 1448, die Prälatur von 1661 und bei 28.000 Quadratmetern Geschossfläche gibt es noch deutlich ältere Bereiche - immer wieder Arbeiten nötig. »Es ist so ähnlich wie beim Kölner Dom, der wird auch nie fertig«, meinte Scheidtweiler mit einem Lächeln auf den Lippen. Als nächste wird die Fassade der Klosterpforte renoviert und dann ist wohl das Dach des Akademiegebäudes an der Reihe, um das Kloster als geistliches und geistiges Zentrum in der Eifel zu sichern. Auch die flächendeckende Brandmeldeanlage steht auf der »To-Do-Liste«. »Die Arbeit geht uns nicht aus, dafür aber ab und an das Geld dafür«, sagt Wolfgang Scheidtweiler. Er hofft für die umfangreichen Arbeiten auf Unterstützung von den Freunden des Kloster Steinfelds und private Spender. Mithilfe Im älteren Teil des Gästehauses werden weitere Zimmer renoviert und mit integrierten Toiletten und Duschen ausgestattet, die bisher nur über ein Etagenbad verfügten. »Um die Existenz des Klosters auch langfristig zu sichern, sind wir auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen«, betonte Scheidtweiler und verwies auf die Nutzung der Angebote in der Akademie, im Gästehaus und der Gastronomie. »Die Unterstützung in jeder Form hilft uns weiter und dafür sind wir sehr dankbar.« Der aus Wachendorf stammende Scheidtweiler möchte das Kloster Steinfeld auf eine gesunde finanzielle Basis stellen. Seit seiner Kindheit ist er dem Kloster verbunden und entschied sich, sofort zu handeln, als er von den finanziellen Problemen der Salvatorianer in Steinfeld hörte: »Steinfeld, soll keine Kloster-Immobilie werden, sondern ein Kloster bleiben.«  Infos zum Kloster und zum Gästehaus gibt es auch im @ Internet www.kloster-steinfeld.de Im September 2015 wurde das neue Gästehaus des Klosters Steinfeld eingeweiht. Seitdem sind die Übernachtungszahlen in die Höhe geschossen. Zählte man 2015 noch 13.000 waren es 2016 doppelt so viele. Für 2017 hoffen die Verantwortlichen, die…

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Ortsdurchfahrt Harzheim wird erneuert

Harzheim. Die von etlichen Rissen und Aufbrüchen gekennzeichnete Ortsdurchfahrt im Mechernicher Ortsteil Harzheim wird saniert. Da es sich dabei um die Kreisstraße 34 handelt, koordinieren die Stadt Mechernich und der Kreis Euskirchen die nötigen Arbeiten in einer Gemeinschaftsbaumaßnahme, die voraussichtlich am Montag, 24. April, beginnen soll. Die gesamte Bauzeit ist mit anderthalb Jahren veranschlagt.Die Gesamtkosten belaufen sich auf zweieinhalb Millionen Euro. Davon entfallen 1.753.000 Millionen Euro auf den Zuständigkeitsbereich der Stadt Mechernich sowie der Stadtwerke, die im Zuge der Straßensanierung die Nebenanlagen wie Gehwege und Straßenbeleuchtung (445.000 Euro), den Kanal (977.000 Euro) und die Trinkwasserleitung (331.000 Euro) erneuern werden. Mit der Planung dafür ist die MR Ingenieurgesellschaft Mechernich befasst. Der Straßenbau ist Sache des Kreises, der das Ingenieurbüro Bernd Roder aus Monschau beauftragt hat. Die Fahrbahnbreite variiert in dem insgesamt 850 Meter langen Streckenabschnitt sehr stark und führt am Ortseingang zu überhöhten Geschwindigkeiten. Durchgängige Gehwege sind nicht vorhanden. Gehweg„Deshalb sollen Fahrbahneinengungen zwischen dem Eiserfeyer Weg und der Grünfeldstraße zukünftig für einen geregelten Verkehrsraum sorgen und dem Fußgänger einen durchgängigen, beidseitigen Gehweg bieten“, erklärte Simone El Massaoudi von der Tiefbauabteilung des Kreises Euskirchen. Dies bedeutet für den Fußgänger ein Mehr an Sicherheit, gleichzeitig wird Rasern Einhalt geboten. Der Ausbau erfolgt voraussichtlich in vier Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Ortseingang aus Richtung Holzheim bis zur Einmündung Am Südhang/Stockertblick. Läuft alles nach Plan, sind dort im Sommer die Arbeiten fertiggestellt. SperrungenDie Kreisstraße wird für die einzelnen Bauabschnitte voll gesperrt. Der Durchgangsverkehr wird großräumig umgeleitet. Die Umleitungsstrecken werden ausgeschildert. Für die Schulbusse wird eine provisorische Bushaltestelle am Ortseingang eingerichtet, wobei der erste Bauabschnitt davon noch nicht betroffen ist. Über die Einrichtung der Ersatzhaltestelle wird gesondert informiert. „Alle Beteiligten sind bemüht, die Bürger aus Harzheim über den Bauablauf zu informieren“, versichert Simone El Massaoudi. red/pp/Agentur ProfiPressDie von etlichen Rissen und Aufbrüchen gekennzeichnete Ortsdurchfahrt im Mechernicher Ortsteil Harzheim wird saniert. Da es sich dabei um die Kreisstraße 34 handelt, koordinieren die Stadt Mechernich und der Kreis Euskirchen die nötigen Arbeiten…

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Ralf Seinsoth ließ den blauen Dunst hinter sich

Buir. Wenn sich der letzte Pulverdampf der Silvesterraketen verzogen hat, ist die Zeit der guten Vorsätze für das neue Jahr gekommen. Viele Zeitgenossen nehmen sich dann ein rauchfreies Leben vor, das oft nach wenigen Wochen wieder Schall und Rauch ist. Ralf Seinsoth hat den blauen Dunst hinter sich gelassen. »Nein, danke«, kann der Raumausstattermeister, der in Rheinbach das Unternehmen »Innovation Raum« betreibt, heute sagen, wenn ihm eine Zigarette angeboten wird. Das war vor ein paar Monaten noch anders. Da paffte er um die 30 Zigaretten am Tag, »in Spitzenzeiten waren es auch schon einmal mehr.«Begonnen mit der Qualmerei hat Ralf Seinsoth wie so viele seiner Altersgenossen im Alter von 16 Jahren. Und Versuche, das Laster abzulegen, hat es auch viele gegeben. »Nikotinpflaster oder Akkupunktur, ich hatte alles durch«, verrät der Mann, der eines gar nicht mag - abgestandenen und kalten Rauch. Als ausgerechnet seine Schwester - »die hat von uns allen am meisten gequalmt« - einen Urlaub dazu nutzte, mit dem Rauchen aufzuhören, da wollte es auch Ralf Seinsoth noch einmal versuchen. »Es war ein spontaner Versuch«, als er sich bei Ilona Scheer in Buir für eine medizinische Hypnose anmeldete und wenig später mit einigem Bammel in die Eifel reiste.»Ich kannte die Frau ja noch gar nicht und sollte mich nun nackig vor ihr machen«, beschreibt er die Gefühle, mit denen er vor mehr als einem halben Jahr vor der Türe der Hypnosetherapeutin stand. Er habe halt Angst vor dem Kontrollverlust gehabt. Die Zweifel schwanden jedoch rasch. »Ich wurde sehr nett empfangen und fand gleich einen Zugang zu Frau Scheer«, so Seinsoth.Eine ReiseWas genau nach der ausführlichen Anamnese in der Hypnose geschehen ist, weiß Ralf Seinsoth einerseits nicht mehr genau, möchte es andererseits auch als zu privat nicht öffentlich preisgeben. Verraten wollte er nur so viel: »Wir haben eine Reise gemacht, die einerseits schön, auf der anderen Seite aber auch beängstigend war. Und diese Reise muss jeder selbst machen, davon kann man nicht erzählen.« Vergessen hat er auch nicht die zweispältigen Gefühle, mit denen er nach der Hypnose das Haus von Ilona Scheer verlassen hat. »Irgendwie hatte ich das Gefühl, versagt zu haben und mich innerlich damit abgefunden, wieder Geld in einen untauglichen Versuch investiert zu haben.« Doch egal, die Arbeit im Betrieb wartete und musste erledigt werden. Und als Ralf Seinsoth an diesem Abend auf die Uhr schaute, stellte er mit Erstaunen fest, den ganzen Tag lang noch keine Zigarette geraucht zu haben. »Und bis heute«, gesteht er, »habe ich auch nie mehr das Verlangen nach einer Kippe gehabt.« MotivationDas rauchfreie Leben behagt seitdem nicht nur seiner Nase, sondern auch seinem Geldbeutel. »Die 50 Euro, die sich morgens im Portemonnaie befinden, sind auch abends noch da, weil man eben kein Päckchen Zigaretten mehr kaufen muss.« Als besondere Motivation hat er sich zudem eine App auf seinem Handy installiert, die nicht nur die Tage, Stunden und Minuten seiner Abstinenz zählt, sondern ihm auch vorrechnet, was er sich statt des blauen Dunstes so alles leisten kann: Kiloweise Steaks vom Feinsten, zwei tolle Herbsturlaube und, und, und ...Ralf Seinsoth: »Die App ist einfach toll - und es macht Spaß, wenn man sich selbst belohnen kann.« Bleibt die Frage: »Wie stolz ist man darauf, es zum Nichtraucher geschafft zu haben?« Ralf Seinsoth antwortet mit einer kleinen Urlaubsgeschichte, die mit einer längeren Wartezeit auf einem kleineren griechischen Flughafen und einem Flug beginnt. »Als ich dann endlich aus dem Flughafengebäude treten konnte, musste ich durch eine Wand aus Zigarettenqualm, verursacht von denen, die lange nicht rauchen konnten und durften. Und ich habe mir gedacht: Da hättest du früher auch gestanden ...« Am Ball bleiben»Straucheln kann man immer einmal«, sagt Ilona Scheer und meint damit den Umstand, dass bei einer Party oder einem feucht-fröhlichen Abend der neue Nichtraucher vielleicht einmal zum Glimmstengel greift. »Was allerdings schade und ein Fehler ist«, so die Hypnosetherapeutin weiter, sei die Tatsache, dass viele diesen Umstand nicht als Ausrutscher begreifen, sondern gleich wieder in alte Verhaltensmuster zurück fallen.»Da muss man dann einfach weiter am Ball bleiben«, rät Ilona Scheer. Und daher sei eine App oder auch der Austausch mit anderen Menschen, die das Rauchen aufgehört haben, durchaus sinnvoll. Das schaffe Motivation und kitzele auch den eigenen Ehrgeiz, nicht schwach zu werden.@ Mehr zur Raucherentwöhnung durch die medizinische Hypnose gibt es auch im Netz:www.ilona-scheer.de Wenn sich der letzte Pulverdampf der Silvesterraketen verzogen hat, ist die Zeit der guten Vorsätze für das neue Jahr gekommen. Viele Zeitgenossen nehmen sich dann ein rauchfreies Leben vor, das oft nach wenigen Wochen wieder Schall und Rauch ist.…

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