Verdacht auf KO-Tropfen am Fastnachtssonntag

Kreis Bitburg / Prüm. Die Prümer Polizei sucht Zeugen, die am Karnevalssonntag im Festzelt in Olzheim einen jungen Mann dabei beobachtet haben, der anderen Personen unbekannte, möglicherweise gefährliche Substanzen ins Getränk gemischt haben könnte. Hintergrund ist die Aussage einer jungen Frau, die am besagten Abend gegen 21.30 Uhr von einem unbekannten Mann einen Plastikbecher überreicht bekam. Da der Unbekannte dies mit angeblichen Grüßen ihres Bekannten tat, schöpfte die Frau keinen Verdacht und nahm das Getränk zu sich. Nur wenige Minuten später wurde ihr übel und sie klagte über Schwindel. Anschließend wurde die junge Frau in ein Krankenhaus gebracht. Der Vorfall ist nur einer von vielen, die in der Karnevalszeit in der Region polizeilich erfasst wurden. Auch in Zell meldeten sich bis Rosenmontag mehrere potenziell Betroffene, weshalb die Polizei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Die Polizei in Prüm schließt derzeit nicht aus, dass der unbekannte Mann in Olzheim eine nicht bekannte Substanz in das Getränk gemischt haben könnte und ermittelt daher wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.  Der Mann wird wie folgt beschrieben: ca. 25 bis 30 Jahre alt, fast kahl rasierter Kopf und auffallend kräftiger dunkelbrauner Vollbart, etwa 185 cm groß, sehr schmale Figur. Die Person sprach deutsch ohne Akzent und war schwarz gekleidet mit einer weißen Krawatte.   Sachdienliche Hinweise werden erbeten an die Polizei in Prüm, Tel. 06551 / 9 42 25, oder per Email an pipruem@polizei.rlp.de.  Die Prümer Polizei sucht Zeugen, die am Karnevalssonntag im Festzelt in Olzheim einen jungen Mann dabei beobachtet haben, der anderen Personen unbekannte, möglicherweise gefährliche Substanzen ins Getränk gemischt haben könnte. Hintergrund ist die…

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Ungewöhnliche Allianz: Orgel und Hiphop

Waxweiler. Zwei unterschiedliche Musikwelten trafen am letzten Januarsonntag in der Pfarrkirche in Waxweiler beim Jahresauftakt der Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Westeifel zu einem ungewöhnlichen Duett aufeinander: Orgelmusik und Hiphop-Tanz. Serge Schoonbrodt und Dominique Schmitz zogen rund 50 Zuhörer und Zuschauer in ihren Bann. Es war die Auftaktveranstaltung zum Jahresthema der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) in der Westeifel. Die KEB im Bistum Trier definiert sich seit 2014 unter dem Motto "Bildung für ein gelingendes Leben". Dabei spielen Beziehungen eine Schlüsselrolle. Die Menschen leben in der Beziehung zu sich selbst, zum anderen, zur Umwelt ganz allgemein und zu Gott. Diese Beziehungen sind Orte unterschiedlicher Gefühle und Empfindungen und setzen Vertrauen, Offenheit und Respekt voraus. Aus diesem Grund hat sich die KEB für 2017 und 2018 ein Jahresthema gesetzt: "beziehung.macht.mensch". Wolfgang Vierbuchen, Leiter der KEB Westeifel mit Sitz in Prüm, hat sich für die Auftaktveranstaltung etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Er engagierte den belgischen Organisten Serge Schoonbrodt mit seinem Projekt "Hiporgel - Orgel trifft Hiphop". Professionell begleitet wurde Schoonbrodt von Tänzer Dominique Schmitz, der unter anderem auf Bach und Mozart Hiphop tanzte. Premiere feierte das Projekt Hiporgel bereits 2013 an der Lütticher Oper. Aufgeführt wurde es in vielen europäischen Städten, zuletzt zum Festakt "125 Jahre - Bund der Orgelbauer" in Berlin. In Waxweiler vereinten sich Gegensätze, zwei ganz unterschiedliche Kunstrichtungen. Das Duett Schoonbrodt und Schmitz brachte die unterschiedlichsten Menschen verschiedenster Interessen zusammen und schaffte eine Brücke zwischen Generationen. Unterstützt wurde der Erfolg des Konzerts von der hervorragenden Akustik der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, die mehrfach im Jahr Austragungsort hochqualifizierter musikalischer Veranstaltungen in der Westeifel ist. "Mit Anpassung und Respekt vor dem Raum Kirche die Musik besser und freundlicher zu den Menschen bringen", das ist Schoonbrodts musikalisches Credo. Zwei unterschiedliche Musikwelten trafen am letzten Januarsonntag in der Pfarrkirche in Waxweiler beim Jahresauftakt der Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Westeifel zu einem ungewöhnlichen Duett aufeinander: Orgelmusik und Hiphop-Tanz. Serge…

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Deutsch-luxemburgischer Naturpark bald barrierefrei

Irrel. Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichte in Irrel den EFRE-Zuwendungsvertrag an den Zweckverband Naturpark Südeifel. „Ich freue mich, dass wir damit den Startschuss für das Interreg A-Projekt „Barrierefreiheit ohne Grenzen“ im Deutsch-Luxemburgischen Naturpark geben können“, sagte die Ministerpräsidentin in Anwesenheit zahlreicher Repräsentanten aus Luxemburg und Rheinland-Pfalz. Das grenzüberschreitende Projekt hat zum Ziel, eine gemeinsame Strategie für den barrierefreien Naturtourismus im Deutsch-Luxemburgischen Naturpark zu entwickeln. „Barrierefreiheit und Naturtourismus sollen so verbunden werden, dass der Naturpark für alle erlebbar gemacht wird“, betonte Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium. „Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine touristische Zukunftsaufgabe.“ Geplant sind barrierefreie Wanderwege, an die wichtige Sehenswürdigkeiten der Grenzregion anschließen. Die Wanderrouten sind – mit breiten Wegen und ausreichend Sitzmöglichkeiten – auch für Familien mit Kinderwagen geeignet. Auch eine neue grenzübergreifende Rad- und Wanderbrücke Wintersdorf-Rosport zur Verbesserung der Erreichbarkeit der Wander- und Radwege mit Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr soll entstehen. Ein barrierefreies Informations- und Servicecenter soll in Rosport als Best-Practice für Tourist-Informationen ausgebaut werden. Darüber hinaus ist geplant, die Hot Spots des Natur- und Kulturerbes im Naturpark barrierefrei zu erschließen. „Hierdurch sollen neue Zielgruppen gewonnen und ein Komfort für alle Gäste und die Bevölkerung in der Grenzregion erreicht werden“, so Landrat Dr. Streit, Verbandsvorsteher des federführenden Projektpartners Naturpark Südeifel. Der Deutsch-Luxemburgische Naturpark umfasst Teile der Eifel beiderseits von Sauer und Our. Er wurde 1964 durch einen Staatsvertrag zwischen Luxemburg und Rheinland-Pfalz gegründet und ist der erste grenzüberschreitende Naturpark in Westeuropa. Die voraussichtlichen Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 3,3 Millionen Euro, von denen die Projektpartner (der Zweckverband Naturpark Südeifel, der Zweckverband Internationales Sport- Kultur- und Freizeitzentrum Ralingen-Rosport (ISKFZ Ra-RO), der Tourismusverband – Region Müllerthal – Kleine Luxemburger Schweiz und der Regionale Tourismusverband der Luxemburger Ardennen) aus Mitteln des Interreg V A-Programms „Großregion“ eine Förderung von rund 1,5 Millionen Euro erhalten. „Der heutige Tag zeigt, wie mit Hilfe des EU-Förderprogramms Interreg solche grenzüberschreitenden, innovativen und  nachhaltigen Projekte in der Großregion umgesetzt werden können“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Dafür ist das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium auch gerne bereit, das Interreg-Projekt mit rund 620.000 Euro zu unterstützen“, hob Staatssekretärin Daniela Schmitt hervor. Weitere strategische Partner des Projektes sind die Deutsch-Luxemburgische Touristinformation Wasserbilligerbrück, die luxemburgischen Naturparke Mëllerdall und Our und der Naturpark Hohes Venn – Eifel in Belgien. Rheinland-Pfalz ist an drei Interreg A-Programmen beteiligt: Großregion, Euregio Maas-Rhein und Oberrhein. Seit mehr als 25 Jahren werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gemeinsame Projekte gefördert, die grenzüberschreitend innerhalb der Europäischen Union durchgeführt werden. Weitere Informationen zum Förderprogramm „Interreg V A“ im Internet unter https://mwvlw.rlp.de/de/themen/wirtschafts-und-innovationspolitik/interreg/ Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichte in Irrel den EFRE-Zuwendungsvertrag an den Zweckverband Naturpark Südeifel. „Ich freue mich, dass wir damit den Startschuss für das Interreg A-Projekt „Barrierefreiheit ohne Grenzen“ im…

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Wohnhaus brennt aus - Zwei Verletzte

Prümzurlay. In der Kapellenstraße in Prümzurlay ist vergangene Nacht ein Wohnhaus ausgebrandt. Das Feuer brach gegen 2.30 Uhr aus. Nachbarn retteten die beiden Hausbewohner aus den Flammen. Eine Frau musste wegen ihrer schweren Brandverletzungen in eine Spezialklinik nach Ludwigshafen gebracht werden. Um den Brand zu löschen, legte die Feuerwehr eine mehrere hundert Meter lange Wasserleitung aus der Prüm zu dem brennenden Haus. Am frühen Morgen hatte sie das Feuer unter Kontrolle und die Nachlöscharbeiten konnten beginnen. Unter schwerem Atemschutz kamen 16 Atemschutztrupps im Inneren des Hauses und zwei Drehleitern von außen zum Einsatz. Schwierigkeiten bereiteten den Einsatzkräften die Minusgrade. Das Löschwasser gefror auf dem Vorhof und der Straße. Der Landebetrieb Mobilität musste mit einem Streufahrzeug anrücken und den Einsatzkräften große Mengen Streusalz abkippen. In Eimern abgefüllt wurde das Salz großflächig verteilt. Mit Sonnenaufgang war das Feuer gelöscht, eine Brandwache wurde eingerichtet. Mit einer Wärmebildkamera werden mögliche Glutnester ausgemacht. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, steht noch nicht fest. Brandermittler können erst zu einem späteren Zeitpunkt das völlig ausgebrannte Haus betreten. Auch zwei angrenzende Wohnhäuser wurden bei dem Feuer durch Hitzeentwicklung und Löschwasser beschädigt. Der Schaden wird auf einen hohen sechsstelligen Bereich eingeschätzt. Im Einsatz waren mehr als 100 Einsatzkräfte von FEZ und Wehrleitung Irrel, die Feuerwehren aus Prümzurlay, Irrel, Minden, Niederweis, Holsthum, Ernzen, Ferschweiler, Alsdorf, Bitburg und Neuerburg. Ebenso das DRK Echternacherbrück und Bitburg mit Notarzt, das DRK OV Südeifel, die Polizei Bitburg, die Straßenmeisterei Irrel und der Energieversorger RWE. Fotos: Agentur SikoIn der Kapellenstraße in Prümzurlay ist vergangene Nacht ein Wohnhaus ausgebrandt. Das Feuer brach gegen 2.30 Uhr aus. Nachbarn retteten die beiden Hausbewohner aus den Flammen. Eine Frau musste wegen ihrer schweren Brandverletzungen in eine…

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"Music Memories"

Neuerburg. Am 10. März war es so weit: Das Staatliche Eifel-Gymnasium lud zum traditionellen Schulkonzertabend ein. Das von Eltern, Geschwistern, Freunden und der Schulgemeinschaft gut besuchte Konzert versprach unter dem Motto "Music Memories" in diesem Jahr besonders interessant zu werden. Die beiden Moderatorinnen Ann-Kathrin Schmitz und Jana Schmitz machten bereits zu Beginn darauf aufmerksam, dass kaum ein anderes Spiel so wie das berühmte Memory-Spiel aus Kindertagen es vermag, Generationen zusammenzubringen. Daher luden die Schüler ihr Publikum auf eine Runde "Memory" ein. Die Kärtchen bildeten vielfältige und abwechslungsreiche Musikstücke, wie beispielsweise James Bond 007 oder Polka, Polka, Polka, die vom Chor, der Big-Band und zahlreichen Solisten dargebracht wurden. Gemeinsam mit dem Publikum wurde die Verbindung zwischen den einzelnen Liedern entdeckt. Dann ging es in die nächste Runde des Spiels. Die Bigband unter der Leitung von Frau Nusbaum zauberte dynamisch und empathisch mit Stücken wie "Highlights from Brother Bear" oder "Jar of hearts" ein dichtes Big-Band-Feeling in den Raum. Der Chor unter der Leitung von Frau Thelen sorgte beim Publikum durch eine abwechslungsreiche Genrewahl, von traditionell bis modern, für Stimmung im Publikum. Ohrenzeugen bewunderten den gefühlvollen Klang der Stücke, der die Spiel- und Sangesfreude der Mitwirkenden enthüllte. Glanzpunkte des Abends waren auch die einzelnen Soli durch ihre gehaltvollen Stimmen mit warmem Klang und ihr gekonntes Agieren mit Orchester und Chor, die das Publikum zum Klatschen und Staunen brachten. Der Schulleiter Herr Dr. Kemper lobte die Mitwirkenden für ihre Leistungen und ihr Engagement. "Dieser Abend macht mich besonders demütig", meinte er. Gleichzeitig dankte er den Schülerinnen und Schülern sowie den Musiklehrerinnen und Helfern für ihren Einsatz und ihre Leistungen in den letzten Wochen und Monaten. Das Lied "I see you" aus dem Film "Avatar" war der Schlusspunkt des Abends und für Publikum und Mitwirkende eine Augen- und Ohrenweide durch das Zusammenspiel von Musik und Lichtern. Zum Schluss gab es Standing Ovations für alle Mitwirkenden. Foto: Schule Am 10. März war es so weit: Das Staatliche Eifel-Gymnasium lud zum traditionellen Schulkonzertabend ein. Das von Eltern, Geschwistern, Freunden und der Schulgemeinschaft gut besuchte Konzert versprach unter dem Motto "Music Memories" in diesem Jahr…

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