Klaus Desinger

Idar-Oberstein rüstet sich für einen Blackout

Idar-Oberstein. Das Thema Krisenvorsorge und Aufrechterhaltung notwendiger Infrastruktur steht heute auf der Agenda der Stadtratssitzung.

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Angst vor dem Blackout.

Angst vor dem Blackout.

Foto: Pixabay

Dementsprechend sei sicherzustellen, dass auch die städtische Verwaltung mit den Feuerwachen wie dem Baubetriebshof im Krisenfall eines Stromausfalles im Notbetrieb weiterarbeiten kann. Der Verwaltungs-"Stab für außergewöhnliche Ereignisse" (Stab AE), der im Zuge einer möglichen Erdgasmangellage in der Stadtverwaltung gegründet wurde, schlägt aus dem Grunde umfangreiche, kuzfristige Anschaffungen vor. Bei einem Stromausfall ist die Feuarwache 1 mit einem fest angeschlossenen Notstromaggregat verbunden, das im Bedarfsfall zum Einsatz kommen kann. Um bei einem mehrtägigen Stromausfall die kritische lnfrastruktur für die wichtigsten Verwaltungsvorgänge und die Krisenkommunikation einer Noversorgung bereitstellen zu können, sei es erforderlich, auch die Stadtverwaltung teilweise mit Notstrom zu versorgen. Um die Bereiche des Standesamtes, des Bürgerservice und der EDV mit Notstrom zu versorgen, ebenso wie die Göttenbach-Aula, die als Räumlichkeit für den Stab für Außergewöhnliche Ereignisse im Bedarfsfall eingerichtet wird. Notstromaggregate und Ähnliches im Wert von über 186.000 Euro sollen angeschafft werden.


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